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12.01.2022 | 04:44

Barrick Gold, MAS Gold, Deutsche Bank, Commerzbank – Breaking News: FED erhöht Zinsen!

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Bildquelle: pixabay.com

Mit Loretta Mester hat ein weiteres Mitglied der US-Notenbank FED eine Leitzinserhöhung für März signalisiert. Die Notenbank-Präsidentin von Cleveland sprach bei Bloomberg von Rahmenbedingungen die dazu führen, die Lockerungsmaßnahmen zu überdenken. Das ist ein klarer Hinweis auf weitere Tapering-Schritte und einem Drehen am Leitzins. Es wäre die erste Zinserhöhung seit Beginn der Pandemie. Hinweise auf zu starke Inflation gibt es genügend, denn die letzte Preissteigerung für die USA betrug plus 6,8%. Gold- und Bankenwerte sollten von dieser Entscheidung profitieren. Wir suchen nach Anlagemöglichkeiten in der Inflation.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: MAS Gold Corp. | CA57457A1057 , BARRICK GOLD CORP. | CA0679011084 , DEUTSCHE BANK AG NA O.N. | DE0005140008 , COMMERZBANK AG | DE000CBK1001

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Inhaltsverzeichnis:


    Inflation und bessere Konjunktur = FED Zins-Anhebung

    Angesichts der aktuell hohen Inflation signalisiert auch US-Notenbankchef Jerome Powell eine baldige Abkehr von der Politik des billigen Geldes. "Wahrscheinlich werden die Zinsen dieses Jahr steigen“, sagte der Fed-Präsident am Dienstag vor einem Senatsausschuss." Dass die Verbraucherpreise so weit über den Zielwert von 2,0% hinausgeschossen sind, ist ein Beleg dafür, dass es keinen Bedarf mehr für die ultra-stimulierende Geldpolitik mehr gibt. Die Märkte verstehen dies prompt als Signal, dass die Notenbank den Notfall-Modus verlässt und auf Normalität umschwenkt. Aktuell liegt der Leitzins noch in der Spanne von 0,00 bis 0,25%. Für die heute anstehenden Daten für Dezember erwarten von Reuters befragte Experten einen Anstieg der Teuerung auf 7,0%. Die aus der Coronakrise resultierenden Materialengpässe und explodierenden Energiekosten heizen die Inflation an. Gute Nachrichten für die lang vernachlässigten Edelmetalle und ein Turnaround-Signal für Banken.

    MAS Gold – Aussichtsreiche Beteiligung von Eros Resource Corp. in Saskatchewan

    Das kanadische Unternehmen MAS Gold Corp. hat mit der Eros Resources Corp. einen Optionsvertrag abgeschlossen. Dieser räumt Eros das exklusive Recht ein, eine 17,5%-Beteiligung an allen aktuellen Grundstücken von MAS Gold im aussichtsreichen Goldgürtel La Ronge im Nordosten von Saskatchewan zu erwerben. Gegenleistung ist die Finanzierung der Explorationsausgaben in Höhe von 3,5 Mio. CAD über einen Zeitraum von sechs Monaten. Damit ist ein großer Teil der Bohrvorhaben für das Jahr 2022 gesichert. Die Transaktion muss von der TSX Venture Exchange noch genehmigt werden.

    Der CEO von MAS Gold, Jim Engdahl, kommentiert: "Wir möchten uns zunächst bei Eros für diese Transaktion zur Finanzierung unseres Winterbohrprogramms 2022 bedanken. Damit hat MAS eine gute Ausgangsposition, um unsere wichtigsten Aktiva im Jahr 2022 weiter zu verbessern.“ Bereits 2021 war ein gutes Jahr für MAS Gold, denn die angestrebte 1 Mio. Unzen Goldressource rückt durch die erfolgreichen Verhandlungsschritte in den Schätzungen immer näher.

