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16.02.2024 | 06:00

Almonty Industries, thyssenkrupp, Rheinmetall: drei Metallindustrie-Aktien im Fokus

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Bildquelle: unsplash.com

Die Metallindustrie trägt weltweit durch kontinuierliche Innovationen zur Entwicklung verschiedener Sektoren bei, angetrieben durch Förderung, F&E und technologische Fortschritte. Harte Zeiten kommen auf thyssenkrupp zu. In der Hauptversammlung verdeutlichte Vorstandsvorsitz Miguel López, dass die Energiekosten für die Stahlproduktion bis zur Hälfte der Gesamtkosten ausmachen werden. Quo Vadis, Wirtschaftsstandort Deutschland? Daher ein Blick auf Südkorea, ebenfalls ein renommierter Stahlproduzent. Das Wolfram Bergbau Unternehmen Almonty Industries positioniert sich hier als Vorreiter, 7 % des globalen Marktes abzudecken. Sein Coup: Minen in demokratisch geführten Ländern und erstklassige Handelsabnehmer wie USA und Südkorea. In Anbetracht der geopolitischen Spannungen, in denen 90 % der Wolfram-Förderung aus China und Russland stammen, sollten Investoren Almonty genauer analysieren. Rheinmetall, bekannt als Rüstungskonzern, freut sich derweil über volle Auftragsbücher und sondiert zum ersten Mal eine ganz neue Technologiesparte für seine Portfolioerweiterung.

Lesezeit: ca. 8 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: THYSSENKRUPP AG O.N. | DE0007500001 , ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203981034 , RHEINMETALL AG | DE0007030009

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Inhaltsverzeichnis:


    Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG
    "[...] Die Dominanz Chinas ist unter anderem ein Grund dafür, weswegen wir uns so stark auf dem Wolfram-Markt engagieren. Hier sind rund 85% der Produktion in chinesischer Hand. [...]" Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG

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    thyssenkrupp AG im Wandel: Strategische Neuausrichtung und Kurszielkorrektur durch J.P. Morgan

    Deutschland ist der größte Stahlproduzent der EU und der siebtgrößte weltweit. Mit einer Auswahl von über 2.500 Stahlsorten für verschiedenste Anwendungen, die vom Grobblech bis zum feinsten Draht reichen. Mit einem Anteil von 70 % Primärstahl und 30 % Sekundärstahl spielt Deutschland eine bedeutende Rolle auf dem Markt. Die deutsche Stahlindustrie schafft rund 80.000 direkte Arbeitsplätze und beeinflusst indirekt über 4 Mio. weitere in den Stahl intensiven Branchen. Dazu gehören z. B. die Automobilindustrie, die Bauindustrie, die Maschinenbauindustrie, die Schiffsbauindustrie, die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie die Elektronik- und Elektroindustrie.

    Eigentlich ideale Voraussetzungen für die thyssenkrupp AG, die es in seiner jetzigen Unternehmensform bereits seit 1999 gibt. Doch die Realität, von der thyssenkrupp umzingelt ist, sieht anders aus. Seit nunmehr fünf Jahren sind die Aktien des einstigen Stahlriesen um 62 % gefallen, im Vergleich zur internationalen Konkurrenz wie US Steel oder Arcelor Mittal, wie Finanzmarkt Journalist Holger Zschäpitz treffend mit einem Chart in einem seiner Posts auf x.com beschreibt.

    Deutschland ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Auf der 25. Jahreshauptversammlung, die am 2. Februar 2024 in Bochum stattfand, lobte der neue Vorstandsvorsitzende Miguel López den Konzern, der eine gute Ausgangsbasis mit exzellenten Mitarbeitenden, einem beeindruckenden Kundenstamm und herausragenden Technologien besitze. Seit Juni 2023 ist López im Amt. Vor dem Ort der Hauptversammlung (HV) demonstrierten rund 250 Beschäftigte von thyssenkrupp. Sie werfen dem neuen Chef Miguel López vor, zu eigenmächtig zu entscheiden. López erweiterte Ende November den Vorstand um zwei neue Posten, gegen sämtliche Stimmen der Arbeitnehmerseite. Seitdem gilt das Verhältnis zwischen ihm und der IG Metall als belastet. thyssenkrupp verzeichnete im Geschäftsjahr 2022/23 Verluste von rund 2 Mrd. EUR, hauptsächlich aufgrund milliardenschwerer Abschreibungen im Stahlgeschäft.

    López will nach eigener Aussage den Konzern wieder auf Spur bringen. Geplant ist die Verselbstständigung der Bereiche Stahl und Marine-Schiffbau bei dem Traditionskonzern mit rund 100.000 Beschäftigten. Mit einem möglichen Staatseinstieg durch die Bundesregierung.

