Menü

Aktuelle Interviews

Dirk Harbecke, Executive Chairman, RockTech Lithium Inc.

Dirk Harbecke
Executive Chairman | RockTech Lithium Inc.
600 – 777 Hornby Street, V6Z 1S4 Vancouver (CAN)

info@rocktechlithium.com

Rock Tech Lithium: Wo kanadischer Bergbau auf deutsche Ingenieurskunst trifft


Andrew Davidson, CEO, Royal Helium Limited

Andrew Davidson
CEO | Royal Helium Limited
224, 4th Avenue South, S7K 5M5 Saskatoon (CAN)

davidson@royalheliumltd.com

+1 (306) 281-9104

Royal–Helium-CEO Andrew Davidson über die NASA, SpaceX und den Weg zu dynamischem Wachstum


Craig Taylor, CEO, Defense Metals Corp.

Craig Taylor
CEO | Defense Metals Corp.
605-815 Hornby St., V6Z 1T9 Vancouver (CAN)

craig@defensemetals.com

+1 (778) 994 8072

Meilensteine von Defense Metals, ESG als Alleinstellungsmerkmal und die neue Offenheit der Politik gegenüber Seltenen Erden außerhalb Chinas


08.02.2021 | 05:10

Xiaomi, Marble Financial, Deutsche Telekom – das sollten Sie kontrollieren!

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Corona bestimmt seit einem Jahr das Leben in Deutschland. Ob beruflich oder privat – die Pandemie hat schon jetzt tiefe Spuren hinterlassen. Die Zahl der Insolvenzen ist im Vorjahr dank der staatlichen Corona-Hilfen und der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht trotz Wirtschaftskrise gesunken. Aufgrund des extremen Rückstaus an Insolvenzen und der Zunahme der verschuldeten Haushalte infolge des Verlustes tausender Arbeitsplätze dürfte feststehen, dass es zu einer Insolvenzwelle kommen wird. Die Kontrolle der eigenen Finanzen wird umso wichtiger.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Stefan Feulner

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


 

Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor


Score im Vordergrund

Für Marble Financial, einem aufstrebenden kanadischen Fintech, steht die Kreditwürdigkeit von Privatpersonen im Mittelpunkt. Zwölf Millionen Kanadier sind laut Marble nicht kreditwürdig. Eine zu schwache Bonität und zu wenig Kenntnisse im Bereich Finanzen sind die Hauptursachen. So hat das kanadische Data-Science-Unternehmen unter Nutzung der Leistungsfähigkeit von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz eine Plattform, ScoreUp, entwickelt, die die Finanzierungsstruktur und Einkommensverhältnisse der Kunden analysieren und mittels Optimierungs-Tools Verbesserungen vorgeben. Somit erhöht sich der Kreditscore des Kunden und somit die Aussicht, einen Kredit bei Finanzinstituten zu erhalten.

Viele Ansatzpunkte

Neben ScoreUP hat Marble Financial weitere Features auf der Plattform. So unterstützt das Programm fasttrack Menschen dabei, dass Sie nach einer Privatinsolvenz wieder in das Finanzsystem integriert werden können. Die eLearning-Plattform maestro lehrt Interessierten den Umgang mit Haushaltsbüchern, Krediten und Geld im Allgemeinen. Nächstes Ziel des ambitionierten Fintechs ist die Einführung einer Kreditkarte in Zusammenarbeit mit einer kanadischen Großbank.

Vergangene Woche wurde die Partnerschaft mit VoPay International Inc. vermeldet, um seine Open-Banking-Zahlungslösung für Tausende MyMarble- Kunden bereitzustellen. Diese Partnerschaft, die den Verbrauchern neue Zahlungsoptionen ermöglicht, erleichtert den Prozess zur Bereitstellung einer einzigen API-Integration für Bankdienstleister.

Aktuell ist das Unternehmen mit knapp 20 Mio. CAD bewertet. Neben dem Handel in Toronto kann man das sehr interessante Unternehmen auch an deutschen Börsen erwerben.

Droht das gleiche Schicksal?

Der Handelsstreit zwischen den USA und China geht weiter, auch nach der Ära Trump. Die USA haben bereits vor einigen Wochen eine schwarze Liste mit chinesischen Firmen publiziert. Diesen Firmen wird vorgeworfen, dass Sie geistiges Eigentum der US-Amerikaner stehlen und die US-Bürger ausspionieren wollten. Als Gegenmaßnahme verhängte China Zölle auf amerikanische Produkte. Huawei, der größte Smartphone-Hersteller Chinas, wurde extrem hart sanktioniert. So durfte der Handyproduzent sämtliche Google-Dienste nicht mehr nutzen und Android nur noch in einer bestimmten Variante. Auch dürfen amerikanische Zulieferer für die hauseigenen Kirin- Chipsätze von Huawei nicht mehr produzieren. Ebenfalls auf der schwarzen Liste der US-Amerikaner landete ein weiterer prominenter chinesischer Smartphone-Hersteller, Xiaomi. Ihnen wird eine Verbindung zum chinesischen Militär vorgeworfen. Das Dementi des Unternehmens folgte prompt. Laut Xiaomi werden nur Produkte für die zivile Nutzung hergestellt.

