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07.01.2020 | 09:57

Ballard Power, dynaCERT, NEL ASA - höher, schneller, Wasserstoff!

  • Wasserstoff
Bildquelle: pixabay.com

Die Mobilität der Zukunft besteht aus einem Mix von verschiedenen Energieträgern. Die herkömmlichen Verbrennungsmotoren werden durch neue Technologien noch sauberer sowie effizienter und darüber hinaus werden dort, wo es für die Nutzer Sinn macht, auch Technologien mit elektronischem Antriebsmotor zum Einsatz kommen. Die Bundesregierung in Deutschland versucht jedoch auch durch die Subventionierung von Batterieautos Einfluss auf die Markteinführung einer Technologie zu nehmen, die bereits in China als Auslaufmodell gilt. Dieser politische Aktionismus aus dem Kanzleramt geht am Markt vorbei, das merken hierzulande auch die Autobauer. Insgesamt wurden in 2019 bis November gerademal 57.533 reine Elektroautos zugelassen - von insgesamt 3,6 Mio. neu zugelassenen Pkw.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
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Inhaltsverzeichnis:


    Deutschland will keine Batterieautos

    Losgelöst von allen Umverteilungsbemühungen mit Steuergeldern ist das Interesse der deutschen Bevölkerung für reine Elektroautos so gering, dass es zu vernachlässigen ist. Daimler’s vollelektronischer EQC droht zu einer wirtschaftlichen Katastrophe zu werden. Gerademal 55 Fahrzeuge wurden in 2019 von Mai bis November beim Kraftfahrtbundesamt zugelassen.

    Kaum besser sah es bei Audi aus, wo im November 2019 gerademal 192 E-Tron angemeldet wurden. Technologien, die trotz Anreize durch Steuergelder floppen, sind offensichtlich keine Innovation, denn sie lösen weder ein erkennbares Problem, noch schaffen sich Begehrlichkeiten.

    Ladesäulen für Stromer fehlen

    Batterieautos benötigen Stromanschlüsse, um geladen zu werden. Aufgrund des hohen Leistungsbedarfes sind herkömmliche Steckdosen, wie sie im Haushalt zu finden sind, nicht ausreichend und es werden stärkere Ladesäulen benötigt. Im Jahr 2019 wurden beispielsweise in Niedersachsen, wie bereits im Vorjahr, rund 250 neue Ladesäulen registriert. Insgesamt gibt es im Heimatland von Volkswagen nun rund 1.000 öffentliche Ladesäulen.

    Die Bundesregierung strebt das Ziel an, dass bis zum Jahr 2030 sieben Mio. Elektroautos in Deutschland zugelassen sind. Wenn dieses Ziel auch nur annähernd mit Batterieautos erreicht werden soll, werden bundesweit voraussichtlich mehrere Mio. Ladesäulen benötigt - natürlich staatlich gefördert.

    Wasserstoff ist die Lösung

    Während es den planwirtschaftlichen Szenarien der Bundeskanzlerin Angela Merkel an realem Bezug mangelt und diese offensichtlich zu scheitern drohen, setzen Investoren erfolgreich auf Wasserstoff-Technologien. Aktionäre des Herstellers von Brennstoffzellen, Ballard Power, konnten in den vergangenen Monaten ein Kursfeuerwerk erleben.

    Ebenso sieht es bei NEL ASA aus, denn das Unternehmen entwickelt Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff, wie sie bei einem Tankstellennetz für Wasserstoff betriebene Fahrzeuge benötigt werden. Der Tankvorgang von Wasserstoff dauert so lang wie bei Benzin oder Diesel und aus diesem Grund würde es ausreichen, das deutsche Tankstellennetz mit 14.000 Standorten um Wasserstoff-Säulen zu ergänzen.

    Nachrüstung statt Abschaffung

    Mit einer umweltfreundlichen Lösung für ‚jetzt und heute‘ kann dynaCERT den Kapitalmarkt für sich begeistern. Das Unternehmen hat eine Technologie zur Nachrüstung für Dieselmotoren entwickelt, die Wasserstoff nach Bedarf erzeugt und dem Verbrennungsprozess beifügt. Das Wasserstoff dient dabei weniger als Treibstoff, sondern vielmehr als Katalysator, der den Wirkungsgrad der Verbrennung deutlich erhöht. Neben der Einsparung von Treibstoff wird auch der Ausstoß von Schadstoffen erheblich reduziert.

    Das Unternehmen konnte namhafte Investoren wie den kanadischen Milliardär Eric Sprott und deutschen Automobil-Logistiker Dr. Jörg Mosolf für sich gewinnen. Smart Money weiß in der Regel was es tut - und braucht dafür keine Steuergelder.

    Laut Werbung von Smartbroker sind die Aktien von Ballard Power, dynaCERT und NEL ASA für 4,00 EUR pro Order und ohne Depotgebühr in Deutschland handelbar.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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