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13.01.2026 | 04:00

Silber plus 200 % - Gold verdoppelt! Jetzt Übernahmen? Barrick, B2Gold, Desert Gold, Glencore und Rio Tinto im Fokus!

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Bildquelle: pixabay.com

Die geopolitische Situation liefert jeden Tag neue Unsicherheiten. Zuletzt sind es die News um die Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Maduro, nun gesellen sich massive Unruhen im Iran hinzu! Die Rohstoffpreise galoppieren vor dem Hintergrund fragiler Lieferketten und der Bildung östlicher und westlicher Machtblöcke mit schwieriger Interessenlage. Während USA seine expansive Ausrichtung auch in Richtung Grönland und Kanada formuliert, reagiert China mit weiteren Exportbeschränkungen. Das verschärft die Lage noch mehr und heizt die Kurse von Silber mit 85 USD und Gold über 4.600 USD immer höher. In den Fokus geraten Standardminen genauso wie aussichtsreiche Projekte und auch Übernahme-Gerüchte stehen wieder im Raum. Wie sollen sie als Investor hier noch den Überblick behalten? Wir helfen gerne.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 , GLENCORE PLC DL -_01 | JE00B4T3BW64 , RIO TINTO LTD | AU000000RIO1 , B2GOLD CORP. | CA11777Q2099 , BARRICK MINING CORPORATION | CA06849F1080

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Inhaltsverzeichnis:


    Bill Guy, Chairman, Theta Gold Mines Limited
    "[...] Sowohl die Geologie als auch die Infrastruktur rund um das Projekt sorgen für eine äußerst attraktive Kostenstruktur. Wir gehen davon aus, dass wir zu 50% des aktuellen Goldpreises produzieren können. [...]" Bill Guy, Chairman, Theta Gold Mines Limited

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    Glencore und Rio Tinto – Ein 200 Mrd. USD Riese steht im Raum

    Das Kupfer-Defizit bekommt nun analytische Qualität! Denn die erneut aufgeflammten Gespräche zwischen Glencore und Rio Tinto markieren einen potenziellen Wendepunkt für die globale Bergbauindustrie. Klar ist: Ein Zusammenschluss dieser Größenordnung verändert die strukturellen Kräfte im Sektor nachhaltig. Nach Berechnungen von Analysten würde ein kombiniertes Unternehmen auf rund 200 bis 210 Mrd. USD Marktkapitalisierung kommen und läge damit klar über BHP, dessen Börsenwert zuletzt bei etwa 160 Mrd. USD rangierte. Allein auf Kupfer entfiele bei Glencore und Rio Tinto zusammen eine jährliche Fördermenge von deutlich über zwei Millionen Tonnen, was die beiden zu einem der dominierenden Anbieter in einem schwierigen Markt machen würde. Den immerhin beträgt das strukturelles Angebotsdefizit mittlerweile mehrere Millionen Tonnen bis 2035. Analysten rechnen damit, dass der Kupferbedarf durch Energiewende, Elektromobilität und KI-Rechenzentren jährlich um 3 bis 4 % Prozent wächst, während neue Großprojekte kaum in Sicht sind. Aus finanzieller Sicht würde ein Merger erhebliche Synergiepotenziale eröffnen, etwa durch Einsparungen in der Verwaltung, der Logistik und beim Kapitaleinsatz, die konservativ auf 2 bis 3 Mrd. USD pro Jahr geschätzt werden. Gleichzeitig ließe sich der Kapitalaufwand für neue Minenprojekte besser verteilen, da beide Konzerne derzeit jeweils zweistellige Milliardenbeträge für langfristige Entwicklungsprojekte gebunden haben. Kritisch bleibt jedoch die Verschuldungsstruktur: Glencore weist traditionell eine höhere Nettoverschuldung auf, während Rio Tinto bilanziell deutlich konservativer aufgestellt ist, was die Verhandlungen über Bewertung und Kontrolle erschwert. Mal sehen wie der Branchenriese BHP auf die Situation reagiert. Vielleicht gibt es ein weiteres Angebot.

    Barrick Mining und B2Gold – Jetzt wird es spannend

    Für Gold-Investments haben Anleger nun wieder Afrika auf dem Schirm. Denn in Mali kehrt nach langen Spannungen wieder Normalität in den Goldsektor ein, nachdem Barrick Mining und die Militär-Regierung Ende November 2025 eine umfassende Einigung erzielt haben. Barrick erhält die volle operative Kontrolle über den Loulo-Gounkoto-Komplex zurück, im Gegenzug leistet das Unternehmen eine Einmalzahlung von rund 430 Mio. USD und zieht alle internationalen Klagen zurück. Die Lizenz wurde um 10 Jahre verlängert, was die Produktion seit Oktober wieder im Vollbetrieb zulässt. Mit rund 723.000 Unzen jährlich zählt die Mine zu den größten Schürfstellen Afrikas. Damit sinkt das politische Risiko für Barrick deutlich, was sich bereits in einer starken Kursentwicklung und positiven Analysten-Upgrades widerspiegelt. Jetzt setzen Anleger auf die Abspaltung der nordamerikanischen Assets. Um den Konzern klarer zu strukturieren. Der Kurs läuft weiter, schon 180 % in den letzten 12 Monaten. Drei der aktiven Analysten auf der Plattform LSEG haben ihre Erwartungen angepasst und setzen Kursziele von 70 bis 78 CAD. Auch B2Gold profitiert von der Entspannung, da der Fekola-Komplex von Eingriffen weitgehend verschont blieb. Alle Genehmigungen sind nun wieder gültig. Das veranlasst B2Gold seine Prognose von 515.000 bis 550.000 Unzen Gold für 2025 beizubehalten. Zahlen zu 2025 gibt es bei Barrick bereits am 5. Februar, B2Gold folgt am 25. Februar. Sehr spannend!