Weg mit den Apps

Von wem die aktuelle Maßnahme ausgeht, ist unbekannt. Auf jeden Fall hat Xiaomi mit der Entfernung von Google-Apps auf deren Handys begonnen. Mit einem neuen Update werden die manuell installierten Google-Apps, die in dem Land nicht zum Lieferumfang gehören, automatisch entfernt. Die Aktie zeigte sich in den vergangenen Tagen schockiert von den Vorfällen. So korrigierte das Papier, dass an der Nasdaq in den USA gehandelt wird, von seinem Allzeithoch bei 23,20 USD, dass Anfang Januar 2021 erreicht wurde, stark auf aktuell 17,53 USD. Durch die unsicheren Aussichten im Hinblick auf weitere Sanktionen raten wir aktuell von einem Investment ab. Der nächste Unterstützungsbereich liegt bei rund 15,0 USD.

Die Entscheidung naht

Seit Mai des vergangenen Jahres hängt der Chart der deutschen Telekom im Korridor zwischen 14,50 EUR und 15,50 EUR fest. Wann kommt der Ausbruch? Die Zahlen der Tochter T-Mobile US halfen nicht, das Überwinden der Marke von 15,50 EUR zu vollziehen. Dabei ist der Weg der US-Tochter voll auf Wachstum getrimmt. Im vierten Quartal stiegen die Erlöse von T-Mobile US im Jahresvergleich um gut 70% auf 20,30 Mrd. USD. Im Gesamtjahr 2020 legte der Umsatz um 52% auf 68,40 Mrd. USD zu. Aufgrund der Kosten für die im April vollzogenen Fusion mit Sprint ging der Nettogewinn 2020 allerdings um knapp 12% auf 3,10 Mrd. USD zurück. Bei den Jahreszielen für 2021 blieb T-Mobile US unter den Prognosen der Analysten.

Analysten für die Mutter positiv

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Telekom von 23,30 EUR auf 24,90 EUR angehoben und die Einstufung auf "overweight" belassen. Analyst Akhil Dattani revidierte in einer am Freitag vorliegenden Studie mit Blick auf starke Quartalszahlen sowie einen guten Ausblick der Tochter T-Mobile US seine Schätzungen nach oben. Auch die Credit Suisse hat die Einstufung für die deutsche Telekom nach den Zahlen der Tochter auf „outperform“ gesetzt. Das Kursziel liegt bei den Schweizern bei 20,00 EUR. Charttechnisch sollte die T-Aktie den Bereich über 15,72 EUR verlassen. Das nächste Kursziel sehen wir bei 18,00 EUR. Fundamental sind wir von dem Titel auf aktuellem Niveau überzeugt.


Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Bank – Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt in Deutschland die erlaubten Geschäfte einer Bank.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Carsten Mainitz vom 24.02.2021 | 04:50

K+S, Desert Gold Ventures, Encavis – Kaufen, bevor es andere tun!

  • Investments

„Der Gewinn liegt im Einkauf“. So lautet eine alte Kaufmannsregel. In Bezug auf Aktieninvestments kommen noch ein paar Facetten hinzu – der Zeithorizont und die Performance. Ein langfristig orientierter, vielleicht auch antizyklisch denkender Investor bekommt keine grauen Haare, wenn es länger dauert, bis seine Investmentidee aufgeht. Dagegen spielt für Trader oder kurzfristig ausgerichtete Investoren Timing eine extrem wichtige Rolle. Für institutionelle Investoren ist oft auch die Frage entscheidend, wo die eigene Performance im Vergleich zur Benchmark liegt. Wir stellen Ihnen drei spannende Gesellschaften vor, bei denen sich derzeit einiges bewegt. Wo lauert das größte Potenzial?

Zum Kommentar

Kommentar von André Will-Laudien vom 12.02.2021 | 04:50

Long oder Short? TUI AG, AdTiger, Grenke, AMC Entertainment

  • Investments

Bitcoin 48.000 USD – da fehlt nicht mehr viel bis zur nächsten Linie. Bei diesen Börsenbewegungen fragen sich viele Teilnehmer, wo denn eigentlich die faire Bewertung des Ganzen liegt. Die Frage ist legitim, aber auch schon zur Jahrtausendwende im Dot.Com-Boom hat jeder, der nachgefragt hat einfach ein nettes Lächeln empfangen. Hier wird nicht gefragt, hier wird gekauft. Bei GameStop haben die neuen Börsenanleger auch nicht gefragt, manche verdienten viel, andere besitzen heute eine Aktie, die sie zu 485 USD gekauft haben und jetzt nur noch zu 51 USD verkaufen können. 90% Verlust in gerademal 2 Wochen. Auch diese Seite gehört zur Börse – Totalverluste sind möglich!

Zum Kommentar

Kommentar von Stefan Feulner vom 11.02.2021 | 05:10

Nikola, Nevada Copper, Nel ASA – Ausbruch wie erwartet!

  • Investments

Es ist vollbracht. Das Industriemetall Kupfer hat ein Mehrjahreshoch erreicht, von der Entwicklung war dies bereits abzusehen. Wenn Sie jetzt immer noch denken, Investments in Rohstoffe sind langweilig, bitte schön. Wie sehr jedoch Hightech-Branchen wie Elektromobilität, Wasserstoff oder Blockchain von verschiedenen Rohstoffen abhängig sind, werden Sie an den explodierenden Preisen in den nächsten Jahren verfolgen können. Seien Sie jetzt dabei!

Zum Kommentar