Menü schließen




02.08.2023 | 05:05

Nikola Motor Aktie nicht zu bremsen: Starke News auch bei BASF und Manuka Resources

  • Gold
  • Rohstoffe
  • kritische Rohstoffe
  • Elektromobilität
  • Wasserstoff
  • Brennstoffzelle
Bildquelle: Nikola Corporation

Von wegen Rezession. Diese Aktien sind auf der Überholspur oder stehen vor einem Ausbruch. So hat die Nikola-Aktie gestern erneut über 15 % an Wert gewonnen. Grund war ein erneuter Auftrag in den USA. Damit hat sich die Aktie des Herstellers von emissionsfreien LKWs innerhalb von zwei Monaten vervielfacht. Vor einem Ausbruch könnte die Aktie von Manuka Resources stehen. Aufgrund der hochgefahrenen Goldproduktion soll die Explorationstätigkeit der kommenden drei Jahre durchfinanziert sein. Zum Kurs-Kicker könnte für die Australier ein Batterie-Rohstoff werden. An BASF ist die jüngste Gewinnwarnung praktisch abgeperlt. Analysten äußern sich positiv, aber eine mögliche Dividendenkürzung steht weiterhin im Raum.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Fabian Lorenz
ISIN: BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , Manuka Resources Limited | AU0000090292 , NIKOLA CORP. | US6541101050

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Manuka Resources: Exploration durchfinanziert

    Gelingt der Aktie von Manuka Resources in den kommenden Monaten der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend? Die Chancen dafür stehen gut. Denn der australische Rohstoff-Explorer fährt seine Gold- und Silberproduktion hoch und kann damit die Explorationskosten aus eigener Tasche bezahlen. Damit dürfte der Druck durch Kapitalmaßnahmen erst mal raus sein.

    So hat das Unternehmen angekündigt, durch die angelaufene Goldproduktion der Mt. Boppy-Mine ab dem laufenden Quartal einen positiven Cashflow zu erzielen und damit die Explorationsprogramme der kommenden 3 Jahre vollständig finanzieren zu können. Bei der Mt. Boppy-Mine handelt es sich um eine der historisch reichsten Goldminen Australiens. Mit modernen Schürftechnologien sollen in den nächsten 4 Jahren bis zu 25.000 Unzen Gold jährlich geschürft werden. Daneben laufen bereits Bohrungen für die Erweiterung der Ressourcenschätzung. Bei den Projekten McKinnons Mine und Pipeline Ridge läuft ebenfalls die Exploration. Außerdem besitzt Manuka das Silber-Projekt Wonawinta. Mit einer Mineralressourcenschätzung von 51 Mio. Unzen handelt es sich dabei um eine der größten Silbervorkommen Australiens.

    Zum Kurs-Kicker könnte das South-Taranaki-Bight-Projekt avancieren. Das Weltklasse-Eisensandprojekt befindet sich vor der Küste Neuseelands. Es verfügt über eine gemeldete Ressource von 3,2 Mrd. t VTM-Eisensand mit 1,6 Mio. t enthaltenem V2O5 (Vanadiumpentoxid). Dies macht es zu einer der größten bekannten gebohrten Vanadium-Ressourcen weltweit. Die Bergbaulizenz wurde erteilt und für den Start des Abbaus wartet das Unternehmen auf die EPA-Umweltgenehmigungen. Manuka will zunächst rund 5 Mio. t VTM-Eisenerzkonzentrat mit 10.000 t förderbarem Vanadiummetall pro Jahr abbauen. Die Mine soll eine Lebensdauer von 20 Jahren haben. Batterien auf Vanadium-Basis verlieren im Vergleich zu Lithium-Ionen-Batterien deutlich weniger Energie und eignen sich unter anderem für den Einsatz bei Solar- oder Windkraftanlagen.

