Menü schließen




15.09.2025 | 03:45

Sicherheit ist Trumpf – Übernahmen beflügeln weiter! 100 % Hausse möglich mit Almonty, Steyr, mutares und Deutz

  • Defense-Aktien
  • Rüstung
  • HighTech
  • Rohstoffe
  • Kritische Metalle
Bildquelle: pixabay.com

Die Börsen suchen nach Orientierung! Denn während der Russland-Ukraine-Konflikt mit dem Drohnen-Vorfall in Polen in die nächste Runde geht, befinden sich die Preise für strategische Metalle weiter im Aufwind. Westliche Industrien stehen unter dem Druck der NATO-Aufrüstung und suchen sichere Jurisdiktionen, um die hochsensiblen Bestellungen auch abwickeln zu können. Die Belieferung mit kritischen Rohstoffen aus China ist seit März 2025 um 90 % zurückgegangen, nur noch langfristige Verträge werden erfüllt. Aber was ist mit dem aktuellen Orderboom? Das wichtige Metall Wolfram hat sich im Preis binnen 12 Monaten verdoppelt. Haupt-Profiteur ist Almonty Industries, denn hier gibt es bereits aktive Minen in Europa und demnächst geht das Mega-Projekt in Südkorea an den Start. Höchst spannend, aber auch eine Herausforderung für Investoren. Wie geht es weiter?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , DEUTZ AG O.N. | DE0006305006 , MUTARES KGAA NA O.N. | DE000A2NB650

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG
    "[...] Die Dominanz Chinas ist unter anderem ein Grund dafür, weswegen wir uns so stark auf dem Wolfram-Markt engagieren. Hier sind rund 85% der Produktion in chinesischer Hand. [...]" Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG

    Zum Interview

     

    Almonty Industries – Die nächste 100 % Rally ist vorprogrammiert

    Eine strategische Übernahme in den USA? Almonty Industries setzt neue Maßstäbe für die Versorgung mit kritischen Rohstoffen. Denn mit Wolfram als strategischem Element gewinnen geopolitische und industrielle Dynamiken rasant an Fahrt. Die Abhängigkeit westlicher Länder vom chinesischen Wolfram-Monopol (rund 80 bis 90 % der Weltproduktion) treibt Preise und Versorgungsängste. Chinas Exportkontrollen und eine wachsende Nachfrage aus Verteidigung, Hightech und Clean-Tech verschärfen diesen Trend weiter. Allein zwischen März und September 2025 stieg der Referenzpreis für Ammoniumparatungstat um satte 50 %, ein neuer 10-Jahres-Rekord und ein klares Signal für die Kapitalmärkte.

    Mit dem Produktionsstart der Sangdong-Mine in Südkorea präsentiert Almonty ein Musterbeispiel für die strategische Rohstoffsicherung und die so wichtige Lieferkettendiversifizierung. Die Mine gilt als eine der größten Wolfram-Lagerstätten weltweit und wird zukünftig einen Großteil des westlichen Bedarfs abdecken. Die US-Regierung sieht Wolfram aus verbündeten Regionen inzwischen als strategischen Schutzschild, erste Lieferverträge für die US-Rüstungsindustrie sind besiegelt. Gleichzeitig prüft Almonty den Kauf einer Wolfram-Lagerstätte in den USA, ein weiterer potenzieller Gamechanger angesichts des Total-Imports der USA.

    Das NASDAQ-Listing und die Sitzverlagerung nach Delaware akzentuieren die internationale Ausrichtung und machen das Unternehmen für institutionelle Investoren attraktiv, während starke Ankeraktionäre wie Deutsche Rohstoff AG und die Plansee-Gruppe für Stabilität sorgen. Analysten haben Kursziele von bis zu 9,00 CAD in petto und bestätigen im Mittel ein attraktives KGV 2027 von nur 5 bis 7, je nachdem wann die ersten Cashflows aus Südkorea sich materialisieren. Mit diesem Setup könnte sich die Bewertung der Almonty-Aktie daher in den nächsten Monaten dramatisch nach oben entwickeln, blickt man auf die Mega-Performance des Seltenen Erden-Anbieters MP Materials in den USA. Mit der Sangdong-Mine kurz vor der Öffnung, ergänzt durch Projekte in Portugal und mögliche US-Übernahmen, positioniert sich Almonty Industries als unverzichtbaren Player für eine sichere, nachhaltige und unabhängige Wolframversorgung weltweit. Anleger sollten die aktuelle Konsolidierung um 6,00 CAD zur Aufstockung nutzen.