    Völlig unklar ist, wo für die angestrebte Klimaneutralität die grünen Energiequellen herkommen sollen? Inzwischen hat thyssenkrupp den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen an Bord geholt, mit rund 2 Mrd. EUR Fördermittel. Aufgeteilt auf eine Beteiligung an der Investition in die Errichtung der Wasserstoff-Anlage und auf eine Unterstützung in der Anlaufphase, um die Mehrkosten der klimaneutralen Stahlproduktion auszugleichen.

    Dazu sagt López in der HV: „Auch die Frage, wie kommt der Wasserstoff kontinuierlich in ausreichender Menge zu der Anlage in Duisburg, ist noch längst nicht sauber beantwortet. Und wie sieht es bei den Kosten aus? Denn künftig werden die Energiekosten bei der Stahlherstellung bis zur Hälfte der Gesamtkosten ausmache.“

    Wer diese offenen Fragen beantworten möchte, schaut auf den derzeitigen Wirtschaftsminister. Den Baustopp des LNG-Terminals vor der Insel Rügen. Die USA, die nicht mehr LNG liefern wollen, wie versprochen. Antworten sind dort nicht zu finden, eher noch mehr Fragezeichen. J.P. Morgan senkt das Kursziel der thyssenkrupp Aktie von 6 EUR auf 4,9 EUR.

    Almonty Industries auf dem Weg zu 7 % der globalen Wolfram-Förderung

    Südkorea genießt weltweit einen Ruf für innovative, hochwertige und langlebige Stahl- und Stahlprodukte. Südkorea ist im internationalen Ranking der Stahl produzierenden Ländern noch vor Deutschland. Die Stahlproduktion in Südkorea blieb im Dezember unverändert bei 5.400 KT. Von 1980 bis 2023 betrug die durchschnittliche Stahlproduktion 3.633,70 KT, mit einem Höchststand von 6.405,68 KT im März 2014 und einem Tiefststand von 650,00 KT im Februar 1980. Einer der größten Importeure von südkoreanischem Stahl sind Indien, in der EU Spanien, Belgien und Italien. Die Exporte nach Italien stiegen um 53 % auf 0,93 Mio. t, während die Sendungen nach Belgien und Spanien um 29 % bzw. 75 % zunahmen.

    Südkorea ist auch bekannt für seine Wolfram-Förderung. Wolfram ist ein äußerst wertvolles Metall, aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften und vielfältigen Anwendungen. Mit der höchsten Schmelztemperatur aller Metalle eignet es sich ideal für Hochtemperaturanwendungen in der Luft- und Raumfahrt, im Maschinenbau und in der Elektronik. Seine extreme Härte und Verschleißfestigkeit machen es zu einem bevorzugten Material für die Herstellung von Schneidwerkzeugen, Bohrkronen und Fräsern in der Metallbearbeitung und im Bergbau. Aufgrund seiner hohen Dichte wird Wolfram in der Medizin für Strahlenschutzkleidung und -schilder verwendet.

    Almonty Industries, ein internationales Bergbauunternehmen mit Sitz in Toronto, plant die Wiedereröffnung der Sangdong-Mine im südkoreanischen Yeongwol, in der Provinz Gangwon, und den Beginn des Betriebs vor Jahresende. Damit ist der Weg zur Förderung in einem demokratisch geführten Land mit exzellenten Handelsbeziehungen geebnet, so CEO Lewis Black. „Die Nutznießer dieses Materials werden sowohl die USA als auch Südkorea sein. Wir haben nicht vor, außerhalb dieser beiden Gebiete zu liefern.“, betont er.

    Eine Exklusivität, die im Zuge der geopolitischen Spannungen zu interessanten Kräfteverschiebungen führen könnte, denn bisher führen China und Russland die Wolfram Produktion mit 90 % des Weltmarktes an. Black hat hehre Ziele: 7 % des globalen Marktes will er mit seinen insgesamt vier Wolfram-Minen-Projekten in Südkorea, Portugal und Spanien abdecken.

    Der Elektrofahrzeug-Boom könnte die Nachfrage nach Wolfram steigern, da es Batterien aufgrund seiner Fähigkeit zur Verbesserung der Energiedichte unterstützt. Die Entwicklung im Batteriebereich konzentriert sich auf Leistung, Sicherheit und Kosteneffizienz. Wolfram wird auch in der Halbleiterproduktion und der Herstellung von Robotertechnologie benötigt, was zu einem erwarteten jährlichen Wachstum von über 10 % führt. Die steigenden militärischen Spannungen könnten die Nachfrage nach fortschrittlichen Verteidigungstechnologien erhöhen und somit die Nachfrage nach Wolfram weiter ankurbeln.