    Nikola: Kurstreiber USA

    Während bei Manuka der Chartausbruch noch bevorsteht, läuft die Nikola-Aktie auf Hochtouren. Gestern ging es erneut über 15 % nach oben. Damit hat sich die Aktie seit Anfang Juni von 0,55 USD auf über 3 USD vervielfacht. Die Marktkapitalisierung liegt wieder bei stolzen 2 Mrd. USD. Der gestrige Kurssprung erfolgte aufgrund eines neuen Auftrages. So soll Nikola Motor in den USA eine Bestellung über die Lieferung von 13 emissionsfreien LKWs erhalten. Dabei handelt es sich um zehn Modelle mit Batterie-Antrieb und drei mit Brennstoffzellen. Das erste Fahrzeug soll noch in diesem Monat ausgeliefert werden. „Für uns ist es wichtig, eine Vorreiterrolle bei neuen Technologien und innovativen Lösungen einzunehmen, die das Potenzial haben, die Art und Weise, wie wir Fracht transportieren, zu verändern“, sagt Nick Hobbs, COO und President of Contract Services bei J.B. Hunt. „Die LKWs von Nikola helfen uns, die CO₂-Emissionen durch praktikable Lösungen zu reduzieren.“

    Die Kursrally begann, als Nikola Anfang Juni einen Zuschuss durch die California Transportation Commission (CTC) in Höhe von 41,9 Mio. USD meldete. Die Mittel fließen im Rahmen des Trade Corridor Enhancement Program (TCEP) für den Bau von sechs Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge in Südkalifornien. Carey Mendes, Präsident von Nikola Energy: "Diese Auszeichnung wird es uns in Zusammenarbeit mit Caltrans ermöglichen, den Aufbau einer emissionsfreien Wasserstoffbetankungsinfrastruktur zu beschleunigen, die für die erfolgreiche Einführung unserer Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge im Juli unerlässlich ist."

    BASF: Analysten äußern sich positiv

    Trotz der jüngsten Gewinnwarnung entwickelt sich die Aktie von BASF positiv. Unterstützung bekommt der Wert gleich von mehreren Analysten. Anfang der Woche hat die Baader Bank die BASF-Aktie von "Reduce" auf "Add" hochgestuft. Das Kursziel liegt bei 53 EUR. Das Management des Chemieriesen sei zuversichtlich, dass die Geschäftsentwicklung die Talsohle erreicht hat. Die Auftragsdynamik würde beginnen, sich zu verbessern. Risiko bleibe eine mögliche Kürzung der Dividende.

    Auch die Deutsche Bank hat sich positiv zu BASF geäußert. Das EBIT im vergangenen Quartal habe knapp unter der Konsensschätzung gelegen. Dennoch ist die Aktie des DAX-Konzerns für die Analysten ein „Kauf“. Das Kursziel liegt bei 56 EUR. Derzeit notiert die Aktie bei 48,80 EUR.


    Die Aktie von Nikola kennt derzeit kein Halten mehr. Aber die Bewertung ist mit über 2 Mrd. USD inzwischen wieder ambitioniert. Die Marktkapitalisierung von Manuka liegt derzeit bei rund 30 Mio. AUD. Dabei dürfte der Cashflow deutlich anziehen und Kapitalmaßnahmen vom Tisch sein. Derzeit notiert die Aktie bei 0,055 AUD. Im November 2022 waren es noch 0,18 AUD. Bei BASF sind derzeit die Bullen am Steuer, aber wehe, es kommt zur Dividendenkürzung oder sogar Streichung der Ausschüttung.

    Neben emissionsfreien LKWs entwickelt Nikola auch Wasserstoff-Tankstellen Quelle: Nikola Corporation

    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Fabian Lorenz

    Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich der gebürtige Kölner beruflich und privat intensiv mit dem Thema Börse. Seine besondere Leidenschaft gilt dabei nationalen und internationalen Small- und Micro-Cap.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von André Will-Laudien vom 28.08.2025 | 03:45

    Nvidia-Zahlen - geht die Hausse weiter? Spannung bieten auch Rheinmetall, Almonty und BYD!

