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20.02.2025 | 06:00

Rheinmetall, European Lithium und Intel: Geopolitische Spannungen prägen Technologie- und Rohstoffmärkte

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Bildquelle: pixabay.com

Die Spannungen zwischen den USA und Europa im Kontext des Ukraine-Konflikts zeigen schon jetzt weitreichende wirtschaftliche Veränderungen auf beiden Seiten des Atlantiks. Die EU bereitet ein enormes 700-Milliarden-Euro-Hilfspaket für die Ukraine vor. Angesichts dieser Meldung erlebt die Aktie des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall weitere Höhenflüge. Nach dem Durchbrechen der 900-Euro-Marke sehen Analysten in naher Zukunft vierstellige Kurse. Europa braucht eine stärkere Rohstoffunabhängigkeit. Mit dem Explorer European Lithium und seiner Lithium Liegenschaft im österreichischen Kärnten, kann das Stück für Stück gelingen, denn die Nachfrage nach dem Batterie-Metall ist ungebremst. Auf der anderen Seite des Atlantiks zeichnet sich für Halbleiter-Gigant Intel eine starke Umstrukturierung ab: Eine mögliche Aufspaltung sorgt für einen Kursprung der Aktie von 13 %. Vielleicht kann Intel dadurch seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Konkurrenten wie AMD und Nvidia wieder ausbauen.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: RHEINMETALL AG | DE0007030009 , EUROPEAN LITHIUM LTD | AU000000EUR7 , INTEL CORP. DL-_001 | US4581401001

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Inhaltsverzeichnis:


    Rheinmetall im Höhenflug - EU plant 700 Mrd. EUR Hilfspaket für Ukraine

    Die Europäische Union bereitet ein enormes Militärhilfepaket in Höhe von 700 Mrd. EUR für die Ukraine vor. Die noch amtierende deutsche Außenministerin Annalena Baerbock ließ diese Information noch im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz in München durchsickern. Eigentlich war die Bekanntgabe nach der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 geplant.

    Das massive Finanzpaket soll ähnlich der Corona-Hilfen durch gemeinsame EU-Schulden finanziert werden. Es umfasst umfangreiche militärische Unterstützung, wie Waffenlieferungen, Ausbildungsprogramme und andere Sicherheitsgarantien für die Ukraine.

    Die Rheinmetall-Aktie hat seit den Verhandlungen von Trump und Putin zur Zukunft der Ukraine erstmals die 900 EUR Marke erreicht. Analysten gehen davon aus, dass die 1.000 EUR Grenze auch bald erklommen ist. Grund sind die neu gemischten Karten im Verteidigungsetat der NATO. Es ist davon auszugehen, dass der prozentuale Anteil von 2 % vom nationalen BIP pro Mitgliedsland weiter erhöht werden muss, um für die Entwicklungen der nahen Zukunft gewappnet zu sein.

    Auf der aktuell in Düsseldorf stattfindenden Robotik- und Technologiemesse Xponential, unter dem Motto "Leadership in unbemannten digitalen Ökosystemen und Robotik" präsentiert Rheinmetall Technologien, die sowohl der Verteidigung als auch der Friedenssicherung dienen sollen. Im Fokus stehen dabei modernste Systeme wie die LUNA NG VTOL, ein taktisches Luftfahrzeug mit vertikaler Start- und Landefähigkeit, sowie verschiedene Aufklärungsdrohnen, die zur Konfliktprävention beitragen können. So technologisch fortschrittlich Rheinmetall voranschreitet, mit einer möglichen Armee der Europäischen Union würden auch Soldaten der einzelnen EU-Staaten zur Verteidigung der Ukraine vor Ort eingesetzt werden.

    European Lithium: Österreichs Antwort auf die globale Rohstoffknappheit

    Der europäische Lithiummarkt befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Mit der USA-Trump-Vance Administration und drohenden Strafzöllen rückt der Fokus auf Vorkommen auf dem Europäischen Kontinent, um größtmögliche Unabhängigkeit in der Beschaffung des wertvollen Rohstoffs zu garantieren.

    Laut Grandviewresearch wird erwartet, dass der Lithiumkarbonatmarkt in Europa bis 2030 einen prognostizierten Umsatz von 17,47 Mio. USD erreichen wird, mit einer CAGR von 15 %. Besonders stark wird das Metall in Consumer-Elektronik, wie Smartphones und Tablets, eingesetzt. Vielen Anlegern ist der Einsatz von Lithium in Batterien vertraut.

