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02.03.2023 | 05:01

Manuka Resources, FREYR Battery, Alibaba - Silber-Produktion zieht weltweit an, hohes Tempo ist gefragt

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Bildquelle: FREYR Battery

Die weltweite Nachfrage nach Silber und Eisen wird sowohl durch die konventionellen industriellen Anforderungen, wie Bauwesen und Technologie, als auch durch den Fortschritt in Richtung sauberer Energieerzeugung und den damit verbundenen Waren, wie Batterien, Elektrofahrzeuge, erzeugt. Das australische Unternehmen Manuka Resources meldet eine beeindruckende Anfangsmineralressource von 3,2 Mrd. t mit einem Vanadiumgehalt von 0,05 % in ihrem Taranaki VTM-Eisensandprojekt in Neuseeland. Diese enthält 1,6 Mio. Tonnen Vanadiumpentoxid (V2O5) und ist somit eine der ausgedehntesten Vanadiumfundstätten auf der Welt. Vanadium wird für die Herstellung von Hochleistungsbatterien verwendet. Hier kommt FREYR Battery ins Spiel. Das norwegische Unternehmen legte seine Quartalszahlen vor und ist mit dem Bau der hauseigenen Batterie-Produktionsstäte im Zeitplan. Auch Platzhirsch Alibaba konnte einen Erfolg verbuchen, denn spezielle Daten über den chinesischen Markt lassen Investoren aufhorchen...

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: Manuka Resources Limited | AU0000090292 , Freyr Battery | LU2360697374 , ALIBABA GR.HLDG SP.ADR 8 | US01609W1027

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Inhaltsverzeichnis:


    Manuka Resources findet hohe Silber-Gold-Ressourcen im Cobar-Becken

    Silber gilt als das vielseitigste Edelmetall und die Nachfrage wird durch eine steigende Nachfrage in verschiedenen Branchen, darunter die Elektroindustrie, Medizin, Industrie und Technologie, sowie durch mehr als die Hälfte der alljährlichen weltweiten Nachfrage angetrieben.

    Das australische Unternehmen Manuka Resources ist ein auf Gold- und Silber fokussierter Produzent mit einem der größten Bergbau-Areale in Australien. Schon 2016 erwarb Manuka Resources das Wonawinta-Projekt in New South Wales, was heute zur Silberproduktion genutzt wird.

    Das Wonawinta-Projekt befindet sich in dem weltweit anerkannten Cobar-Becken, einem Gebiet, was einige der ältesten Minen Australiens beherbergt. Geologen schätzen, dass dieses Gebiet eine Ressource von 52 Mio. Unzen Silber und 236.000 t Blei enthält, die vorwiegend aus Oxiden bestehen.

    Die Überprüfung ergab, dass eine zusätzliche Anzahl hochwertiger Ressourcen in Höhe von 22-35 Millionen Unzen mit 40-50 Gramm pro Tonne Silber, hauptsächlich aus den bestehenden Schächten bei Wonawinta, sowie 249.000-527.000 Unzen mit 2,5-3,8 g/t Gold aus den Tiefenerweiterungen bei Mt Boppy, McKinnons und Pipeline Ridge die Hauptquellen sind. Manuka identifizierte auch polymetallische, angezeigte Ressourcenziele, einschließlich hochgradigem Kupfer von bis zu 3 %.

    "Die Ergebnisse der strategischen Explorationsüberprüfung deuten auf ein beträchtliches Ressourcenpotenzial auf unseren Cobar-Liegenschaften hin, insbesondere im Hinblick auf Silber und Gold in der Nähe der Mine, aber auch auf hochgradiges Kupfer sowie auf Zink und Blei", erklärte Chairman Dennis Karp.

    Darüber hinaus meldet Manuka Resources eine erste Mineralressource von 3,2 Mrd. t mit 0,05 % Vanadium auf seinem Taranaki VTM-Eisensandprojekt in Neuseeland

    FREYR Battery: on track mit der Inbetriebnahme der Batterie-Produktionsstätte

    Edelmetalle wie Silber sind für erneuerbare Energieanbieter und Technlogiekonzerne von hoher Wichtigkeit. Ein Kandidat ist das norwegische Unternehmen FREYR Battery, ein Anbieter von Produktionskapazitäten für saubere Batteriezellen der nächsten Generation. Der Konzern hat nun hat seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2022 bekannt gegeben.

    Da das Unternehmen der Inbetriebnahme des Batterie-Produktionsstätte CQP in Norwegen immer näher kommt, werden Kooperationen mit strategischen, finanziellen und staatlichen Interessenvertretern zur Suche nach Finanzierungsoptionen für bedeutende Wachstumsinitiativen geschlossen, um den gleichzeitigen Aufbau auf Giga-Ebene und die Umsiedlung der Lieferkette in den USA, Norwegen und der nordischen Region zu unterstützen.