    • Rüstungsindustrie
    • Defense-Aktien
    • kritische Rohstoffe
    • Strategische Metalle
    • E-Mobilität

    Heute werden die Nvidia-Zahlen das Börsengeschehen dominieren. Im Windschatten der 3.000 %-Aktie gibt es natürlich auch andere Protagonisten wie Rheinmetall oder BYD, die in den letzten 3 Jahren auch Vervielfacher produzierten. Beide Unternehmen hatten gute Zahlen gemeldet, aber selbst ein Aktiensplit bei BYD half nicht, die Korrektur nach unten zu verhindern. Almonty Industries hatte sich über ein NASDAQ-Listing 90 Mio. USD in die Kasse geholt und sah sich dann Leerverkäufern ausgesetzt, die jetzt aber ins Zittern geraten. Denn die Konsolidierung scheint vorüber und der Minenstart in Südkorea ist greifbar. Die Börse ist also keine Einbahnstraße, denn immer mehr bestimmen KI-Algos das Handelsgeschehen und versuchen unbedarfte Investoren durch kurzfristige Bewegungen in die falsche Richtung zu jagen. Gut dem, der klaren Kopf bewahrt. Hier ein paar Ideen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 25.08.2025 | 06:00

    Rüstung, Wolfram, Algorithmen: Setzen Sie auf die Marktführer Rheinmetall, Almonty Industries und Palantir

    • Rheinmetall
    • Almonty Industries
    • Palantir
    • Rüstung
    • Rüstungsindustrie
    • Wolfram
    • Wolframmine
    • Molybdän
    • kritische Rohstoffe
    • Datenanalyse
    • Big Data

    In einer Welt im geopolitischen Umbruch rücken drei Schlüsselsektoren in den Fokus: moderne Rüstungstechnik, kritische Rohstoffe und strategische Datenauswertung. Während Rüstungsgiganten von steigenden Verteidigungsbudgets profitieren stillen Rohstoffpioniere den Materialhunger von Hochtechnologie und Rüstungsindustrie. Gleichzeitig monetarisieren Datenanalysen diese neue Komplexität für Unternehmen und staatliche Sicherheitsorgane. Die erfolgreiche Verknüpfung dieser Bereiche eröffnet einzigartige Wachstumspfade. Wer beim Thema Rüstung und Sicherheit auf die Marktführer setzten will sollte Rheinmetall, Almonty Industries und Palantir im Blick haben. Sie profitieren von Stabilität, Innovationskraft und verlässlichen Wachstumschancen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 25.08.2025 | 04:45

    100 % mit NATO-Aufträgen aus der Luft! Airbus, Globex Mining, Boeing und Lufthansa

    • Rüstungsindustrie
    • Defense-Aktien
    • Tourismus
    • Luftfahrt
    • kritische Rohstoffe
    • Strategische Metalle

    Der Wahnsinn geht weiter! NATO-Mitgliedsstaaten haben neue Planungsziele für Rüstung und Kapazitäten beschlossen und die Vorgaben für die Luft- und Raketenabwehr laut Generalsekretär Mark Rutte um etwa 30 % erhöht. Rutte sagte dazu: „Wir benötigen mehr Ressourcen, Truppen und Fähigkeiten, um auf jede Bedrohung vorbereitet zu sein.“ Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, Deutschland stelle alle nötigen Mittel bereit, um die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas auszubauen. Für große Rüstungsvorhaben, insbesondere im Luftfahrtbereich, sind laut Experten enorme Investitionen und weitreichende Zukäufe nötig. Europaweit sollen bis 2030 rund 300 Mrd. EUR in die Luftstreitkräfte investiert werden. Anleger sollten jetzt wichtige Weichen stellen, um von der Orderflut in der Luft zu profitieren.

    Zum Kommentar