    Mehr über das Wolfram-Geschäft im letzten Interview von GBC-Analysten Greiffenberger mit Stockhouse: https://stockhouse.com/opinion/interviews/2025/07/28/building-assets-producing-critical-minerals-and-slashing-dependency-on-china

    In den letzten 12Monaten konnte sich der Kurs von Almonty Industries von 0,90 auf über 8,00 CAD entwickeln. Das zeigt die explosive Knappheit des Metalls Wolfram. Nach einer kurzen Konsolidierung vom 30 % nimmt die Aktie nun Anlauf für den nächsten Verdoppler. Quelle: LSEG vom 14.09.2025

    Deutz – Drohnengeschäft macht Deutz unabhängiger vom Verbrennungsmotor

    Der Kölner Motorenbauer Deutz treibt mit dem Einstieg ins Rüstungsgeschäft seine strategische Neuausrichtung voran. Zur Finanzierung der Übernahme des Drohnenantriebsspezialisten Sobek hat das SDAX-Unternehmen rund 13,9 Millionen neue Aktien platziert und damit gut 131 Mio. EUR eingeworben. Das Grundkapital steigt um 10 %, der Platzierungspreis betrug 9,45 EUR.
    Sobek erwartet für 2025 einen Umsatz im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich und ein EBITDA von 10 bis 12 Mio. EUR. Der Kaufpreis entspricht etwa dem 11-fachen des EBITDA und wird damit weitgehend durch die Kapitalmaßnahme gedeckt. Mit dem Ausbau des wehrtechnischen Bereichs will CEO Sebastian Schulte das Unternehmen unabhängiger vom zyklischen Geschäft mit klassischen Verbrennungsmotoren machen. Kurzfristig belastet die Kapitalerhöhung zwar den Kurs, langfristig eröffnet sie Deutz jedoch signifikante Wachstumschancen.

    Investoren hatten die Übernahme in den letzten Wochen bereits positiv aufgenommen: Die Deutz-Aktie war seit Jahresbeginn um 146 % gestiegen und erreichte zuletzt das höchste Niveau seit 2007. Hauck Aufhäuser Investment Banking hat das Kursziel für Deutz von 11,30 auf 10,90 EUR gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die 10 %tige Kapitalerhöhung hat nicht überrascht und stärkt die Position des Motorenbauers für die nächste Fusions- und Übernahmewelle, argumentiert Jorge Gonzalez Sadornil in einer aktuellen vorliegenden Einschätzung. Der Experten-Konsens auf der Plattform LSEG liegt bei 10,90 EUR. Seit Mai stieg die Aktie von rund 7,00 auf aktuell 9,70 EUR, damit ist schon ein großer Teil des Potenzials abgefrühstückt.

    Steyr – Auch Großaktionär mutares profitiert von den Erfolgen in Asien

    Steyr Motors baut seine Position in Asien strategisch aus: Nur zehn Monate nach der Büroeröffnung in Peking hat das Unternehmen die zentrale Emissionszertifizierung für Schiffsmotoren in China erhalten. Sie ermöglicht den Marktzugang im weltweit größten maritimen Markt, in dem sich chinesische Werften in 2024 rund 74% der globalen Neubauaufträge sicherten und eine führende Rolle bei umweltfreundlichen Schiffsprojekten spielen. Das zusätzlich adressierbare Marktvolumen wird auf bis zu 40.000 Motoren pro Jahr bzw. 5 Mrd. EUR geschätzt.

    Parallel hat Steyr Motors ein Joint Venture mit Shangyan Power in Singapur geschlossen, das ab 2026 für fünf Jahre gesicherte Umsätze von 65 Mio. EUR und einen EBIT-Beitrag von 13 Mio. EUR liefern soll. Während Steyr seine Technologiekompetenz beisteuert, bringt Shangyan weitere Produktionskapazitäten und den wichtigen Marktzugang in Asien ein. So kann das Steyr Motors ohne zusätzliche Investitionen seine internationale Präsenz erweitern und an einem potenziellen Markt von 13 bis 20 Mrd. USD allein in der ASEAN-Region partizipieren.

    Mit der Kombination aus regulatorischem Marktzugang in China und dem wachstumsorientierten Joint Venture in Singapur positioniert sich Steyr Motors als dynamischer Player im asiatisch-pazifischen Motorenmarkt mit erheblichem Umsatz- und Ertragspotenzial. Großaktionär mutares kann mit seinem verbleibenden Anteil von ca. 40 % an Steyr ebenso jubilieren. Beide Aktien konnten in der letzten Woche rund 10 % zulegen, Steyr von 48 auf 53 EUR, mutares von 28 auf 31 EUR. Die Rüstungs-Story in diesen Titeln ist noch nicht ausgereizt, daher bleiben die Equity-Stories mittelfristig interessant. Investoren sollten mit einem Trailing-Stopp investiert bleiben.