    Das Optionsabkommen umfasst die Grundstücke Preview-North, Greywacke Lake, Elizabeth Lake und Henry Lake in einem Umfang von 17,5%. Diese Liegenschaften haben eine Gesamtfläche von etwa 33.860 Hektar und befinden sich zu 100% im Besitz von MAS Gold. MAS Gold geht auch davon aus, den Erwerb des Grundstücks Contact Lake Anfang 2022 abzuschließen. MAS Gold und Eros haben vereinbart, auch ein Sommer-Explorationsprogramm zusammen durchzuführen. Die geplanten Arbeiten werden sich in erster Linie auf das Grundstück Preview-North konzentrieren.

    Die aktuelle MAS-Aktionärsstruktur verspricht gute Fortschritte in den Projekten, denn die Goldlegende Eric Sprott ist bereits an Bord und pflegt mit den Altaktionären ein erstklassiges Verhältnis. Die aktuell 139,9 Mio. umlaufenden Aktien addieren sich unter den gegebenen Voraussetzungen zu einer niedrigen Bewertung von 13,9 Mio. CAD. MAS Gold bleibt wegen seiner guten Fortschritte weiterhin eine gute Wahl im Junior-Bereich.

    Deutsche Bank und Commerzbank – Cerberus steigt mit Verlust aus

    Wie Reuters und Bloomberg unter Berufung auf die mit der Transaktion betraute Investmentbank berichten, verkaufte Der US-Investor Cerberus zuletzt 25,3 Mio. Commerzbank-Papiere und 21 Mio. Deutsche-Bank-Aktien. Vor dem Verkauf hielt Cerberus gut 5% an der Commerzbank oder 63 Mio. Aktien, bei der Deutschen Bank betrug die Beteiligung etwa 3% oder etwa 62 Millionen Aktien. Cerberus überrascht mit dieser Aktion. Denn der Fonds erlöste mit den Verkäufen nur rund 450 Mio. EUR just in einer Zeit, als beide Institute von größeren Gewinnverbesserungen berichten.

    Der aktivistische Hedgefonds war bei der Deutschen Bank im Jahr 2017 in großem Stil eingestiegen und machte sich für den auch von staatlichen Stellen sondierten Zusammenschluss mit der Commerzbank stark. Die Transaktion kam nicht zustande, seither ist es stiller geworden um den Großaktionär. Wie das deutsche Portal «Finanz-Szene.de» nun vorrechnete, lag der Kurs der Deutsche-Bank-Aktie beim Einstieg von Cerberus bei 15 EUR, bei der Commerzbank kaufte der Hedgefonds bei Kursen um 11 EUR zu – bei beiden Investments liegt der Investor also gewaltig hinten.

    Für die investierten Anleger sind das eher gute Nachrichten. Zum einen verringert sich die Zahl der lockeren Hände in den stark gefallenen Finanztiteln, zum anderen gewinnen die Werte nun an operativer Dynamik, denn mit den steigenden Zinsen verbessert sich auch die Marge im Kreditgeschäft. Cerberus hat wohl andere Gründe für den Ausstieg – für die gescholtenen Bank-Aktien könnte das der Weckruf zum Einstieg sein.

    Barrick Gold – Der Chef meldet sich zu Wort

    Der Goldpreis fängt langsam an, seinen Widerstand bei 1.820 USD herauszunehmen. In dieser Woche wurde die Linie schon dreimal attackiert. Jetzt meldet sich Mark Bristow, CEO von Barrick Gold zu Wort. Seiner Ansicht nach werden die Preise in diesem Jahr stabil bleiben oder sogar steigen. Investoren werden seiner Ansicht nach das Edelmetall nutzen, um sich gegen die Inflation abzusichern. Er sieht die Kryptowährungen als weniger geeignet an, den Inflationsschutz zu gewährleisten.

    Der Barrick-Chef Bristow sagte in einem Interview in Riad, Saudi-Arabien: „Ich glaube nicht, dass es ein großes Risiko auf der Abwärtsseite gibt, schon eher ist dies auf der Oberseite der Fall.“ Bristow, der nun seit 2019 die Geschicke von leitet, ist damit wesentlich optimistischer als die Analysten. Denn die Mehrheit der Experten sieht einen Rückgang beim Goldpreis, da die US-Notenbank in diesem Jahr die Zinssätze anheben wird. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten und Wirtschaftswissenschaftlern wird der Goldpreis im vierten Quartal 2022 durchschnittlich bei 1.683 USD gesehen, das wäre rund 8% unter dem aktuellen Niveau.

