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19.11.2025 | 03:45

Gold über 4.000 USD, Bitcoin und NASDAQ am Taumeln! Formation Metals im Aufwind, Panik bei MetaPlanet und DroneShield

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Bildquelle: pixabay.com

Vor einigen Wochen hatte die US-Regierung in Sachen kritischer Metalle den Notstand ausgerufen. Daraufhin gab es einen riesigen Run auf alle Aktien, welche strategische Metalle wie Seltene Erden, Uran oder Lithium im Blick haben. Doch entscheidend war dieses Statement auch für einen Gold- und Silbermarkt, der seit Oktober neue Allzeithochs angelaufen hatte und nun etwas in die Konsolidierung geraten ist. Zu Wochenanfang waren sie wieder da, die Rückkäufe im Gold und Silber, gleichzeitig machten ehemalige Tech-Highflyer wie MetaPlanet oder DroneShield die Grätsche. Investoren können nun von den aktuellen Panik-Szenarien der letzten Wochen profitieren, denn jahrelang waren Rohstoffmärkte in Lauerstellung, nun trifft sie eine unermessliche Geldflut. Wo sollten Anleger jetzt noch einsteigen?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: FORMATION METALS INC | CA34638F1053 , DRONESHIELD LTD | AU000000DRO2 , METAPLANET INC | JP3481200008

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Inhaltsverzeichnis:


    Jared Scharf, CEO, Desert Gold Ventures Inc.
    "[...] Wir haben mit über 440 km² eines der größten Landpakete aller Nichtproduzenten im Gürtel aufgebaut und bis heute mehr als 25 Goldentdeckungen auf dem Grundstück erzielt, wobei fünf dieser Entdeckungen insgesamt etwa 1,1 Millionen Unzen Goldressourcen umfassen. [...]" Jared Scharf, CEO, Desert Gold Ventures Inc.

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    Formation Metals - Hier schlummern Riesen-Potenziale

    Wer nahe am Geld mit großer Phantasie in den Markt strategischer Metalle einsteigen möchte, sollte sich den kanadischen Explorer Formation Metals zu Gemüte führen. Hier werden aussichtsreiche Liegenschaften im berühmten Greenstone Belt von Québec auf dem Silbertablett serviert. Das Unternehmen konzentriert sich auf Bohrziele mit hohem Entdeckungspotenzial sowie einem klaren strategischen Wachstumspfad zur Ressourcenerweiterung im Abitibi-Gebiet, einer der produktivsten Goldregionen weltweit mit über 200 Mio. historisch produzierten Unzen. Kernprojekt ist das N2-Goldprojekt in Québec mit einer historischen Ressource von rund 870.000 Unzen Gold. Die Gesamtstruktur des Projekts umfasst sechs Zonen, wobei vor allem die A- und RJ-Zonen geologisch als stark mineralisiert gelten und bereits einer Sichtung unterzogen wurden. Die historischen Bohrkerne untermauern zudem das Vorkommen von Basismetallen und eröffnen damit eine potenzielle polymetallische Perspektive für das Projekt.

    Formation Metals setzt ein mehrstufiges, bereits finanziertes Explorationsprogramm um, das nach einer ursprünglich kleineren Planung nun deutlich auf 30.000 Meter ausgeweitet wurde. Die laufenden Bohrarbeiten sollen bestehende Goldstrukturen verlängern, neue Trends erschließen und frühere Datenreihen technisch neu einordnen. Ergänzende geophysikalische Untersuchungen und metallurgische Analysen sind einer erneuerten Ressourcenschätzung dienlich und lassen zusätzliche wirtschaftliche Komponenten identifizieren. Dieses strategische Setup begeistert!

    Auch der Goldmarkt liefert trotz kurzfristiger Preisschwankungen starke mittel- bis langfristige Signale. Hohe Margen der Produzenten und knappe physische Bestände sorgen für ein attraktives Explorationsklima. Vor diesem Hintergrund positioniert sich Formation Metals als gut finanzierter Akteur, der von regionalem Know-how und der starken Sichtbarkeit des Bergbauclusters profitieren kann. Der Kapitalmarkt ist nun gespannt, was in den nächsten Monaten passiert. Bei rationaler Überlegung und einer Marktkapitalisierung von knapp 23 Mio. CAD sollte für 2026 ein Vervielfacher im Raum stehen.

