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02.10.2019 | 05:50

Aurora, BevCanna, Canopy - wo lohnt sich nun der Einstieg?

  • Cannabis
Bildquelle: pixabay.com

Der Cannabis Sektor hat in den vergangenen Wochen eine Verschnaufpause eingelegt. Die Investoren von zahlreichen Unternehmen haben beim Aktienkurs herbe Verluste hinnehmen müssen - und dazu zählen auch Schwergewichte wie Aurora und Canopy, was zugleich eine Chance ist. Neue Namen erschienen auf dem Kurszettel und diese blieben von den Kurskapriolen oftmals verschont. Seit September 2019 ist BevCanna in Deutschland gelistet und bietet Investoren die Möglichkeit sich an der Entwicklung des Unternehmens mit CBD-haltigen Getränken zu beteiligen.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
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Inhaltsverzeichnis:


    Philip Schetter, CEO, Cantourage Group SE
    "[...] Wir sind Arzneimittelhersteller und -händler und decken damit einen - insbesondere in der Cannabis-Industrie - sehr wichtigen Schritt in der Wertschöpfungskette ab. [...]" Philip Schetter, CEO, Cantourage Group SE

    Zum Interview

     

    Aurora - auf fünf Kontinenten aktiv

    Das Unternehmen Aurora aus dem kanadischen Edmonton verfügt nach eigenen Angaben über eine Kapazität von über 625.000 kg Cannabis pro Jahr und ist in 25 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Aurora ist somit eines der weltweit größten und führenden Cannabisunternehmen.

    Vertikal integriert und horizontal ist Aurora über alle wichtigen Segmente der Wertschöpfungskette hinweg diversifiziert, von der Anlagentechnik und dem Design über die Cannabiszüchtung und Genetik-Forschung, die Cannabis- und Hanfproduktion, die Entwicklung hochwertiger Produkte, den Anbau bis hin zum Groß- und Einzelhandel. An der Börse war das Unternehmen zuletzt rund 6 Mrd. CAD wert.

    BevCanna - die neue Red Bull?

    Der Börsenneuling BevCanna aus Vancouver an der kanadischen Westküste entwickelt und produziert Cannabinoid-(CBD)-haltige Getränke und vertreibt diese als Eigenmarken und im Auftrag für White-Label-Kunden. Laut eigenen Angaben kann das Unternehmen auf jahrzehntelange Erfahrung in der Kreation, Entwicklung und Distribution von erfolgreichen Marken zurückgreifen.

    Der Erfolg des Unternehmens ist vom Interesse der Verbraucher abhängig und das Team muss die Kompetenz beweisen, um im Markt für Cannabis-Getränke eine besondere Rolle zu spielen, denn nur so können nachhaltige Marktanteile gewonnen werden. Getränke mit besonderen Inhaltsstoffen erinnern an die 90er Jahre, als Red Bull mit Taurin-haltigen Wachmachern den Markt eroberte. Die Perspektive von BevCanna ist also spannend. Das Unternehmen hat momentan einen Börsenwert von rund 20 Mio. CAD.

    Canopy - der Cannabis Riese

    Canopy gehört weltweit zu den führenden Unternehmen für Cannabisprodukte. Diversifiziert über Tochtergesellschaften kann Canopy laut eigenen Angaben verschiedene Marken und Cannabissorten in Trocken-, Öl- und Weichgelatinekapselformen sowie Medizinprodukte anbieten.

    Das Management verfolgt das Ziel von der Produkt- und Prozessinnovation bis zur Marktumsetzung, ein Weltklasse-Hanfunternehmen aufzubauen, das mit einer umfangreichen Produktvielfalt auf fünf Kontinenten vertreten ist. Der Börsenwert von Canopy ist in den vergangenen Monaten von rund 25 Mrd. CAD auf zuletzt 10,5 Mrd. CAD geschrumpft.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. CBD – Der nicht-psychoaktive Inhaltsstoff der Cannabis Pflanze wird Cannabidiol (CBD) genannt.
    2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

    Weitere Kommentare zum Thema:

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    • Canopy Growth
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    • Cannabistherapie
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    Bei den Cannabis Anlegern gab es lange Zeit wenig Grund zur Freude. Seitdem aber Bloomberg darüber berichtet hat, dass das US Gesundheitsministerium die Drogenbehörde DEA um die Herabstufung von Cannabis von „Schedule 1“ auf „Schedule 3“ gebeten hat, lebt die Hoffnung auf eine baldige Legalisierung wieder auf. Damit würde Cannabis nicht mehr auf einer Stufe mit Heroin oder anderer harter Drogen stehen. Die Demokraten wollen den Unternehmen aus diesem Bereich auch den legalen Zugang zu Bankkonten ermöglichen. In Deutschland hat die Ampel den Plänen von Gesundheitsminister Lauterbach zugestimmt, Cannabis zu legalisieren. Wir sehen uns daher drei Unternehmen an, die auf Cannabis setzen.

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    • Cannabis
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    Nun ist es endlich auch in Deutschland soweit: die Bundesregierung gibt grünes Licht für die private Nutzung von Cannabis. Bereits seit 2017 dürfen Ärzte in Deutschland Cannabis als Therapeutikum verschreiben. Den wachsenden Markt in diesem Segment hat das Team von Cantourage erkannt und setzt auf die medizinische Produktion der Wirkstoffe aus der Hanfpflanze. Entspannung hätte die Führungsetage von Bayer bitter nötig. Analysten der Berenberg Bank haben die Bilanz der Leverkusener auf Herz und Nieren geprüft und einige Dinge entdeckt, welche die Bayer Aktie nun von "Kaufen" auf "Halten" herunterstuft. Einen Schritt nach vorn geht es erneut für Amazons Cloud-Business. Die hauseigene KI zieht ein in die Dokumentation medizinischer Gesundheitsreports. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

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