    Das Bergbauunternehmen European Lithium betreibt das vielversprechende Wolfsberg-Lithium-Projekt in Kärnten, 270 km südlich von Wien, voran. Als börsennotiertes Unternehmen ist European Lithium sowohl an der australischen Börse (ASX) als auch in Frankfurt und den USA gelistet. Das Projekt genießt durch seine zentrale Lage in Europa einen strategischen Vorteil, insbesondere durch die gut ausgebauten Straßen- und Schienennetze, die eine reibungslose Verteilung der Lithiumprodukte an die wichtigsten europäischen Abnehmerländer ermöglichen. Mit Unternehmen wie European Lithium kann es Europa gelingen, wieder ein Stück unabhängiger zu werden, ohne dabei die internationalen Beziehungen außer Acht zu lassen.

    Das Unternehmen leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung zukunftsweisender Lösungen für die Clean-Tech-Branche sowie die Verteidigungsindustrie. Wer mehr über European Lithium wissen möchte, hat am 25. Februar 2025 im Rahmen des International Investment Forum (IIF) die Gelegenheit, sich live via Zoom die Präsentation von Executive Chairman Tony Sage anzuschauen und im Anschluss Fragen zu stellen. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung. Digitalkongresse wie das IIF unterstützen Anleger in ihrer informierten Entscheidungsbildung.

    Aufspaltung bei Intel zur Neuausrichtung: Aktie steigt um 13 %

    Mit einem Kurssprung von rund 13 % sorgt US-Chipgigant Intel diese Woche erneut für Aufsehen an den Börsen. Auslöser ist die Nachricht über ein potenzielles Übernahmeangebot von Broadcom für Intels Kerngeschäft im Chip-Design und Marketing. Das ebenfalls in den USA ansässige Unternehmen ist spezialisiert auf Halbleiter und Infrastruktursoftware-Lösungen.

    Die mögliche Aufspaltung des Unternehmens könnte weitreichende Folgen haben: Während Broadcom das Design-Segment übernehmen würde, steht Taiwan Semiconductor als möglicher Käufer für die Fertigungssparte im Raum. Könnte das mit dem Gerücht zusammenhängen, dass Taiwans TSMC Ingenieure in den USA angesiedelt werden sollen für den Know-how Transfer?

    Intel kämpft seit letztem Jahr mit erheblichen Herausforderungen: besonders im boomenden KI-Markt hat der Konzern den Anschluss verpasst, wo Konkurrenten wie AMD und Nvidia den Markt dominieren.

    Zwar ist Intel noch immer ein Schwergewicht in der Halbleiterbranche, doch momentan deutlich angeschlagen. Die rückläufige Bruttomarge von durchschnittlich 11,3 % pro Jahr signalisieren Handlungsbedarf.

    Die mögliche Aufteilung könnte ein strategisch sinnvoller Schachzug sein: zum einen entstünde dadurch eine Wertsteigerung für die Aktionäre. Eine Übernahme durch Broadcom würde voraussichtlich zu Kostensenkungen und Verbesserung der operativen Margen in der Produktsparte führen. Zum anderen kann es zu einer Optimierung beider Geschäftsbereiche durch spezialisierte Partner führen.


    Die Aktie von Rheinmetall hat das Potenzial, die 1.000 EUR Marke zu erreichen, getrieben durch das geplante 700-Milliarden-Euro-Hilfspaket der EU für die Ukraine. Hintergrund sind zudem die steigenden Verteidigungsausgaben der NATO-Mitgliedsländer. Das Unternehmen präsentiert sich auf der Düsseldorfer Xponential-Messe mit innovativen Robotik-Technologien. Die Aktie hat bereits 900-Euro-Marke überschritten, ein Anstieg nach oben ist mehr als wahrscheinlich. European Lithium hat die Chance, im europäischen Lithiummarkt zum entscheidenden Player zu werden. Mit dem Wolfsberg-Projekt im österreichischen Kärnten profitiert das Unternehmen von der wachsenden Nachfrage am Rohstoff. Investoren können sich am 25. Februar auf dem IIF online selbst ein Bild vom operativen Geschäft und den Wachstumsmöglichkeiten machen. Intel steht vor einer möglichen Aufspaltung seiner Design- und Fertigungssparte. Die Nachricht hat bereits zu einem Kursanstieg von 13 % an den Börsen geführt. Die Neuausrichtung könnte dem Unternehmen helfen, seine angeschlagene Position zu verbessern.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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