    "Wir gehen davon aus, dass 2023 ein wirklich aufregendes und transformatives Jahr für FREYR und unsere 24M-Lizenzpartner sein wird, da wir jetzt in die Produktion von Batterien einsteigen. Unsere Teams arbeiten unermüdlich daran, wichtige Meilensteine zu erreichen. Dazu gehören unter anderem die Produktion testbarer Batterien aus dem CQP, die Fortsetzung des Baus von Giga Arctic, die parallele Durchführung mehrerer Finanzierungsprozesse, die Entwicklung neuer strategischer Beziehungen und die schnellstmögliche Inbetriebnahme der ersten Produktion von Giga America. Wir beendeten das Jahr mit einem nahezu identischen Cash-Bestand wie zu Beginn des Jahres 2022 und haben in der Zwischenzeit starke Fortschritte in unserer gesamten Wertschöpfungskette gemacht, mit einem Chancenpaket vor uns, das robuster denn je ist", so CEO Tom Einar Jensen.

    FREYR meldete für das vierte Quartal 2022 einen den Anteilseignern zuzurechnenden Nettogewinn von 23,7 Mio. EUR bzw. 0,19 EUR je verwässerter Aktie, im Vergleich zu einem Nettoverlust von (27) Mio. EUR bzw. 0,22 EUR je verwässerter Aktie im vierten Quartal 2021. Der Gewinn im vierten Quartal 2022 wurde teilweise auf einen nicht-buchhalterischen Gewinn in Höhe von 55,9 Mio. EUR aufgrund der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts unserer Optionsscheinverbindlichkeit zurückzuführen. Diese Änderung kann aufgrund verschiedener Faktoren, einschließlich Schwankungen des Aktienkurses von FREYR, von Periode zu Periode erheblich variieren.

    Am 31. Dezember 2022 hatte FREYR ein Guthaben an Barmitteln, Barmitteläquivalenten und Barmittel mit Verfügungseinschränkungen in Höhe von 527 Mio. EUR.

    Alibaba Aktie - Covid-Krise überwunden?

    Beim chinesischen E-Commerce und Cloud-Anbieter Alibaba können Investoren diese Woche eine Erholung beobachten, nachdem Daten des PMI deutlich machen, dass China die Auswirkungen der Covid-19-Beschränkungen, die die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im letzten Jahr verlangsamt hatten, schnell hinter sich lässt.

    Der offizielle Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes (PMI) stieg im Februar auf ein deutlich höheres Niveau als im Vormonat und markierte den höchsten Wert seit April 2021 - ein Plus von 50,1 im Januar auf 52,6 im vergangenen Monat. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen und stellen den höchsten Wert seit mehr als einem Jahrzehnt dar.

    Die Finanzmärkte reagierten schnell: Die Alibaba-Aktien erhöhten sich um 5,8 % im vorbörslichen Handel in den USA, während die Aktien des Technologieunternehmens JD.com (JD) um 4,5 % zunahmen.

    Die PMI-Daten zeigen, dass sich die Hindernisse für Produktion und Logistik aufgrund der Null-COVID-Politik und der anhaltenden Ausbreitung der Krankheit schnell auflösen. Ken Cheung, Chief Asian FX Strategist von Mizuho Bank, betont, dass ein rascher Aufschwung erwartet wird, doch die PMI-Werte legen nahe, dass die Prognose des BIP-Wachstums von 5,5 % dieses Jahr zu konservativ sein könnte, wie Julian Evans-Pritchard, Leiter des Bereichs China Economics bei Capital Economics, ebenfalls analysiert.

    Der Nationale Volkskongress, der am 4. März beginnt, wird im Fokus der Investoren stehen, da sie auf politische Signale warten, einschließlich des BIP-Wachstumsziels für dieses Jahr.


    Der Bedarf an Silber steigt durch die Nachfrage in der Elektromobilität. Silber befindet sich in elektrischen Kontakten, Mikroprozessoren, Speicher- und Leiterplatten sowie Radar- und Kamerasensoren. So stimmt das große Silber-Vorkommen bei Manuka Resources auf ein produktives Geschäftsjahr 2023 ein. Zudem glänzen die Australier mit einem weiteren Fund, einem ebenfalls hohem Vanadium Vorkommen in ihren Gebieten in Neuseeland. Die Nachfrage ist enorm, das beweist u.a. auch FREYR Battery, die am Standort Norwegen noch dieses Jahr ihre hauseigene Batterie-Produktionsstätte in Betrieb nehmen werden. Auch China's Retailer Alibaba erholt sich von den Covid-Strapazen und Restriktionen. Die Aktie konnte ein Plus von 5,8 % verbuchen, nachdem die Daten des PMI grünes Licht für die Wirtschaft signalisieren.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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