    In einem aktuellen Interview mit Lyndsay Malchuk (IIF) gibt CEO Deepak Varshney einen tieferen Einblick in die nahe Zukunft.

    https://youtu.be/43GgSe8bh2w

    DroneShield – Minus 70 % auf der Uhr

    Das hat wirklich gesessen! Nach einigen Beschlüssen innerhalb der europäischen Nato-Staaten, die Drohnenverteidigung stark nach oben zu fahren, gab es für den australischen Anbieter von Drohnen-Defense-Technologien kein Halten mehr. In Erwartung riesiger Aufträge eilte der Kurs bis Mitte Oktober um 600 % nach oben. Da die Fundamentaldaten aber in diesem Tempo nicht nachziehen können, haben wir schon frühzeitig vor der gigantischen Überbewertung der DroneShield-Aktie gewarnt (KUV 2025e mehr als 30). Nun folgte vom Top eine Korrektur von 65 %. Vorweg eine weitere Information: Wegen der starken Kursentwicklung und Erreichung der 200 Mio. AUD Umsatzgrenze für das laufende Jahr, kam es zur Freigabe von 44 Mio. Mitarbeiter-Optionen, welche an gewisse Umsatzgrenzen gekoppelt sind. Die Optionen liefen schnell ins Geld und wurden auch unmittelbar ausgeübt. Damit kamen 5 % des ausstehenden Kapitals auf den Markt, als Käufer der Aktie bereits wegen der hohen Bewertung das Weite suchten. CEO Oleg Vornik meldete zudem, dass die nächsten Options-Umsatzhürden bereits bei 300, 400 und 500 Mio. AUD erreicht werden. Obendrauf verkaufte er zusammen mit seinem Führungsteam ebenfalls erhebliche Mengen. Zwar blicken bei Kursen um 1,33 EUR nun wieder Analysten auf die nächsten Zahlen, mit den ständigen Verkäufen erweist das Management dem Ganzen aber einen Bärendienst. Technisch lassen sich erste Unterstützungszonen bei 0,95 bis 1,15 EUR ausmachen! Abwarten.

    MetaPlanet – Mit dem BTC wohl verkalkuliert

    Das war gestern ein Schock! Denn nach einem Dauer-Abwärtstrend von ganzen 90 % Verlust gab es im Abverkauf mit 1,87 EUR einen neuen 5 Monats-Tiefststand. Grund war der Bitcoin, welcher kurzfristig unter die 90.000 USD-Marke absackte. MetaPlanet, angetreten als BTC-Asset Manager, hatte bis in den Herbst Bestände von 30.823 Bitcoin angesammelt, die nach gestern aktualisierter Wertbestimmung bei etwa 2,85 Mrd. USD anzusiedeln sind. Genau dorthin ist auch die Marktkapitalisierung der Japaner abgestürzt. Noch vor einiger Zeit wurde die Metaplanet-Aktie als besonders renditestark gefeiert, doch die schlechte Stimmung im Krypto-Sektor hat das Sentiment zur Aktie massiv verändert. Investoren sind offenbar nicht mehr bereit, Aufgeld für die Bitcoin-Reserven zu zahlen, wenn deren Kurse selbst täglich fallen. Hinzu kommt laut Berichten, dass die japanische Börsenaufsicht strengere Richtlinien plant, welche insbesondere Firmen mit hohen Aktienemissions-Modellen wie Metaplanet stark treffen könnten. Eventuell droht damit sogar ein Discount auf den NAV, was auch künftige Aktienplatzierungen belastet. Insgesamt deuten die aktuellen Entwicklungen darauf hin, dass sich die Stimmung ohne positive Katalysatoren kaum verändern wird. MetaPlanet mutiert somit vom strahlenden Innovator zum gefährlichen BTC-Aggregator, der mit Themen wie Risikomanagement und unkalkulierbaren Tail-Risiken umgehen muss. Casinowert nur für Spekulanten!