    Die Rüstungs- und Rohstoff-Rally legt den nächsten Gang ein. In Deutschland profitieren mittlerweile die zweite Reihe neben Rheinmetall, Renk und Hensoldt. Auffällig gut performen konnten Steyr Motors und sein Großaktionär mutares. Auch bei Deutz verändert sich Vieles zum Guten. Bei Almonty Industries ist der Startschuss für die nächsten 100 % schon ertönt. Hier könnte es wie im Sommer nochmal ordentlich zur Sache gehen.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) derzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen hält bzw. halten und auf deren Kursentwicklungen spekulieren. Sie beabsichtigen insofern Aktien oder andere Finanzinstrumente der Unternehmen zu veräußern bzw. zu erwerben (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.
    Es besteht insofern ein konkreter Interessenkonflikt bei der Berichterstattung zu den Unternehmen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.
    Es besteht auch aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.
    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 30.01.2026 | 05:00

    Die Geschäfte laufen auf vollen Touren, die Aktien auch, kein Stück aus der Hand geben: Almonty Industries, Rheinmetall und TKMS!

    • Wolfram
    • Rohstoffe
    • kritische Rohstoffe
    • Geopolitik
    • Rüstung
    • Verteidigung

    Die Aktien von Rohstoffproduzenten und Verteidigungsgesellschaften haussieren. Geopolitische Rahmenbedingungen sowie strukturelle langfristige Nachfragetrends bilden die Basis für ein anhaltend positives Klima. Besonders sticht hier Almonty Industries als ein weltweit führender Produzent des kritischen Rohstoffs Wolfram hervor. Die Nachfrage aus den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Spitzentechnologie und anderen strategischen Branchen nimmt global, insbesondere in den Vereinigten Staaten, massiv zu. Der Wolframpreis legte im vergangenen Jahr um über 160 % zu und setzt in diesem Jahr die Aufwärtsbewegung fort.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 28.01.2026 | 05:45

    Im Auge des Rohstoff-Sturms: Wie Aspermont mit einer 190-jährigen Historie zur Datenzentrale des Bergbaus wird

    • Aspermont
    • Bergbau
    • Magazine
    • Burggraben
    • Abonnement
    • Marketing
    • Daten
    • Datenanalyse
    • Rohstoffe
    • Boom

    Gold knackt Rekorde, Kupfer treibt die Energiewende, und kritische Rohstoffe wie Seltene Erden werden zur geopolitischen Währung. Während Anleger über direkte Rohstoffinvestments nachdenken agiert im Hintergrund ein Unternehmen, das sich zum unverzichtbaren Architekten dieser neuen Ära gewandelt hat: Aspermont. Einst ein klassischer Fachverlag, hat sich das Unternehmen still und leise zu einer datenbasierten Schaltzentrale für den globalen Bergbau entwickelt. In einem Markt, der von Ressourcennationalismus und Lieferkettenstress geprägt ist, sind verlässliche Informationen das wertvollste Gut. Aspermont liefert genau das – nicht als Zykliker, sondern als Anbieter der kritischen Infrastruktur für Entscheidungen. Diese Transformation ist abgeschlossen, finanziell solide und trifft auf ein perfektes Umfeld.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Nico Popp vom 27.01.2026 | 05:00

    Perpetua Resources und Mandalay als Vorbilder: Wie Antimony Resources die Antimon-Lücke schließt

    • Antimon
    • Rüstung
    • Aufklärung
    • Munition
    • Lieferketten
    • China

    Es gibt Rohstoffe, die über Jahrzehnte ein Schattendasein führten, nur um plötzlich über Nacht zur Frage der nationalen Sicherheit zu werden. Antimon ist genau ein solcher Fall. Das silberglänzende Halbmetall war lange Zeit für Investoren unsichtbar, doch geopolitische Verschiebungen haben es katapultartig in den Fokus gerückt. Ohne Antimon gibt es keine panzerbrechende Munition, keine Nachtsichtgeräte und keine Hochleistungsbatterien für die Energiewende. Die Alarmglocken in den westlichen Verteidigungsministerien schrillen spätestens seit China – das den Markt dominiert – den Export dieses strategischen Materials drastisch einschränkt und es damit faktisch als geopolitische Waffe einsetzt. In diesem Szenario, in dem physische Verfügbarkeit plötzlich wichtiger ist als der Preis, entsteht ein riesiges Angebotsdefizit. Während die großen Bergbaukonzerne den Nischenmarkt oft ignorieren, positioniert sich das kanadische Rohstoffunternehmen Antimony Resources genau in dieser Lücke. Mit einem strategischen Projekt im stabilen Kanada bietet das Unternehmen die Antwort auf die Frage, woher der Westen sein Antimon in Zukunft beziehen soll.

    Zum Kommentar