    Wer mehr zur Geschäftsstrategie von Almonty Industries wissen möchte, hat auf dem 10. International Investment Forum am 21. Februar dazu die Gelegenheit. Lewis Black präsentiert live 30 Min. (11.30 am ET 05.30 pm CET 12.30 am HKT) und steht im Anschluss für Q&A zur Verfügung. Zur kostenlosen Anmeldung für die Digitalkonferenz geht es hier.

    Rheinmetall sichert sich Auftrag der US-Armee und betritt Medizintech-Markt mit neuem Joint Venture

    Der Düsseldorfer Rüstungs- und Automobilzulieferer Konzern Rheinmetall freut sich über volle Auftragsbücher beim großen Bruder. Die US-Tochterfirma American aus Washington, DC, soll erfolgreich drei Prototypenlastwagen für die erste Phase des Common Tactical Truck (CTT) Programms der US-Armee geliefert haben.

    Das Ziel dieses mehrstufigen Programms ist es, die Familie der schweren taktischen Lastwagen der Armee zu ersetzen, wobei bis zu 40.000 Lastwagen im Wert von bis zu 14 Mrd. USD produziert werden sollen. Die beiden Unternehmen starteten ein Joint Venture, um an diesem Programm teilzunehmen. Ihr Fokus liegt auf der Lieferung eines modernen, taktischen Lastwagens, der die Sicherheit und den Schutz der Soldaten verbessert. Kein Wunder, dass Lewis Black von Almonty Industries verstärkt auf die USA als Wolfram Abnehmer setzt.

    Rheinmetall positioniert sich derweil zum ersten Mal auf im Medizintech-Sektor, auch als Joint Venture: Rheinmetall Dermalog SensorTec GmbH hat von einem weltweit führenden Unternehmen im Gesundheitswesen einen vielversprechenden Auftrag erhalten. Der Auftrag betrifft ein System zur Erkennung von Ablenkung und Müdigkeit während der abschließenden Qualitätskontrolle in der Produktion. Im Klartext: Gesichtserkennungs-Software, im ersten Schritt für Mitarbeiter-Sicherheit im Einsatz. Nach einem erfolgreichen Start erwartet das Unternehmen ein potenzielles Gesamtverkaufsvolumen im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich, was gleichzeitig den Marktzugang zum Industriesektor eröffnet.

    Der Auftrag öffnet Rheinmetall den Zugang zur Digitalisierungstechnologie und entspricht einer Portfolioerweiterung jenseits des Automobilsektors. J.P. Morgan erhöht das Kursziel der Rheinmetall Aktie von 420 EUR auf 455 EUR, Deutsche Bank Analysten sehen die Aktie auf 410 EUR steigen, von ursprünglich 320 EUR.


    Trotz Deutschlands führender Position in der EU-Stahlproduktion und Lob für ihre herausragenden Mitarbeiter steht die thyssenkrupp AG vor erheblichen Herausforderungen. Das größte Risiko stellen die Energiekosten in der Produktion dar, die bis zur Hälfte der Gesamtkosten ausmachen. Der neu ernannte Vorstandsvorsitzende Miguel López strebt eine umfassende Neuausrichtung des Unternehmens an, einschließlich der Verselbstständigung der Stahl- und Marine-Schiffbau-Bereiche sowie möglicher staatlicher Investitionen. Die südkoreanische Stahlindustrie bildet ein zentrales Rückgrat der Wirtschaft des Landes und genießt weltweit Anerkennung für ihre Innovationskraft und hochwertigen Produkte. Ergänzend dazu spielt die Wolframförderung eine entscheidende Rolle, da Wolfram als wertvolles und vielseitiges Metall eine wichtige Rolle in verschiedenen Industrien spielt. Die geplante Wiedereröffnung der Sangdong-Mine durch Almonty Industries kann die Wolframversorgung der USA und Südkorea stärken. Der aufkommende Elektrofahrzeug-Boom und geopolitische Spannungen verstärken das Interesse an Wolfram als strategischem Rohstoff weiter. CEO Lewis Black wird die Geschäftsstrategie von Almonty Industries auf dem 10. International Investment Forum am 21. Februar 2024 digital präsentieren. Rheinmetall erschließt mit seinem ersten Vorstoß in den Medizintechniksektor durch das Joint Venture Rheinmetall Dermalog SensorTec GmbH neue Geschäftsfelder. Der erhaltene Auftrag für ein Ablenkungs- und Müdigkeitserkennungssystem aka Gesichtserkennungs-Software eröffnet dem Konzern Zugang zu Digitalisierungstechnologien. Analysten wie J.P. Morgan und Deutsche Bank sehen deutliche Wachstumschancen für die Rheinmetall Aktie. Drei Unternehmen, drei Positionen in der Metallindustrie, die für den Investor mögliche Chancen bieten.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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