    Die Aktie von Barrick Gold gehörte in 2021 zu den Verlierern. Ganze 15% ging es abwärts, obwohl sich der Goldpreis mit 1.815 USD zum Jahresende knapp behaupten konnte. Analytisch beträgt das KGV nun niedrige 14,5 – die Nettoverschuldung sank in 2021 auf Null. Barrick bleibt damit ein solider Gold-Standardwert. Einsammeln!


    Inflation lautet das aktuelle Stichwort an den Börsen. Heißt im Normalfall Zinsen und Edelmetalle rauf – doch so einfach scheint die Gleichung nicht. Zwar sind die Bankenwerte angesprungen, die Edelmetall-Aktien hinken jedoch hinterher. MAS Gold ist niedrig bewertet und lockt den spekulativen Investor mit guten Deals in Saskatchewan.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Bank – Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt in Deutschland die erlaubten Geschäfte einer Bank.
    3. Fonds – Fonds werden von Kapitalanlagegesellschaften gegründeten, um Anlegern themenspezifisch Investitionsinstrumente zu bieten.

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    Kommentar von Fabian Lorenz vom 01.12.2022 | 05:05

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    Gold, Cannabis und Wasserstoff könnten zu den Top-Trends des kommenden Jahres gehören – auch an der Börse. Die Nel-Aktie könnte aufgrund der vollen Auftragsbücher vor einem Comeback in 2023 stehen. Zumindest ist der Umsatz bereits bis Mitte 2024 gesichert. Jetzt muss nur noch der Verlust reduziert werden, um das Kursziel von Analysten zu erreichen. Aurora Cannabis hat die Sanierung weitestgehend abgeschlossen und hofft auf Legalisierung in Europa und den USA. Getrieben von einem starken Goldpreis sind die Minenaktien bereits angesprungen. Jetzt sollten Explorationsunternehmen folgen. Zu ihnen gehört Tocvan Ventures. Und bei dem Goldexplorer können sich Anleger im kommenden Jahr auf einen regelmäßigen Newsflow freuen. Handelt es sich bei den drei Kandidaten um Comeback-Aktien 2023?

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    Kommentar von Stefan Feulner vom 22.11.2022 | 05:10

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    • Gold

    Der vermutete Abwärtsdruck aufgrund der Unsicherheiten in Wirtschaft und Geopolitik blieb bisher aus. Vielmehr konnten die wichtigsten Aktienindizes wie DAX oder Dow Jones ihre kurzfristigen Abwärtstrends verlassen und senden Signale für einen weiteren Aufwärtsschub. Neben dem Aktienmarkt konnte auch der Edelmetallsektor drehen. Besonders hier winken Einstiegschancen auf deutlich verbilligtem Niveau mit der Chance auf langfristige, überproportionale Kursgewinne.

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    Kommentar von Armin Schulz vom 09.11.2022 | 05:45

    Barrick Gold, Desert Gold, K+S – unterbewertete Aktien

    • Barrick Gold
    • Desert Gold
    • K+S
    • Gold
    • Kupfer
    • Düngemittel
    • Kali

    Die Börse ist nicht immer rational. Je nach Marktphase agieren vor allem die privaten Anleger oft irrational. Steigen alle Aktien, kommt die Angst etwas zu verpassen und man kauft, obwohl man besser auf einen Rücksetzer warten sollte. Gehen die Indizes runter, verkaufen viele Anleger nahe der Tiefs, obwohl sie Qualitätsaktien im Depot haben. Als kluger Investor sollte man es wie Buffet handhaben und kaufen, wenn andere in Panik verfallen. Die letzten Monate waren schwierig an der Börse und es gab einige Übertreibungen nach unten. Wir sehen uns daher heute drei Unternehmen an, die zuletzt abverkauft wurden, aber gute Assets besitzen.

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