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31.07.2020 | 05:50

dynaCERT, NEL ASA, Saturn Oil & Gas - richtig gute Unternehmen mit Potenzial

  • Energie
Bildquelle: pixabay.com

Stellen Sie sich mal vor, dass Sie beim nächsten Mal an der Tankstelle angeben dürfen, woher der Treibstoff kommen soll. Würden Sie lieber Kanada wählen oder ein Land, das mit den Erlösen aus Öl-Geschäften Waffen kauft, um die heimische Bevölkerung oder Nachbarn bedroht? Die Menschen streben stets nach einer Verbesserung der Lebensqualität und Sicherheit. Verschiedene Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen können dazu beitragen, dass die Welt jeden Tag ein Stückchen besser wird und Investoren haben die Möglichkeit davon zu profitieren.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Mario Hose
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Inhaltsverzeichnis:


    John Jeffrey, CEO, Saturn Oil & Gas Inc.
    "[...] Wenn wir etwas erwerben, wollen wir sicherstellen, dass die Übernahme zu unserer Strategie passt und das Potenzial hat, für unsere Aktionäre erfolgreich zu sein. [...]" John Jeffrey, CEO, Saturn Oil & Gas Inc.

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    Gutes Erdöl aus Kanada

    In Kanada sind Umweltschutz und die Wahrung der Menschenrechte von großer Bedeutung. Unter moralischen Gesichtspunkten hat das Land bei der Produktion von Erdöl einen klaren Vorteil gegenüber Ländern, bei denen soziale und demokratische Entwicklungen unterdrückt werden. In einer Zeit, in der großer Wert auf gesunde Ernährung und faire Herstellung gelegt wird, werden jedoch die Kunden an der Zapfsäule möglicherweise unwissentlich und gegen ihren Willen zum Unterstützer eines zweifelhaften Regimes.

    Die moderne Gesellschaft wird noch lange Zeit von Erdöl abhängig sein, aber es kann schon jetzt und heute darauf geachtet werdet, wo das schwarze Gold herkommt. Wer in Kanada in eine Öl-Firma investieren möchte, sollte sich mit Saturn Oil & Gas beschäftigen. Das Unternehmen sitzt in Calgary und fördert im Westen von Saskatchewan. Das Unternehmen hat ESG Regeln im Fokus und ist operativ erfolgreich. Ist unsere Gesellschaft schon soweit, dass auf die Herkunft von Energieträgern wertgelegt wird? Ja, sie ist es, denn beim Strom wird bereits eine Auswahl angeboten. Warum nicht auch beim Treibstoff für das Auto?

    dynaCERT bietet Nachrüstung

    Würden Sie lieber ein gutes Auto mit einer Wasserstoff-Technologie nachrüsten, um die Umwelt zu schützen oder ziehen Sie es vor, sich ein neues Batterieauto anzuschaffen? dynaCERT aus Kanada hat eine Technologie zur Nachrüstung entwickelt, mit der Verbrennungsmotoren bis zu 19% des Treibstoffverbrauchs einsparen können. Der Ausstoß von Feinstaub wird um bis zu 55% reduziert. Durch die Erhöhung des Wirkungsgrades wird bis zu 88% der NOx Emission verhindert.

    Gleichzeitig werden auch bis zu 9% weniger CO2 freigesetzt. dynaCERT arbeitet zudem daran, dass die CO2 Einsparung in Zertifikate verbrieft und entsprechend handelbar werden sollen. Erreicht werden diese Vorteile, weil der an Bord nach Bedarf erzeugte Wasserstoff über die Luftzufuhr in den Motor während der Verbrennung hinzugegeben wird. dynaCERT hat somit eine Lösung für vorhandene Fahrzeuge und Infrastrukturen geschaffen. Ohne gravierende Neuanschaffungen und Abbau von Ressourcen wird die Umweltbilanz verbessert.

    Woher soll der Strom kommen?

    Wer ein Batterieauto kauft, tut dies immer häufiger wegen der staatlichen Förderungen. Wie gut ist eine Innovation, die sich nur durch Zuschüsse verkaufen lässt? Die Batterie dieser Autos ist am Ende des Lebenszyklus aus heutiger Sicht reiner Sondermüll. Wasserstoff als Energiespeicher ist hingegen die sauberere Alternative, sofern die Energie zur Herstellung von Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen stammt. Wobei zu berücksichtigen ist, dass der Vorteil für die Umwelt nur dann besteht, wenn sich der gesamte Energiemix eines Versorgers bzw. eines Landes weitestgehend aus erneuerbaren Energien zusammensetzt, da ansonsten für zusätzlich Stromnachfrage durch Batterieautos mehr Kohle in Kraftwerken verbraucht werden würde.

    Laut Institut für Weltwirtschaft in Kiel beträgt der durchschnittliche CO2 Ausstoß eines Batterieautos in Deutschland rund 300 g CO2 pro Kilometer und somit deutlich mehr, als ein moderner Diesel mit 173 g CO2 pro Kilometer. Vor diesem Hintergrund stehen sogenannte 'Umweltprämien' in einem ganz anderen Licht. Durch die Erhöhung des CO2 Ausstoßes sind Batterierautos aufgrund des aktuellen Energiemixes in Deutschland, mit nur 45% Stromanteil aus erneuerbaren Energien, also ein Teil des Problems und nicht der Lösung.

    Große Herausforderungen im Massenmarkt

    Das Gleiche gilt auch für die Herstellung von Wasserstoff, der dazu benötigte Strom darf nicht aus Kohlekraftwerken stammen, sonst wäre jeder Dieselmotor unterm Strich sauberer. Für den Anlagenbauer NEL ASA ist das Thema Energieversorgung zur Herstellung von Wasserstoff also von Bedeutung. Momentan gibt es in Deutschland rund 14.000 Tankstellen. Ein vergleichbar großes Netz wäre für eine komfortable Versorgung von Pkw mit Wasserstoff und Brennstoffzelle wahrscheinlich notwendig. In Ländern, die auf nahezu 100% erneuerbare Energie in ihrem Stromnetz kommen, hat NEL ASA mit einer sauberen Ökobilanz das höchste Potenzial.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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    Lexikon:

    1. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen
    2. Erdöl – Fossiler Energieträger, welcher als ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen in der Erdkruste vorkommt.

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