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Jim Payne, CEO, dynaCERT Inc.

Jim Payne
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dynaCERT CEO Jim Payne über attraktive Wasserstoff-Möglichkeiten


Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG

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Enapter AG Vorstand und Gründer Sebastian-Justus Schmidt über die Zukunft von Wasserstoff


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Saturn Oil & Gas CEO John Jeffrey über die Zukunft des Unternehmens und ESG


07.01.2020 | 09:57

Ballard Power, dynaCERT, NEL ASA - höher, schneller, Wasserstoff!

  • Wasserstoff
Bildquelle: pixabay.com

Die Mobilität der Zukunft besteht aus einem Mix von verschiedenen Energieträgern. Die herkömmlichen Verbrennungsmotoren werden durch neue Technologien noch sauberer sowie effizienter und darüber hinaus werden dort, wo es für die Nutzer Sinn macht, auch Technologien mit elektronischem Antriebsmotor zum Einsatz kommen. Die Bundesregierung in Deutschland versucht jedoch auch durch die Subventionierung von Batterieautos Einfluss auf die Markteinführung einer Technologie zu nehmen, die bereits in China als Auslaufmodell gilt. Dieser politische Aktionismus aus dem Kanzleramt geht am Markt vorbei, das merken hierzulande auch die Autobauer. Insgesamt wurden in 2019 bis November gerademal 57.533 reine Elektroautos zugelassen - von insgesamt 3,6 Mio. neu zugelassenen Pkw.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG
"[...] Warum soll denn ein modularer Elektrolyser mehr kosten als ein Motorrad? [...]" Sebastian-Justus Schmidt, Vorstand und Gründer, Enapter AG

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Deutschland will keine Batterieautos

Losgelöst von allen Umverteilungsbemühungen mit Steuergeldern ist das Interesse der deutschen Bevölkerung für reine Elektroautos so gering, dass es zu vernachlässigen ist. Daimler’s vollelektronischer EQC droht zu einer wirtschaftlichen Katastrophe zu werden. Gerademal 55 Fahrzeuge wurden in 2019 von Mai bis November beim Kraftfahrtbundesamt zugelassen.

Kaum besser sah es bei Audi aus, wo im November 2019 gerademal 192 E-Tron angemeldet wurden. Technologien, die trotz Anreize durch Steuergelder floppen, sind offensichtlich keine Innovation, denn sie lösen weder ein erkennbares Problem, noch schaffen sich Begehrlichkeiten.

Ladesäulen für Stromer fehlen

Batterieautos benötigen Stromanschlüsse, um geladen zu werden. Aufgrund des hohen Leistungsbedarfes sind herkömmliche Steckdosen, wie sie im Haushalt zu finden sind, nicht ausreichend und es werden stärkere Ladesäulen benötigt. Im Jahr 2019 wurden beispielsweise in Niedersachsen, wie bereits im Vorjahr, rund 250 neue Ladesäulen registriert. Insgesamt gibt es im Heimatland von Volkswagen nun rund 1.000 öffentliche Ladesäulen.

Die Bundesregierung strebt das Ziel an, dass bis zum Jahr 2030 sieben Mio. Elektroautos in Deutschland zugelassen sind. Wenn dieses Ziel auch nur annähernd mit Batterieautos erreicht werden soll, werden bundesweit voraussichtlich mehrere Mio. Ladesäulen benötigt - natürlich staatlich gefördert.

Wasserstoff ist die Lösung

Während es den planwirtschaftlichen Szenarien der Bundeskanzlerin Angela Merkel an realem Bezug mangelt und diese offensichtlich zu scheitern drohen, setzen Investoren erfolgreich auf Wasserstoff-Technologien. Aktionäre des Herstellers von Brennstoffzellen, Ballard Power, konnten in den vergangenen Monaten ein Kursfeuerwerk erleben.

Ebenso sieht es bei NEL ASA aus, denn das Unternehmen entwickelt Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff, wie sie bei einem Tankstellennetz für Wasserstoff betriebene Fahrzeuge benötigt werden. Der Tankvorgang von Wasserstoff dauert so lang wie bei Benzin oder Diesel und aus diesem Grund würde es ausreichen, das deutsche Tankstellennetz mit 14.000 Standorten um Wasserstoff-Säulen zu ergänzen.

Nachrüstung statt Abschaffung

Mit einer umweltfreundlichen Lösung für ‚jetzt und heute‘ kann dynaCERT den Kapitalmarkt für sich begeistern. Das Unternehmen hat eine Technologie zur Nachrüstung für Dieselmotoren entwickelt, die Wasserstoff nach Bedarf erzeugt und dem Verbrennungsprozess beifügt. Das Wasserstoff dient dabei weniger als Treibstoff, sondern vielmehr als Katalysator, der den Wirkungsgrad der Verbrennung deutlich erhöht. Neben der Einsparung von Treibstoff wird auch der Ausstoß von Schadstoffen erheblich reduziert.

Das Unternehmen konnte namhafte Investoren wie den kanadischen Milliardär Eric Sprott und deutschen Automobil-Logistiker Dr. Jörg Mosolf für sich gewinnen. Smart Money weiß in der Regel was es tut - und braucht dafür keine Steuergelder.

Laut Werbung von Smartbroker sind die Aktien von Ballard Power, dynaCERT und NEL ASA für 4,00 EUR pro Order und ohne Depotgebühr in Deutschland handelbar.


Der Autor

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In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

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Kommentar von Stefan Feulner vom 18.01.2021 | 04:50

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Ohne Zweifel wird Wasserstoff einer der wichtigsten Energieträger der nächsten Jahrzehnte werden. Laut einer Studie der Hydrogen Council wird sich die Wasserstoffnachfrage bis 2050 verachtfachen. Wasserstoff könnte demnach ein Fünftel des globalen Endenergieverbrauchs ausmachen. Die Bewertungen einiger notierter Werte sind aufgrund der sehr positiven Zukunftsprognosen bereits in schwindelerregenden Höhen gestiegen. Zudem läuft im Moment ein harter Kampf um die besten Technologien und Patente. Einige der bekannten Unternehmen werden auf der Strecke bleiben, Neue werden aufrücken.

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Die Bewertungen der meisten Wasserstoffaktien schießen in unermessliche Höhen. Gegenüber den aktuellen Bilanzkennzahlen erscheint dies irrational und nicht gerechtfertigt. Einzig die Zukunftsprognosen in Bezug auf Umsatz und Gewinn werden als Maßstab genommen. Vieles erinnert an das Jahr 2000 und den 'Neuen Markt', als Aktien wie Gigabell oder Metabox in den Orbit bugsiert wurden, um kurze Zeit später wie Sternschnuppen vom Himmel zu fallen.

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Kommentar von Mario Hose vom 22.12.2020 | 06:05

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Die deutsche Energiewende und die Veränderung in der Mobilität kann in einem Satz zusammengefasst werden: maximaler Aufwand für minimalen Erfolg. Während der Einfluss der deutschen Bevölkerung auf die globalen Umweltveränderungen marginal ist, ist hingegen die finanzielle Belastung enorm. Die Einführung der Batterie-Autos war bereits gescheitert und ist nun erst dank beispielloshoher Prämien bei einer Neuanschaffung ins Laufen gekommen. Das ursprüngliche Verkaufsargument, dass die Batterie-Autos die Umwelt schonen, ist kläglich gescheitert. Die Bundesregierung bemüht sich nun in Schadensbegrenzung und spricht die Subventionsjäger an. Die Anschaffung wird nun obendrein mit einer staatlich subventionierten Ladesäule versüßt. Spekulanten reiben sich die Hände.

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