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03.12.2019 | 06:38

dynaCERT Inc., NEL ASA, Plug Power Inc. - wer erreicht zuerst die Gewinnzone?

  • Wasserstoff
Bildquelle: pixabay.com

Die Mobilität ist im Wandel und neue Technologie werden erprobt. Die Fahrzeughersteller rund um den Globus testen unterschiedliche Motoren und Lösungen, um den Verbrauch von Treibstoff und eine Verbesserung der Energiebilanz herbeizuführen. Neben Hybrid-Lösungen werden auch reine Batteriefahrzeuge getestet. Es gibt noch viele Herausforderungen mit Batterien, auf die es derzeit noch keine Lösungen zu geben scheint. So stoßt ein Batteriefahrzeug zwar keine Abgase aus, aber der Strom zur Ladung muss irgendwo herkommen, ebenso sind die Möglichkeiten der Gewinnung der Inhaltsstoffe einer Batterie noch aus der Perspektive des Umweltschutzes fraglich. Aber es gibt interessante Alternativen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Wasserstoff macht Diesel grüner

Im Bereich Wasserstoff-Technologien hat dynaCERT Inc. aus dem kanadischen Toronto rund 15 Jahre geforscht und kann seit diesem Jahr eine serienmäßige Lösung für bereits vorhandene Dieselmotoren anbieten. Die Geräte von dynaCERT sind zur Nachrüstung von Dieselmotoren jeglicher Art geeignet. Je nach Verwendung und Einsatzbereich sind Einsparungen beim Verbrauch der Diesel Treibstoffes von bis zu 19% möglich. Die Technologie des Unternehmens erzeugt bedarfsorientiert Wasserstoff und fügt diesen der Verbrennung im Motor über die Luftzufuhr hinzu.

Der Wasserstoff fungiert also nicht als Treibstoff, sondern als Katalysator. Mit einer Menge von einem Liter handelsüblichen destilliertem Wasser kann ein Lkw eine Strecke von rund 5.000 Kilometer mit den Einspareffekten zurücklegen. Durch die Erhöhung des Wirkungsgrades stoßt der Motor zudem erheblich weniger Schadstoffe aus. Laut Unternehmenswebseite konnten in unabhängigen Tests Rückgänge von bis zu 88% beim Ausstoß von NOx gemessen werden. Der Feinstaubaustoß ging um bis zu 55% zurück und beim CO2 wurde ein Rückgang von 9% gemessen.

Wasserstoff-Technologie zur Nachrüstung

Neben den Effekten bei der Reduktion des Verbrauchs und des Schadstoffausstoßes bietet die Technologie von dynaCERT einen ganz wesentlichen Vorteil gegenüber anderen Technologien, die sich derzeit in der Erprobung befinden - sie kann jetzt und heute vorhandene Dieselmotoren nachrüsten.

Diesen Vorteil haben auch zwei namhafte Marktteilnehmer erkannt und sind deshalb bei dynaCERT eingestiegen. Zum einen die deutsche MOSOLF Group, die über ein europäisches Vertriebsnetz mit den Automobilzuliefern verfügt, und Eric Sprott, als einer der vermögendsten Kanadier. Sprott ist als Rohstoffinvestor bekannt und kennt somit die Abhängigkeit dieser Industrie von Dieselmotoren. Die Lösung von dynaCERT hilft den Bergbauunternehmen bei ihrer Arbeit über und unter Tage, um Treibstoff zu sparen und Schadstoffausstöße zu verhindern.

Deutschland hat über 14.000 Tankstellen

Wasserstoff als Treibstoff haben die Unternehmen NEL ASA und Plug Power Inc. im Fokus. NEL aus Norwegen entwickelt und fertigt Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff, die dann für den Ausbau eines Wasserstoff Tankstellennetzes eingesetzt werden können. In Deutschland gibt es derzeit ein Tankstellennetz mit über 14.000 Benzin und Diesel Zapfsäulen.

Sollte die Zukunft der Mobilität auf Wasserstoff basiert sein, dann wäre eine ähnliche Anzahl von Anlagen für Deutschland realistisch und ein riesiger Markt für NEL - aber es wird noch eine Weile dauern, bis der Wandel soweit fortgeschritten ist.

dynaCERT hat den niedrigsten Börsenwert

Plug Power aus den USA erstellt nicht nur Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff, sondern ist auch auf die Entwicklung von Brennstoffzellen fokussiert. Das Unternehmen hat gestern eine Kapitalerhöhung in Höhe von 40 Mio. USD angekündigt.

Plug Power hat derzeit einen Börsenwert von rund 870 Mio. EUR und NEL von 950 Mio. EUR. dynaCERT ist an der Börse mit rund 110 Mio. EUR bewertet und wird von den genannten Unternehmen voraussichtlich zuerst die Gewinnzone erreichen - diesen Eindruck vermittelt zumindest ein Blick in die jüngsten Quartalsberichte dieser Unternehmen.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Kapitalerhöhung – Erhöhung des Eigenkapitals eines Unternehmens
  2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  3. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Kommentar von André Will-Laudien vom 21.09.2020 | 04:50

Daimler, Nikola, dynaCERT: Wer Liefern kann, macht das Geschäft!

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Wasserstoff ist die bessere Batterie - Kein anderes Thema, wie das des Wasserstoffs lässt die Wogen an der Börse so stark schlagen wie zuletzt. Die Anhänger von sauberer Luft, CO2-Reduktion und andauernder Treibhausgas-Diskussionen sehen in der Batterie nur einen vorübergehenden Hype, den v.a. Tesla in Gang gesetzt hat. Längst weiß man in der Industrie, dass die Batterie immer „unsauber“ bleiben wird, denn allein deren Produktion und anschließende Entsorgung verbrauchen ein Vielfaches an Ressourcen im Vergleich zu längst verfügbaren Technologien wie z.B. die Wasser-Elektrolyse, also die Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Betrachtet man den Treibstoff Diesel, mit einem Anteil im Transport von über 90%, so lässt sich durch den Einsatz dieser hochreaktiven Elemente ein wesentlich effizienterer und umweltschonender Verbrennungsprozess gestalten. Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei über 70%. Dass also Unternehmen wie Tesla und Nikola sich aktiv um diese Erkenntnisse bemühen, ist angesichts weitläufiger Nachhaltigkeits-Diskussionen unabdinglich. Aber auch Daimler erklärte jüngst, dass man den verschlafenen Trend zur E-Mobilität nicht so einfach stehen lassen will und auf die Zukunftstechnologie Wasserstoff setzen wird.

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