Menü schließen




26.07.2019 | 05:55

Tesla – Zweifel an Gewinn nehmen zu

  • Elektromobilität
  • Elektroauto
  • Strom
Bildquelle: pixabay.com

Die Tesla-Aktien brachen nach einem unerwartet starken Verlust ein und wen wundert es noch, ein weiterer großer Managementwechsel lässt Zweifel an der Zukunft des Elektroauto-Herstellers aufkommen. Trotz der Auslieferung einer Rekordzahl von Fahrzeugen im zweiten Quartal verlor Tesla 1,12 USD pro Aktie, ein größeres Defizit als von allen Analysten erwartet. Während CEO Elon Musk hofft, in den drei Monaten bis September einen Gewinn zu erwirtschaften, sagte er den Aktionären, dass er anderen Zielen Priorität einräumen werde.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: US88160R1014

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Zweiter Abgang in 2019

    Mitbegründer J.B. Straubel, der schon vor dem Eintritt von Musk vor 15 Jahren als CEO bei Tesla war, verlässt den Posten des Chief Technology Officer (CTO) und wird Berater. Die schwachen Ergebnisse und Straubels Abgang lassen Zweifel aufkommen, dass Tesla jemals wirtschaftlich erfolgreich damit sein wird, wenn es weiterhin Elektroautos baut und verkauft. Im Januar dieses Jahres ist Chief Financial Officer (CFO) Deepak Ahuja bereits ausgeschieden.

    Erfolgreiches Verlustmodell

    Während Tesla in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres Gewinne erzielte, war 2019 turbulent. Die katastrophalen ersten drei Monate der Auslieferungen führten im zweiten Quartal zu einem Anstieg. Die Nachfrage wurde durch das margenschwächere Modell 3 getrieben, das in den USA anstieg und mit dem Verkauf in China und Europa begann.

    Die Rohertragsmarge von Tesla im Automobilbereich sank im zweiten Quartal auf 18,9%, nach 20,6% im Vorjahreszeitraum. Aber wenn damit nicht ausreichend Geld zu verdienen ist, dann wird es über kurz oder lang massive wirtschaftliche Probleme geben.

    Wer einmal lügt…

    In einem Brief an die Aktionäre sagte Musk, dass er weiterhin ein positives Ergebnis für das dritte Quartal anstrebe, sich aber darauf konzentrieren werde, mehr Autos zu liefern, die Kapazität zu erweitern und Liquidität zu generieren. Auf der Telefonkonferenz mit Analysten sagte der CEO, dass er erwartet, "in diesem Quartal wahrscheinlich etwa ausgeglichen und im nächsten Quartal profitabel zu sein.“


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 29.05.2026 | 05:30

    Cleantech-Unternehmen auf der Überholspur! Wie weit laufen die Kurse von Pure One, Nel und Plug Power noch?

    • Wasserstoff
    • Elektromobilität
    • Energie
    • Öl und Gas

    Das hohe Preisniveau von Öl- und Gas im Zuge des Iran-Konflikts verleiht Aktien von Cleantech-Unternehmen weiterhin deutlichen Rückenwind. Die Papiere von Nel und Plug Power haben zuletzt deutlich zugelegt, auch wenn Analysten dieser Entwicklung mehrheitlich skeptisch gegenüberstehen. Aber wie heißt es so schön: der Markt hat immer recht. Wenn die Analysten von Trim Capital recht haben, sollten Anleger Pure One auf dem Zettel haben. Die Experten trauen dem australischen Cleantech-Unternehmen in den nächsten beiden Jahren eine Umsatzvervielfachung zu und bescheinigen den Anteilsscheinen Tenbagger-Potenzial.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 13.05.2026 | 05:20

    Die Batterie allein reicht nicht – warum BYD, HPQ Silicon und Plug Power die heimlichen Gewinner der Hybrid-Zukunft werden

    • BYD
    • HPQ Silicon
    • Plug Power
    • Elektromobilität
    • Blade Batterie
    • Batteriepacks
    • Akkus
    • pyrogene Kieselsäure
    • grüner Wasserstoff
    • Elektrolyseure

    Die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft ist kein fernes Ideal mehr, sondern ein erbittert geführter Wettlauf um Marktanteile. Während einige auf reine Batterielösungen setzen, zeigt sich mehr und mehr, dass die Zukunft hybriden Systemen gehört, in denen innovative Materialien und grüner Wasserstoff die Lücken schließen. Drei Akteure aus unterschiedlichen Lagern stehen exemplarisch für diesen Wandel und sie könnten die Gewinner von morgen sein. Welche Rolle der Elektroautoriese aus China, ein kanadischer Tüftler an überlegenen Anoden und der amerikanische Pionier für Wasserstofflogistik dabei spielen, zeigt dieser Blick ins Zentrum der industriellen Transformation. Lassen Sie uns daher genauer hinsehen, was BYD, HPQ Silicon und Plug Power gerade jeweils so besonders macht.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 26.03.2026 | 05:30

    thyssenkrupp mit grünem Stahl, Group Eleven im Rohstoffboom, NIO setzt Maßstäbe in der E-Mobilität – 3 Strategien für Anleger

    • thyssenkrupp
    • Group Eleven Resources
    • NIO
    • Stahl
    • grüner Stahl
    • Sanierung
    • Silber
    • Zink
    • Kupfer
    • Blei
    • Irland
    • Elektromobilität
    • China

    Globale Handelswege sind zur neuen Achillesferse der Industrie geworden. Geopolitische Spannungen, Frachtengpässe und ein verschärfter Wettbewerb um kritische Rohstoffe zwingen Unternehmen zu einer grundlegenden Neujustierung. Während etablierte Lieferketten brüchig werden bestimmt, die Frage der strategischen Versorgungssicherheit über Gewinner und Verlierer. Wie drei Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen, von der grünen Transformation über die kritische Rohstoffexploration bis hin zur intelligenten E-Mobilität, diese tektonische Verschiebung bewältigen, zeigt der Blick auf die Situationen von thyssenkrupp, Group Eleven Resources und NIO.

    Zum Kommentar