Menü schließen




2021-12-01 05:28

Square, CoinAnalyst, Coinbase – Die Krypto-Welle ist nicht zu stoppen!

  • Krypto
  • Bitcoin
Bildquelle: pixabay.com

Eines scheinen Corona und Kryptowährungen gemeinsam zu haben: Die nächste Welle kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Allerlei positive Entscheidungen rund um die bekannteste Kryptowährung waren zuletzt zu vermelden. So hatten Länder wie El Salvador, wo der Bitcoin inzwischen als offizielles Zahlungsmittel anerkannt ist, Argentinien aber auch die EU zahlreiche Erleichterungen für Bitcoin-Anleger beschlossen. Und auch die Verlängerung der Amtszeit von FED-Chef Jerome Powell sorgte für positive Stimmung. Nun aber beendete die Meldung der neuen Corona-Omikron-Variante vorerst die neuerliche Kursrallye. Zeit, sich auf den nächsten Run vorzubereiten und sich ein paar vielversprechende Unternehmen anzuschauen, die davon massiv profitieren dürften.

Lesezeit: ca. Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: CoinAnalyst Corp. | CA19260U1084 , SQUARE INC. A | US8522341036 , Coinbase | US19260Q1076

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Square Inc. – Bitcoin als Zukunftsfeld

    Jack Dorsey ist ein Tausendsassa: 1976 in Saint Louis / Missouri geboren, programmierte er bereits mit 14 Jahren eine OpenSource-Planungssoftware für Taxiunternehmer, die heute teilweise immer noch eingesetzt wird. 2006 erfand er den Kurznachrichtendienst Twitter. Weil die Gründung eines Milliardenkonzerns aber noch nicht anstrengend genug ist, legte er 2009 noch einmal nach: Square Inc., einer der erfolgreichsten Zahlungsdienstleister der Welt, erblickte das Licht derselbigen. Dabei gehört Jack Dorsey zu den Verfechtern einer Sharing-Community. Er ist bekennender Fan der unabhängigen und dezentral gehaltenen Kryptowährung Bitcoin. Square selbst investierte in der Vergangenheit hohe Summen in Bitcoin, per Ende Q3 lag der Bestand bei 352 Mio. USD. Der Portfoliowert beträgt aktuell rund 540 Mio. USD.

    Neben der angekündigten Entwicklung von Hardware Wallets und einem geplanten Einstieg in das Bitcoin Mining hat Square, über deren bekanntestes Produkt "Cash App" bereits der Handel mit Bitcoin möglich ist, angekündigt, selbst die Entwicklung eines dezentralen Handelsplatzes für die Kryptowährung voranzutreiben. Das dies bisher noch nicht geschehen ist, liegt am Bitcoin bzw. der zugrundeliegenden Blockchain selbst. Diese ist als eines der Urgesteine der Blockchain-Technologie schlecht skalierbar und schlicht zu langsam, um darüber direkt eine Peer-to-Peer-Börse ablaufen zu lassen. Darum behelfen sich alle aktuellen Handelsplattformen mit einem Kniff: die Transaktion wird nicht direkt über die Bitcoin-Blockchain, sondern über die Ethereum-Blockchain abgewickelt, die von Anfang an für Peer-to-Peer-Anwendungen konzipiert war. Dies zu ändern, ist die Aufgabe des neuen Square Geschäftsfelds TBD.

    Kürzlich nun wartete Square mit gemischten Q3-Zahlen auf. So wurde das von Analysten im Konsens erwartete EPS mit 0,37 USD genau getroffen, der Umsatz lag mit 3,8 Mrd. USD jedoch deutlich unter den Erwartungen (4,4 Mrd. USD). Das Volumen aller über die Square Plattformen abgewickelten Transaktionen lag hingegen mit 45,4 Mrd. USD, rund 1,5% höher als Analysten vorab geschätzt hatten. Diese bewerten den Newsflow von Square übrigens weiterhin überwiegend positiv und sehen im Mittel das Kursziel der Aktie bei rund 290 USD, das entspricht einem Potenzial von rund 37%.

