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18.09.2020 | 06:36

Lufthansa, Silver Viper, TUI - zahlen sich Diversifikation und Geduld aus?

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Die alte Welt, wie wir sie gewohnt waren, sie gibt es nach rund sechs Monaten Corona Restriktionen nicht mehr. Wir mussten viele Verzichte hinnehmen, aber haben wir auch jedes Mal einen Verlust verspürt? Keine Urlaubsreisen ins Ausland mehr und Geschäfte mussten gezwungenermaßen ohne persönlichen Kontakt online zum Abschluss gebracht werden. Plötzlich klappten Dinge, die man vorher niemals für möglich gehalten hätte. Die neue Welt mit angepassten Alltagsritualen befindet sich in der Entstehung und mit ihr neue Investment-Möglichkeiten.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
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Inhaltsverzeichnis:


    Unverschuldet im Chaos

    Die Aktienkurse von der Lufthansa und TUI sind im Zusammenhang mit der Verbreitung der Corona Pandemie im ersten Quartal 2020 unverschuldet gesunken. Florierende Unternehmen mit Mitarbeitern rund um den Globus mussten kurzfristig mehr oder weniger den gesamten operativen Betrieb auf staatliche Anordnung einstellen. In den anschließenden Sommermonaten bestand noch Hoffnung, dass in den Herbstmonaten oder spätestens zum Jahreswechsel ein Hauch der alten Gewohnheiten zurückkehren kann. Aber daraus wird nun nichts.

    Staat rettet Betroffene

    Spätestens seit den neuen Reisewarnungen der Bundesregierung für Amsterdam, Wien und ganz Spanien, ist jedem bewusst, dass die Politik kein Risiko bei der Gefährdung von Leben zulassen wird. Aus Angst vor dem möglichen Tod von vielen vorerkrankten Menschen und Senioren weiten die Behörden ihre Maßnahmen wieder aus und die Flugzeuge der Lufthansa bleiben weiterhin unausgelastet sowie die Hotels der TUI ebenfalls mit hohem Leerstand.

    Im Interesse des Allgemeinwohls springt der Staat mit Hilfspaketen und Rettungsschirmen bei den betroffenen Branchen ein. In einer funktionierenden Solidargemeinschaft werden Steuergelder für unverschuldete Situationen aufgebracht, um die Notsituation der Betroffenen zu überbrücken.

    Edelmetalle als sicheren Hafen

    Investoren, die sich in diesem Marktumfeld positionieren möchten, um kurzfristige Gewinne einzufahren, die sind in anderen Branchen als dem Tourismus sicherlich besser aufgehoben. Neben den Bereichen E-Commerce und Biotech, konnten vor allem Unternehmen im Edelmetallsektor von der Erhöhung der Geldmengen durch verschiedene Notenbanken rund um den Globus profitieren. Vermögende flüchten bereits seit Monaten aus Fiat-Währungen in Gold und Silber. Der Preis für Gold konnte ein zwischenzeitliches Allzeithoch bei über 2.075,00 USD pro Feinunze erzielen. Der Preis für eine Feinunze Silber ist seit Jahresmitte von 18,00 USD pro Feinunze auf fast 30,00 USD gestiegen.

    Explorationspotenziale in Mexiko

    Neben den Produzenten in der Bergbauindustrie, können vor allem die Explorationsunternehmen von dem gestiegenen Interesse für die Werte im Boden profitieren. So legte die Aktie von Silver Viper Minerals seit April 2020 von unter 0,32 CAD in der Spitze auf 0,85 CAD zu. Das Unternehmen ist auf der Suche nach Gold und Silber in Mexiko.

    Das Management war bei vergangenen Bohrprogramm auf den Gebieten bereits erfolgreich und konnte zuletzt bei einer Finanzierungsrunde zu 0,36 CAD insgesamt 5,1 Mio. CAD bei Investoren einsammeln. Mit dem frischen Kapital kann Silver Viper das La Virginia Projekt weiterentwickeln. Der Börsenwert des Unternehmens beträgt beim Aktienkurs von derzeit 0,69 CAD etwa 43,5 Mio. CAD.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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