    Desert Gold – Aufregende Zeiten brechen an

    Ganz anders präsentiert sich die Lage in der Elfenbeinküste, die sich zunehmend als stabiler Wachstumsstandort für Gold etabliert. Die Regierung vergibt aktuell neue Explorationslizenzen und verlängert bestehende Minenrechte, um Investitionen im Land anzukurbeln. Produzenten wie Perseus Mining mit der Yaouré-Mine oder Fortuna Mining mit Séguéla bauen ihre Kapazitäten aus. Gleichzeitig sorgen neue Entdeckungen und Explorationsprogramme internationaler Unternehmen für zusätzliche Fantasie. Côte d’Ivoire positioniert sich damit bewusst als investorenfreundliche Alternative zu politisch schwierigeren Nachbarländern.

    Mit der jüngst überarbeiteten vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) zu den Barani- und Gourbassi-Goldlagerstätten des vollständig im Desert Gold Besitz befindlichen SMSZ-Projekts hat CEO Jared Scharf einen wichtigen strategischen Meilenstein erreicht. Die Analyse weist bei einem Goldpreis von 2.850 USD je Unze einen nach Steuern berechneten Barwert (NPV) von 61 Mio. USD und eine interne Kapitalrendite (IRR) von 57 % aus. Vorgesehen ist, die monatliche Abbaukapazität auf 36.000 Tonnen zu erhöhen, wobei ein modulares und kostenschonendes Verfahrenskonzept den Start in Barani und in einer zweiten Phase in Gourbassi vorsieht. Über die geplante Laufzeit von 10 Jahren sollen insgesamt 113.100 Unzen Gold gefördert werden. Unter aktuellen Marktbedingungen ergibt sich sogar ein NPV von rund 124 Mio. USD bei einer IRR von 101%. Besonders hervorzuheben ist, dass die Bewertung lediglich auf weniger als einem Zehntel der gesamten Konzessionsfläche basiert, was auf ein beträchtliches Wachstums- und Explorationspotenzial für die Zukunft hinweist. Mit anfänglichen Investitionskosten von etwa 20 Mio. USD und einer klar strukturierten Produktionsstrategie bietet das Projekt eine attraktive Kapitalrendite.

    Parallel stärkt Desert Gold Ventures seine Präsenz in Westafrika durch das Tiegba-Projekt in der Elfenbeinküste, das trotz des frühen Entwicklungsstadiums bereits mit großflächigen geochemischen Anomalien auf sich aufmerksam macht. Die politisch stabile Lage und investorenfreundliche Rahmenbedingungen schaffen zusätzliche Planungssicherheit und erlauben eine komplementäre Entwicklung beider Projekte. Laut einer aktuellen Bewertung der GBC AG wird Desert Gold an der Börse weiterhin deutlich unter seinem fundamentalen Wert gehandelt. Unter Annahme des Spot-NPV von 124 Mio. USD ergibt sich unter Einbeziehung des Tiegba-Gebiets ein geschätzter Gesamtprojektwert von etwa 133,5 Mio. USD. GBC bekräftigt ihr Kaufurteil mit einem Kursziel von 0,81 CAD bis Ende 2026. Gestern startete die DAU-Aktie mit guten Umsätzen durch und erreichte mit 0,09 CAD ein 12-Monats-Hoch. Das macht nach Adam Riese: Faktor 9 bis zum GBC-Kursziel!

    Im 6-Monatschart zeigt sich der riesige Anstieg der Barrick-Aktie, die sich seit den Aufspaltungsgerüchten mehr als verdoppeln konnte. Stark im Fokus stehen nun auch Glencore und Rio Tinto. B2Gold und Desert Gold könnten von der Einigung in Mali stark profitieren. Desert Gold sogar mit Vervielfachungs-Potenzial. Quelle: LSEG vom 12.01.2026

    Die Börsen starten ins 2026 ähnlich wie das Jahr 2025 geendet hat. Kaufpanik bei Rohstoffen aller Orten und immer mehr Übernahmegerüchte. Gold- und Silberwerte sind dabei besonders im Fokus. Sie haben seit Mitte des letzten Jahres ihr Potenzial bislang ordentlich entfalten können. Doch bei teilweiser Verdreifachung der operativen Gewinne ist anzunehmen, dass die Rally noch deutlich höher gehen wird. Barrick, Rio Tinto und Glencore haben schon ordentlich zugelegt, B2Gold und Desert Gold könnten sich als Follower erweisen, beide haben gestern schon mal ordentlich an der Kurs-Glocke geläutet.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Goldgewinnung hängt seit jeher an einem toxischen Molekül: Cyanid. Doch steigende Auflagen, ESG-Risiken und komplexere Lagerstätten stellen den Status quo in Frage. Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich ab, bei dem nicht der Besitz des Metalls, sondern der Zugang zu sauberer Extraktionstechnologie zum entscheidenden Hebel wird. Dieser Wandel rückt innovative Anbieter wie RZOLV Technologies und etablierte Bergbaugiganten wie Barrick Mining und Agnico Eagle in ein neues strategisches Licht.

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