    CoinAnalyst – Globaler Start des Crypto Intelligence Newsletter

    Auch deutsche Unternehmen, wie die Bitcoin Group oder die Advanced Blockchain Technologies AG sind seit längerer Zeit im Bereich Blockchain, Distributed Ledger Technologie und Kryptowährungen aktiv. Ein relativ neuer Player in diesem Umfeld ist CoinAnalyst. Ursprünglich in Frankfurt am Main gegründet, hat das Unternehmen zwischenzeitlich über einen Reverse IPO seine Nationalität gewechselt und ist nun über die CoinAnalyst Corp. sowohl an der kanadischen CSE als auch in Frankfurt gelistet. Das Unternehmen, welches sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) der Analyse von Meldungen und zugehörigen Sentiments auf Social Media Websites sowohl von Anlegern als auch Influencern widmet, hat aktuell bei rund 80 Mio. ausstehenden Aktien eine Marktkapitalisierung von knapp 17 Mio. CAD.

    Dabei ist das Unternehmen nicht neu im Geschäft, sondern kann bereits auf eine lange Tradition als Dienstleister im Bereich Sentiment-Analyse für verschiedene Fortune500-Unternehmen verweisen. Diese Erfahrung ist wichtig, um die KI korrekt anzulernen und zu entwickeln. Nachdem das Unternehmen nun bereits seit einiger Zeit mit den Produkten „Insights“, „Copy Trading“ und einem deutschsprachigen „Crypto Market Letter“ erfolgreich unterwegs ist, wurde nun der globale Rollout des Newsletters beschlossen.

    Weiterhin steht die Entwicklung einer mobilen App in Kombination mit einem Abo-Modell für den engagierten Crypto-Trader in den Startlöchern. Diese soll nach Angabe des COO Andrew Sazama bereits in Q1/2022 starten. Beflügelt von der Performance des Produkts „Copy Trading“, das Anlegern im Schnitt eine Rendite von rund 60% p.a. bescherte, soll auch dieser Bereich weiter ausgebaut werden.

    Außerdem wendet sich das Unternehmen zukünftig auch dem Bereich der Non-Fungible-Tokens (NFTs) zu, die als eine zukunftsweisende Art der Absicherung von Rechten an Kunstwerken mittels der Blockchain-Technologie von sich reden macht. Auch hier soll eine Sentimentanalyse die Wertentwicklung solcher NFTs voraussagen. Insgesamt zeigt sich das Management von seiner Aufstellung sehr überzeugt und rechnet nach Erlösen von 0,9 Mio. CAD im laufenden Geschäftsjahr mit einer Steigerung auf 17,09 Mio. CAD im Jahr 2023.

    Coinbase – Es geht Schlag auf Schlag!

    Ein weiteres Unternehmen, das den Coin im Namen trägt, ist die US-amerikanische Handelsplattform for Kryptowährungen Coinbase. Seit einiger Zeit nun geht es bei dem vom Airbnb-Entwickler Fred Ehrsam und dem GoldmanSachs Devisenhändler Brian Armstrong gegründeten Unternehmen Schlag auf Schlag. So gab das Unternehmen in der vergangenen Woche bekannt, den bekannten Krypto-Wallet-Anbieter BRD zu übernehmen. Deren eigener Utility-Token „Bread“ ging daraufhin durch die Decke und legte um mehr als sagenhafte 500% zu. Ein Hintergrund der Übernahme war sicherlich, dass BRD auch hinter der Integrationsplattform Blockset steckt, die es mit ihrer Single-Source-API Finanzinstituten ermöglicht, skalierbare Verwahrungslösungen anzubieten. Davon wird zukünftig auch Coinbase profitieren können.

    Beindruckend war die Ankündigung des Sportartikelherstellers Adidas via Twitter mit Square zusammenzuarbeiten. Experten halten zwei Ansätze für möglich: zum einen könnte sich Adidas zukünftig für Kryptozahlungen öffnen und Coinbase die Funktion eines Zahlungsdienstleisters übernehmen, oder, was wahrscheinlicher erscheint, es geht auch hier um den Bereich Non-Fungible-Tokens (NFTs). Hier hatte Coinbase zuletzt bei der Vorstellung seines aktuellen Quartalsberichts Ambitionen bekräftigt, eine eigene NFT-Handelsplattform zu entwickeln.

