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13.08.2021 | 05:08

Desert Gold, Barrick Gold, Nordex – das sind die Gewinner!

  • Gold
  • Inflation
Bildquelle: pixabay.com

Auch wenn die Inflation in den USA im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken ist, so liegt sie dennoch mit über 5% auf einem hohen Niveau. Das ist nicht wegzudiskutieren. Trotz aller Bemühungen der Notenbanker weltweit, die hohe Inflation als nur temporäres Phänomen zu betrachten, ist es ratsamer, sich auf das realistischere Szenario einer andauernden hohen Teuerungsrate einzustellen. Um sich als Anleger vor Kaufkraftverlusten zu schützen, hilft die Investition in Sachwerte wie Aktien, Immobilien und Rohstoffe. Mit den folgenden drei Gesellschaften haben Investoren gute Karten, um auf der Gewinnerseite zu stehen.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 , BARRICK GOLD CORP. | CA0679011084 , NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554

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Inhaltsverzeichnis:


    DESERT GOLD VENTURES INC – bald ist es soweit

    Die Aktie von Desert Gold Ventures ist noch kaum auf dem Radar von Investoren. Daraus ergibt sich eine enorme Investmentchance. Die Anteilsscheine des kanadischen Goldexplorers haben in den letzten 12 Monaten deutlich von 0,30 CAD auf 0,13 CAD korrigiert. Damit ist die Gesellschaft momentan mit lediglich 18 Mio. CAD bewertet, was angesichts der Qualität und Größe des wichtigen Projekts und der sich abzeichnenden Entwicklungsfortschritte viel zu niedrig ist.

    Desert Gold konzentriert sich auf Vorkommen in den westafrikanischen Staaten Mali, Ghana und Ruanda. Bedeutendstes Asset der Gesellschaft ist das SMSZ-Projekt im Süden Malis an der Grenze zu Guinea. Das nach der Shearzone zwischen Senegal und Mali benannte SMSZ-Projekt (Senegal-Mali Shear-Zone) umfasst eine Fläche von 410 qkm und ist das größte, zusammenhängende nicht-produzierende Landpaket der Region. In geographischer Nähe befinden sich mehrere produzierende Tier-1-Goldminen. Darunter die Fekola-Mine von B2 Gold, die Gounkoto- und die Loulo-Mine von Barrick sowie die Sadiola- und die Yatela-Mine von Allied Gold1. Mali ist immerhin der viertgrößte Goldproduzent Afrikas.

    Zurückliegende Bohrprogramme lieferten gute Ergebnisse und führten zur Identifikation von mehr als 20 Goldzonen. Mit dem aktuellen Bohrprogramm, welches in diesem Sommer beendet sein soll, werden 20.000m niedergebracht. Dabei geht es um die Exploration bestehender Zonen aber auch um das Aufspüren neuer Zonen. Ende Juni hatte die Gesellschaft bereits mehr als 80% der Kampagne mit über 230 Bohrlöchern absolviert.

    Somit wird es bald spannend, wenn Desert Gold erste Bohrergebnisse veröffentlichen sollte. Ende des Jahres könnte dann sogar eine NI 43-101 konforme Ressourcenschätzung erstellt werden, die eine genauere Bestimmung der Werthaltigkeit des Projekts zulässt. Aber bereits die neuen Bohrdaten werden ein gutes Indiz für die Potenziale darstellen. Unserer Meinung nach ist es nur eine Frage der Zeit, bis die unterbewertete Aktie 'wachgeküsst' wird.

    BARRICK GOLD CORPORATION – Risiken im Griff

    Mit einem bereinigten Quartalsgewinn von 0,29 USD je Aktie übertrafen die Kanadier kürzlich die Erwartungen des Marktes, welche bei einem EPS von 0,26 USD lagen. Aktionäre profitieren von dem Unternehmenserfolg mit einer angekündigten Dividende von 0,09 USD und einer Sonderdividende in Höhe von 0,14 USD. Barrick bestätigte zudem die Prognose für das Gesamtjahr. Der Konzern profitiert von hohen Gold- und Kupferpreisen.

