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29.12.2020 | 06:10

BIGG Digital Assets, Lufthansa, Ballard Power – Durchbruch geschafft!

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Im März 2020, als der erste Lockdown anlässlich der Corona-Pandemie ausgerufen wurde, stand der Bitcoin im Tief bei 3.850 USD. Jetzt, am Jahresende, eilt die wichtigste Kryptowährung von Hoch zu Hoch und steht kurz vor dem Durchbruch der 30.000 USD-Marke. Während im Augenblick Kursziele von über 80.000 USD aufgerufen werden, steigen immer mehr institutionelle Anleger in den Markt der Kryptowährungen ein. Ein gutes Zeichen, auch allgemein für Unternehmen im Blockchain-Universum.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA0898041086 , DE0008232125 , CA0585861085

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Inhaltsverzeichnis:


    Player mit vielen Standbeinen

    Von der positiven Grundstimmung profitieren konnte in den vergangenen Wochen die Aktie der BIGG Digital Assets. So konnte sich der Kurs der Kanadier von 0,13 CAD auf aktuell 0,47 CAD mehr als verdreifachen. Der Börsenwert liegt aktuell bei umgerechnet 50,7 Mio. EUR. Zwar verschaffte der Hype um Bitcoin, Etherum & Co. Rückenwind, die fundamentale Entwicklung des Unternehmens war jedoch der ausschlaggebende Punkt für die starke Performance. Dabei steht BIGG auf zwei Standbeinen.

    So konnte die Umsätze bei der eigenentwickelten Kryptoplattform Netcoins seit Beginn des Jahres um mehr als 700% auf über 25 Mio. CAD gesteigert werden. Bei Netcoins hat man das Ziel, die erste zertifizierte Handelsplattform von ganz Kanada zu werden. Der Registrierungsantrag läuft. Ein positives Zeichen dürfte der Aktie noch einmal einen deutlichen Schub geben.

    Sicherheit bei Kryptos

    Der Vorwurf, dass Kryptowährungen nicht sicher sind und für unsaubere Transaktionen verwendet werden, soll durch den Bereich Blockchain Intelligence Group mit der Software QLUE bekämpft werden. Hier werden verdächtige Geldtransaktionen getrackt und nachverfolgt.

    Mit größerer forensischer Tiefe wird untersucht, woher die entsprechenden Gelder kommen, wohin sie gehen und welche Profile die beteiligten Stellen haben. Kunden der Software sind beispielsweise Strafverfolgungsbehörden, Banken und Börsen. Mit der U.S. Homeland Security und dem U.S. Department of Justice wurden in diesem Jahr langlaufende Verträge unterschrieben.

    Deutlich überzeichnet

    Ende November konnten die Kanadier eine stark überzeichnete Privatplatzierung abschließen. Der Bruttoerlös lag bei 6,9 Mio. USD. Hierbei soll ein Großteil des frischen Geldes in die weitere Forschung und Entwicklung, den Ausbau der Vertriebs- und Marketingteams für BIGG international und Netcoins im Inland, zusätzliche Liquidität für die Abwicklung des Handels mit Netcoins und die Erhöhung des langfristigen Bitcoin-Investitionsbestandes verwendet werden.

    Aktuell hält BIGG Digital Assets 189,5 Bitcoin im Eigenbestand. Obwohl der Kurs des jungen Unternehmens stark gestiegen ist, bieten sich aufgrund der breiten Aufstellung langfristig gute Chancen.

    Lukrativer Folgeauftrag

    Die Partnerschaft zwischen dem belgischen Bushersteller Van Hool und der Ballard Power Systems wird weiter ausgebaut. Das Volumen umfasste bisher die Lieferung von BZ- Modulen für mehr als 100 Busse, die bereits in Deutschland, Frankreich, Dänemark und Belgien zum Einsatz kommen. Nun erhielt Ballard Power einen Folgeauftrag für die Lieferung von weiteren Brennstoffzellen-Modulen für zehn H2-Busse, die ab 2022 im Rahmen des Förderprogramms JIVE 2 im niederländischen Emmen eingesetzt werden sollen.

    Die zehn BZ-Module will Ballard 2021 an Van Hool liefern. Der Hersteller verbaut diese in Wasserstoff-Busse des Typs A330, die ab 2022 zum Einsatz kommen sollen. In der Zwischenzeit baut Shell vor Ort eine Wasserstoff-Tankstelle und eine 10-MW-Elektrolyseanlage zur Vor-Ort-Produktion von grünem Wasserstoff.

    Besser als erwartet

    Lufthansa konnte gestern mit einem deutlichen Plus von über 5% aus dem Handel gehen und die 10 Euro-Marke knacken. Grund dafür waren die für den Markt positiven Aussagen des Lufthansa- Vorstandschefs Carsten Spohr. So konnte die Kostenseite während der immer noch andauernden Corona- Pandemie besser als erwartet unter Kontrolle gebracht werden.

    Von den 9 Mrd. EUR Hilfen, die von den vier Heimatstaaten Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien bereitgestellt wurden, wurden bislang lediglich 3 Mrd. EUR abgerufen. "Mit rund 10 Milliarden Euro zur Verfügung stehender Liquidität und ausreichenden Bilanzreserven kann ich eine Überschuldung aus heutiger Sicht ausschließen", sagte Spohr.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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