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02.01.2020 | 05:45

NEL ASA, Saturn Oil & Gas, VARTA - welche Aktie wird Top-Performer in 2020?

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Wenn es läuft, dann läuft es! So oder so ähnlich ist die Nachfrage nach den Aktien von Trendthemen zu beschreiben. Im vergangenen Jahr waren Aktien von Wasserstoff-Unternehmen sehr gefragt. Ebenso war das Interesse für Energie-Speicherung sehr groß. Was jedoch gar nicht lief, war die Gewinnung von Energie-Rohstoffen auf traditioneller Weise. Ein Nachholbedarf ist entstand, der sich in 2020 laut Meinung von Experten für Investoren, die rechtzeitig dabei sind, auszahlen wird.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: CA80412L1076 , NO0010081235 , DE000A0TGJ55

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Inhaltsverzeichnis:


    Jim Payne, CEO, dynaCERT Inc.
    "[...] Insgesamt wird unsere VERRA-Zertifizierung dynaCERT helfen, sich auf dem Markt zu differenzieren, seinen Ruf zu erweitern und neue Möglichkeiten für Wachstum und Nachhaltigkeit zu erschließen. [...]" Jim Payne, CEO, dynaCERT Inc.

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    Wasserstoff aus Norwegen

    Die Aktie von NEL ASA gehörte in 2019 zu den am häufigsten diskutierten Wasserstoff-Anlagemöglichkeiten. Das Unternehmen aus Norwegen entwickelt Anlagen zur Herstellung und für den Vertrieb von Wasserstoff. Im Zeitalter des Umbruchs der Mobilität gehört Wasserstoff zu den saubersten Energieträgern der Gegenwart. Der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur ist weniger aufwendig zu erstellen und würde weniger Verhaltensänderungen der Nutzer abverlangen, als es bei Batterie-betriebenen Fahrzeugen der Fall wäre.

    In Deutschland gibt es circa 14.000 Tankstellen und es würde genügen, diese mit Wasserstoff zu ergänzen, denn der Tankvorgang verläuft ähnlich lang wie beim herkömmlichen Benzin oder Diesel. Im Vergleich zur Errichtung von mehreren Millionen Stromladesäulen ein klarer Vorteil. Die flächendeckende Einführung von Wasserstoff muss jedoch auch politisch gewollt sein.

    Erdöl aus Kanada

    Saturn Oil & Gas aus Kanada ist ein Öl-Produzent, der vor drei Jahren im Rahmen einer Übernahme durch ein neues Management entstanden ist. Das Unternehmen hat sich seitdem zu einer profitablen Erfolgsgeschichte entwickelt. Die Förderung von Erdöl ist auf dem aktuellen Preisniveau von über 60,00 USD der Sorte WTI hochinteressant. Saturn Oil & Gas gehört in Nordamerika zu den margenstärksten Produzenten, da die Förderkosten des Unternehmens von circa 12,00 USD verhältnismäßig niedrig sind.

    Je höher der Öl-Preis steigt, umso mehr bleibt für das Management hängen, um das Wachstum voranzutreiben. Das Thema Erdöl-Förderung wurde jedoch im Vorjahr an der Börse total vernachlässigt, obwohl die Branche attraktive Kennzahlen hervorbringen kann. Die Aktie von Saturn Oil & Gas notierte trotz profitablen Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten 2019 von über 350%, rund 50% unter dem Niveau des Vorjahres. Grund genug, dass GBC Research der Aktie über 100% Kurspotenzial in 2020 zutraut und eine Kaufempfehlung vergab. Letztlich wird der Rohölbedarf in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich nicht sinken, sondern eher weiter steigen.

    Batterien aus Deutschland

    Das deutsche Traditionsunternehmen VARTA notiert als Hersteller von Mikrobatterien aufgrund der Marktpositionierung mittlerweile im MDAX. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Mikrobatterien für Hörgeräte und Kopfhörer ist hoch. Das Unternehmen kann vor allem im Premium Segment Marktanteile gewinnen, da die Energiedichte der Batterien von VARTA gegenüber Anbietern aus Asien um circa 30% höher sein soll. Der Vorteil für die Nutzer besteht darin, dass die Nutzungsdauer wesentlich länger ist und weniger häufig geladen werden muss.

    Es wird spekuliert, dass auch Apple zu den Kunden von VARTA gehört und der Riese aus Cupertino hat mittlerweile einen Marktanteil bei kabellosen Kopfhörern von 60%. Aber auch der Markt für Hörgeräte wächst zunehmend, so dass die Nachfrage nach hochwertigen Mikrobatterien auch aus diesem Segment ungebremst ist. Beflügelt wurde die Nachfrage der VARTA Aktie auch durch den Einstieg in die Elektromobilität. Das Unternehmen gehört einem Industriekonsortium an und plant den Aufbau einer europäischen Batterieproduktion, was aber zugleich auch ein Risiko darstellt, wenn sich Wasserstoff als Energieträger in der Mobilität politisch durchsetzen kann.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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