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07.04.2022 | 05:10

Newmont, MAS Gold, Barrick Gold – Das wird die harte Währung

  • Gold
  • Inflation
Bildquelle: pixabay.com

Die Edelmetalle wurden Ende Februar, als die russische Armee in die Ukraine einmarschierte, ihrem Namen als Krisenwährung gerecht. So stieg Gold beim ersten Ansturm um knapp 10% und markierte mit 2.070,18 USD je Unze ein neues Jahreshoch. Lediglich 4 USD fehlten, um in der aktuellen Weltleitwährung, dem US-Dollar, eine neues Allzeithoch zu erklimmen. Seitdem korrigiert das gelbe Metall, auf langfristige Sicht dürften neue Höchststände jedoch nur eine Frage der Zeit sein. Die Wichtigkeit von Gold ist aktuell aufgrund der geopolitischen Spannungen zu sehen. So schlug der Vorsitzende der russischen Energiekommission, Pavel Zavalny, vor, russisches Öl und Gas in „harter Währung“, also in Gold zu bezahlen.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: MAS Gold Corp. | CA57457A1057 , NEWMONT CORP. DL 1_60 | US6516391066 , BARRICK GOLD CORP. | CA0679011084

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Inhaltsverzeichnis:


    Gold als Krisenwährung und Inflationsschutz

    Die aktuellen Zeiten sind schwierig. Zuerst die Corona-Pandemie, danach das Fluten der Märkte mit billigem Geld durch die Notenbanken. Mit dem Ukraine-Konflikt steht uns nun eine unsichere und auch ungewisse Zukunft im Hinblick auf weiter Teuerungsraten bevor. Die hohen Inflationsraten bekämpfen will die FED mit mehreren Zinserhöhungen. Ob sie dies jedoch erreichen kann, ohne den eh schon stotternden Wachstumsmotor abzuwürgen, scheint zumindest zweifelhaft.

    Ein gut diversifiziertes Depot mit einem Goldanteil von mindestens 10% ist daher mehr als vernünftig. Neben dem Kauf von physischem Gold wie Barren oder Münzen, sollten Anleger langfristig die größten Goldminenproduzenten wie Barrick Gold oder Newmont in ihren Einkaufswagen legen. Auf spekulativer Seite bieten sich zudem Explorationsunternehmen an, die, bei einem langfristig steigenden Goldpreis, den Markt historisch outperformen konnten.

    MAS Gold mit starker Entwicklung

    Ein Unternehmen aus dieser Kategorie ist MAS Gold, das gerade einmal einen Börsenwert von 10,19 Mio. EUR auf die Börsenwaage bringt. Dabei fokussiert sich das mit jahrzehntelanger Erfahrung ausgestattete Team um den CEO Jim Engdahl auf eine der besten Bergbauregionen der Welt, den Grünsteingürtel La Ronge in Saskatchewan. Im mit einer erstklassigen Infrastruktur ausgestatteten Gebiet werden noch über 1 Mio. Unzen Gold im Boden vermutet. Seit den 1940er Jahren hat die Exploration dort zahlreiche Goldlagerstätten und -vorkommen umrissen, darunter frühere Produzenten wie die Minen Komis, Jolu, Star Lake, Contact Lake, Roy Lloyd, Golden Heart und Jasper.

    Die aktuellen Projekte von MAS Gold umfassen die Goldlagerstätten North Lake, Greywacke North, Bakos (Contact Lake) und Point sowie die historisch definierte Kupfer-Gold-Lagerstätte Elizabeth Lake mit vulkanischem Massivsulfid auf vier Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 34.703,4 Hektar. Zudem konnte MAS Gold den finalen Abschluss zum Kauf des 843 Hektar großen Grundstücks Preview SW von Comstock Metals, das an Preview North grenzt, vermelden.

    Das Grundstück Preview SW ist eine ideale Ergänzung zu MAS Golds derzeitigem Portfolio von Hub- und Spoke-Grundstücken, bei denen das Konzept vorsieht, dass das mineralisierte Material aus verschiedenen Satellitenlagerstätten in einer zentral gelegenen Verarbeitungsanlage bei Preview North zusammengeführt werden sollen. Steven Goldman, der 2019 zum President und CEO von Comstock Metals Ltd. ernannt wurde, wurde als unabhängiger Director in das Board of Directors bei MAS Gold berufen.

    Mit der Übernahme der Lagerstätte Preview SW kommt der Firmenlenker Jim Engdahl seinem Ziel näher, durch die laufenden und geplanten Bohrungen, die Goldressourcen in den nächsten Jahren auf über 1 Mio. Unzen zu erweitern. Für eine deutliche Überraschung könnten die Ergebnisse von Analysen zur ökonomischen Abbaubarkeit liefern, die in einer zusammengefassten Ressourcenschätzung in den nächsten Wochen veröffentlicht werden sollen. Die Aktie notiert in Frankfurt bei 0,07 EUR.

    Historisches Ereignis

    Was dem Goldpreis in USD verwehrt war, gelang dem weltweit führende Goldunternehmen und Produzenten von Kupfer, Silber, Zink und Blei, Newmont. Der einzige Goldproduzent, der im S&P 500 gelistet ist konnte sein Hoch vom September 1987 bei 81,92 USD überbieten und setzte mit 83,72 USD einen neuen Meilenstein. Aktuell konnte Newmont dieses Niveau noch nicht halten. Somit besteht die Gefahr eines Doppeltops und der Rückfall auf das Niveau von rund 61,00 USD. Langfristig gehört der Titel in jedes Golddepot, kurzfristig sollten Anleger den Titel jedoch nur beobachten. Zudem veröffentlicht Newmont am Freitag, den 22.April Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres.


    Gold konnte einmal mehr als Krisenwährung glänzen, ein neues Allzeithoch wurde jedoch auf Dollarbasis knapp verpasst. Neben physischem Gold eignen sich zur Diversifikation Aktien von Goldproduzenten wie Barrick Gold oder Newmont sowie Aktien aus dem Explorationsbereich wie MAS Gold.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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