    Aber es lohnt sich einen Blick auf die Kostenseite zu werfen, denn von hier kann natürlich auch Margendruck entstehen. Insofern sind die kürzlich getroffenen Aussagen des CEO interessant. Wir erfahren, dass der zweitgrößte Goldproduzent der Welt schon sehr frühzeitig Lagerkapazitäten aufbaute und somit Preissteigerungen für Güter und coronabedingte Logistikprobleme weitgehend umschiffen konnte. Lediglich ein weiter steigender Ölpreis, würde auf die Kostenbasis des Konzerns durchschlagen. Unternehmenschef Bristow bezifferte den Anstieg durch diesen Effekt mit lediglich 1% -- ein zu verschmerzendes Niveau. Barrick bleibt ein Basisinvestment im Rohstoffsektor.

    NORDEX SE – in die richtige Richtung

    Die Halbjahreszahlen des Konzerns erfreuen anscheinend die Börse. Schon in den Tagen zuvor kletterte der Kurs der Nordex-Aktie. Heile Welt? Noch nicht. Zwar stehen Umsatzsteigerungen zu Buche, der Auftragseingang legte zu, aber das Ergebnis ist negativ. Dennoch konnte der Verlust gegenüber dem katastrophalen Vorjahreszeitraum enorm gesenkt werden.

    Die Anmerkungen des CEO, dass die Verwerfungen an den Rohstoff- und Logistikmärkten noch spürbar seien, bekommt großes Gewicht, wenn man die Branche betrachtet. Konkurrent Vestas kappte kürzlich durch die deutlichen coronabedingten Einschränkungen in einer Reihe von Ländern die Jahresprognose. Die Aktie reagierte wenig verwunderlich negativ darauf. Anzumerken bleibt, dass die Dänen schon mehrfach die eigenen Erwartungen senken mussten und dies den Marktteilnehmern bitter aufstößt. Zusammenfassend ist Nordex auf einem guten Weg zurück in die Profitabilität und dies mit einem realistischen Blick auf die geschäftlichen Rahmenbedingungen. Das sollte sich weiter positiv im Aktienkurs niederschlagen.

    Aktien bieten Inflationsschutz. Mit den Anteilsscheinen von Barrick Gold und Desert Gold können Anleger zudem von steigenden Edelmetallpreisen profitieren. Barrick Gold ist ein etablierter Player im Markt, den Analysten positiv einstufen. Wer eine stark unterbewertete Aktie sucht, deren Kurs bald deutlich im Zuge guter Bohrergebnisse anspringen könnte, sollte sich Desert Gold näher anschauen.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    Die Börse macht keine Gefangenen. Wer derzeit im Chip-Sektor investiert ist, schwebt auf Wolke 7 und kann sich gar nicht vorstellen, dass so ein Szenario auch mal wieder drehen könnte. Als Anhaltspunkt für weitere Einschätzungen hilft der Philadelphia-Halbleiter-Index (SOX). Er legte seit Jahresanfang von rund 3.500 Punkten auf über 12.800 Punkten zu (+265 %). Das erinnert stark an die Goldpreis-Entwicklung von 2023 bis 2026. Hier ging es von 1.650 auf 5.400 USD (+227 %). Wie immer ist es wichtig, die Rahmenbedingungen im Auge zu halten. Aktuell werden Knappheiten gehandelt, sollte der Iran-Konflikt aber enden, kann sich diese Einschätzung schnell entschärfen und Übertreibungen haben dann Korrekturbedarf. Ein gutes Beispiel könnte der Move bei Gold und Silber liefern, hier konsolidiert der Markt nach der irrationalen Rally in Q1 2026 nun doch spürbar. Es lohnt sich daher, tiefer in die Materie einzusteigen.

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