Menü

Aktuelle Interviews

Florian Renner, Vorstand, BENO Holding AG

Florian Renner
Vorstand | BENO Holding AG
Kreuzstraße 26, 82319 Starnberg (D)

ir@beno-holding.de

+49 89 20 500 410

BENO Holding Vorstand Florian Renner über hohe Margen im Immobilienboom


Ryan Jackson, CEO, Newlox Gold Ventures Corp.

Ryan Jackson
CEO | Newlox Gold Ventures Corp.
60 Laurie Crescent, V7S 1B7 West Vancouver (CAN)

info@newloxgold.com

+1 778 738 0546

Newlox-CEO Ryan Jackson über den Aufbau eines grünen Goldproduzenten mit einem schnellen Wachstumskurs


Nick Mather, CEO, SolGold PLC

Nick Mather
CEO | SolGold PLC
1 King Street, EC2V 8AU London (GB)

emichael@solgold.com.au

+44 20 3823 2125

Nick Mather, CEO von SolGold, über den Aufbau eines großen Gold- und Kupferbergbauunternehmens


22.05.2019 | 17:03

GBP - Probier’s mal mit Gemeinsamkeit

  • GBP
  • Politik
  • Brexit
Bildquelle: pixabay.com

Man hätte schmunzeln können: „seeking common ground in Parliament“ stand auf der Wand hinter dem Pult und hinter Theresa May, als sie ihre Rede gestern hielt. Gemeinsamkeiten finden, was für eine Ansage und vor allem sehr nötig, schließlich gibt es innerhalb Parteien und zwischen den Parteien untereinander seit nunmehr drei Jahren tiefe Risse. Durch die Blume ging May mit dem britischen Parlament recht hart ins Gericht, denn seit langem hätte es nicht geschafft, den Willen des Volkes, den Brexit, umzusetzen. Man müsse endlich den Brexit erledigen und im Land wieder vorankommen, so May. Eine vernünftige Aussage, die sicherlich viele von uns so unterschreiben können.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor


Diskussionsstoff für mehr als einen Abend

Heute wird May dem Parlament ihren „neuen Brexit-Deal“ als Gesetzesvorlage zur Diskussion vorlegen. Darin befinden sich ein 10 Punkte-Plan, der den Abgeordneten (MPs) das Gesetz schmackhaft machen soll. Denn es ist für jeden etwas dabei: Einhalten von Umweltschutzstandards und Rechten der Arbeiter wie zuvor in der EU (für Labour), die Pflicht der Regierung, alternative Lösungen für den irischen Backstop zu finden für DUP, Tory Brexiteers und reichlich andere Themen. Diskussionsstoff der mehr als einen Abend füllen könnte

Berufung wohl obligatorisch

Letztendlich geht es in erster Linie darum, den Hickhack in der britischen Innenpolitik zu beenden und gleichzeitig dem Parlament möglichst viele Optionen offen zu lassen. So findet sich jeder Parlamentarier irgendwo darin wieder, was die Chancen erhöht, dass diese Gesetzesvorlage ein positives Votum erhält und sich für irgendeine dieser Optionen schlussendlich irgendwann eine Mehrheit findet. Die Chance auf ein zweites Referendum ist damit gestiegen.

Zweites Referendum mit ungewissem Ausgang

Aber selbst, wenn dieses zweite Referendum dann irgendwann abgehalten werden sollte, ist nicht sicher, wie es ausgeht. Beim Blick auf die Umfragen bei den Europawahlen können einem Zweifel kommen. Denn die Wahlen könnten mit einem deutlichen Stimmensieg von Brexit-Treiber Nigel Farage enden, schließlich liegt er mit 34% der Stimmen in den Umfragen derzeit weit vor. Und: Natürlich hat auch diesmal Herr Farage seinen ganz eigenen Fahrplan, aber der Sieg seiner Partei würde Uneinigkeit schüren. Und wenn die Gesetzesvorlage im Parlament Anfang Juni 2019 erneut scheitert, was ebenfalls gut möglich ist, da Mays Einlenken für viele MPs zu spät kommt (Labour-Chef Jeremy Corbyn hat bereits die Ablehnung durch Labour angekündigt), sind wir keinen Schritt weiter. Das Hauen und Stechen um die Macht in Westminster werden dann so richtig losgehen. Währenddessen setzt das Pfund gegenüber dem Euro seine Talfahrt weiter fort.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor



Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Mario Hose vom 26.08.2019 | 05:50

Deutsche Wohnen, LEG Immobilien, Vonovia - wer kann, wird fliehen?

  • Politik

Am 9. November 2019 jährt sich der Berliner Mauerfall zum 30. Mal. Für Zeitzeugen rund um den Globus wird das Ergebnis einer friedlichen Revolution gegen ein gescheitertes wirtschaftliches und politisches Unrechts-System für immer in Erinnerung bleiben. Mit Blick auf die politische Entwicklung in Berlin bleibt ernüchternd festzustellen, dass der Untergang der DDR nicht einmal 30 Jahre als Mahnmal gegen Planwirtschaft und die sozialen Konsequenzen gehalten hat. Die Mitte der Gesellschaft ist in Gefahr.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 12.08.2019 | 05:30

Ballard Power Systems Inc., dynaCERT Inc. oder NEL ASA - welche Wasserstoff Aktie gehört ins Depot?

  • Wasserstoff
  • Politik
  • Energie

Die Energiewende ist ein laufender Prozess, bei dem technische Lösungen ihre Vorgänger ablösen. Eigentlich ein üblicher Vorgang, wie es in vielen anderen Branchen und Industriezweigen zu beobachten ist. Nichts geschieht über Nacht und Innovationen sowie Vorteile machen normalerweise das Rennen, es sei denn, die Politik kommt ins Spiel. Je nach Interessenslage und Bildungsstand können die richtigen oder gar falschen Akzente durch Subventionen gesetzt werden. Es überrascht also nicht, wenn Lösungen über das Kraftfahrtbundesamt verzögert oder torpediert werden. Jüngstes Beispiel ist Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der ein umweltschonende Nachrüstung von Dieselmotoren durch moderne Technologien lange Zeit blockierte, damit bereits geschädigte Autofahrer sich ein neues Fahrzeug kaufen. Eigentlich ein Skandal.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 01.08.2019 | 04:50

dynaCERT Inc., NEL ASA, PowerCell Sweden AB – Theurer (FDP): Deutschland muss Wasserstoff-Land werden

  • Politik
  • Wasserstoff
  • Energie

Michael Theurer (FDP) ist Mitglied des deutschen Bundestages und hat in seinem Gastkommentar für Focus Online mit klaren Worten die Arbeit der Bundesregierung kritisiert. Zugleich fordert der Oppositionspolitiker Maßnahmen und zeigt Ziele auf. „Deutschland muss Wasserstoff-Land Nummer eins werden. Dafür bräuchte es aber die Bündelung politischer Kräfte und vor allem aber eine Strategie. Die sogenannte Große Koalition beweist immer wieder, dass man gleichzeitig „nicht regieren“ und „falsch regieren“ kann. Ein klassisches Beispiel ist das Thema Zukunftsmobilität. Hier läuft so ziemlich alles schief.“

Zum Kommentar