    Aktuell befindet sich die Aktie von Formation Metals in einer stabilen Seitwärtsbewegung zwischen 0,25 und 0,42 CAD. Wegen der jüngsten Finanzierung gibt es noch kleinere Aktienüberhänge, die von Investoren nun sehr günstig erworben werden können. Quelle: LSEG vom 18.11.2025

    In der aktuellen Volatilitätsphase können sich Gold- und Silberwerte noch sehr gut halten. In den steilen Abverkauf münden jedoch gut gelaufene NASDAQ-Titel. Der Rüstungswert DroneShield baut seine dramatische Überbewertung schnell ab und auch MetaPlanet spürt die Verunsicherung im Krypto-Umfeld. Formation Metals hat die jüngste Kapitalerhöhung zu verarbeiten und ist zurzeit knapp über Cash zu haben, eine gute Gelegenheit für dynamische Investoren.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    • Erdöl
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    • Iran-Konflikt

    Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten haben die Rohstoffmärkte spürbar unter Spannung gesetzt. Innerhalb kurzer Zeit kletterte der Ölpreis auf mehr als 115 USD je Barrel und erreichte damit ein Niveau, das seit Jahren kaum noch zu sehen war. Treiber dieser Bewegung sind vor allem zunehmende Risiken für den globalen Energiehandel, nachdem sich die Lage rund um den Persischen Golf weiter zugespitzt hat. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Transportrouten für Energie weltweit. Etwa 20 % des international gehandelten Rohöls passieren täglich diese Meerenge, weshalb jede Störung dort unmittelbare Auswirkungen auf Preise und Versorgungserwartungen hat. Am gestrigen meldete sich US-Präsident Donald Trump und warnte den Iran eindringlich, die internationalen Handelswege zu beeinträchtigen. Binnen 4 Stunden brach der Ölpreis um ganze 30 USD nach unten. Knappheit ja – Volatilität extrem! Das gilt auch für den Wolfram-Preis, der seit Jahresanfang nun weitere 100 % zugelegt hat. Wir bieten spannende Einblicke.

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    Die Verwerfungen an den Märkten kommen nicht von ungefähr. Nicht nur dass die extrem aggressive Außenpolitik des US-Präsidenten andere Staaten in die Ecke drängt, nein – durch tatsächliche Eingriffe in fremde Staatssysteme verschieben sich Machtgrenzen und globale Lieferverhältnisse. China hat auf diesen Imperialismus längst reagiert und internationale Handelsabkommen für kritische Metalle aufgekündigt. Mit der ad hoc-Verteuerung von Öl rücken natürlich neue Themen auf den Plan, die den Osten und Westen wieder in eine schwierige Rolle zwängen. Mega-Öllieferanten aus dem Nahen Osten sind aktuell nicht in der Lage ihre Quoten zu liefern, Russland ist sanktioniert, was also bleibt, sind die USA und Kanada. Eine Goldgrube für deren Produzenten, die nun Vollgas geben können. Auch bei Silber scheint auch ein wichtiger Punkt erreicht zu sein. Die großen Shorts von Januar sind wohl gedeckt, aber die Nachfrage geht hier industriell durch die Decke. Anleger sollten auf aussichtsreiche Projekte wie z. B. Silver Viper blicken, denn sie beliefern alla Long die Besteller rund um den Globus.

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    Kommentar von Mario Hose vom 10.03.2026 | 04:25

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    Der Rohstoffsektor erlebt gerade einen sehr spannenden Umbruch. Auf der einen Seite stehen die großen Konzerne mit ihren Milliarden-Gewinnen. Auf der anderen Seite drängt ein kleineres Unternehmen namens Power Metallic Mines mit Ergebnissen nach vorne, die selbst erfahrene Geologen überraschen. Zudem sind namhafte Investorenlegenden mit an Bord. Es geht heute nicht mehr nur darum, wer am meisten fördert. Es geht darum, wer auch eine kluge Strategie hat. In einer Welt, die dringend Batteriemetalle und Öl braucht und gleichzeitig Gold als sicheren Hafen sucht, müssen sich auch die Großen beweisen. Wer nicht liefert, kann schnell von kleineren, spezialisierten Unternehmen überholt werden. Dieser Bericht erklärt, warum die Entdeckungen in Quebec die Branche aufhorchen lassen und was die Zahlen der Großkonzerne für Anleger bedeuten.

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