    Jüngst gab Coinbase – ebenfalls via Twitter – die Übernahme des israelischen Sicherheitsunternehmen Unbound Security bekannt. Das 2015 gegründete Unternehmen gilt als Pionier im Bereich des Krypto-Key-Managements und der Krypto-Sicherheit, insbesondere der Multi-Party-Computation (MPC). Coinbase hat zu der Transaktion erklärt, MPC als einen Schlüssel für sichere Handelsplätze für Kryptowährungen, NFTs, usw. zu betrachten.


    Krypto bleibt ein spannendes Zukunftsfeld, von dem Anleger massiv profitieren können. Wem die Spekulation mit Bitcoin aufgrund der Volatilität zu riskant erscheint, setzt lieber auf Aktien. Mit einem Big Player wie Square oder Coinbase können Anleger zurzeit eigentlich nichts falsch machen. Wem etwas mehr Nervenkitzel nichts ausmacht, der sollte sich einen Big Data Pionier wie CoinAnalyst noch einmal unter die Lupe nehmen. Schließlich hat auch Palantir mal ganz klein angefangen.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Blockchain – Die Blockchain ist eine Datenbank-Technologie und basiert auf einem kryptographischen Verfahren.
    3. IPO – Initial Public Offering (IPO) wird in der Praxis u.a. als Synonym für Aktienerstemission, Börseneinführung, Börsengang, Going Public, Neuemission oder auch Publikumsöffnung verwendet.

    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Armin Schulz vom 14.01.2022 | 06:00

    Lufthansa, wallstreet:online, Block – Aktien mit Nachholpotential

    • Lufthansa
    • wallstreet:online
    • Block
    • Corona
    • Finanzportal
    • Neo Broker
    • Blockchain
    • Bitcoin

    Die Nervosität war spürbar, als die US-Indizes fünf Tage in Folge nachgaben. Gründe für eine Konsolidierung sind schnell gefunden. Die Omikron-Variante, die Inflation und die Angst vor steigenden Zinsen sorgen für Unsicherheit bei den Bullen. Gerade die großen Tech-Firmen würden unter einer Zinserhöhung leiden. Bereits jetzt wurden viele Tech-Titel abgestraft und die Anleger investierten lieber in Value-Aktien. Kommt die Zinserhöhung, so dürfte es weitere Abschläge im Tech-Sektor geben. Wir werfen heute einen Blick auf drei Unternehmen, die unserer Meinung nach vor einem Turnaround stehen könnten.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 11.01.2022 | 05:08

    Deutsche Bank, CoinSmart, PayPal – Neue Chancen nach der Korrektur!

    • Krypto
    • Bitcoin

    Nachdem der Bitcoin im November ein neues Allzeit-Hoch bei rund 69.000 USD erreichte, wurden bereits Kursziele von über 100.000 USD herumgereicht. Doch die Realität sieht anders aus. Im Zuge einer scharfen Korrektur notiert die digitale Leitwährung bei unter 41.000 USD. Auch die Alt-Coins wurden mit nach unten gerissen. Selbst wenn sich die Kryptowährungen noch nicht am Ende des aktuellen Korrekturzyklus befinden, steht die Entwicklung des Ökosystems und seine Infrastruktur noch am Anfang. Somit ergeben sich in diesem Segment bei ausgewählten Papieren interessante antizyklische Einstiegschancen, die sich langfristig auszahlen dürften.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Stefan Feulner vom 23.12.2021 | 05:10

    BYD, CoinSmart, Bitcoin Group – Neuer Anlauf

    • Krypto
    • Elektromobilität

    Vielleicht ist die letzte Korrektur ein Zeichen dafür, dass die Kryptowährungen, im Speziellen die größte digitale Währung, der Bitcoin, erwachsen werden. Trotz der irren Kursziele von über 100.000 USD, die von selbsternannten Krypto-Gurus über Youtube und Twitter verbreitet wurden, konsolidierte die digitale Währung seit dem Hoch bei 68.800 USD scharf innerhalb Stunden auf rund 42.000 USD. Nun folgte ein erneuter Anlauf und der Kampf um die 50.000 USD. Laut Branchenkennern, wie dem CEO von MicroStrategy, Michael Saylor, wird Bitcoin immer steigen.

    Zum Kommentar