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03.12.2020 | 05:20

Xiaomi, Blackrock Gold, Nio – Der Weg ist frei!

  • Investments
Bildquelle: Blackrock Gold Corp.

Es geht weiter aufwärts. So sehen es die drei großen US-Investmentbanken Morgan Stanley, Goldman Sachs und JP Morgen. Durch die positiven Ergebnisse im Hinblick eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus rechnet Morgan Stanley mit der Wiederbelebung der Wirtschaft und langfristigen Kursanstiegen. Für Ende 2021 sehen die Experten das Kursziel für den S&P 500 bei 3.900 Punkten, das wäre ein sattes Plus von über 7%. Besonders wichtig sei laut den Analysten im nächsten Jahr das Stock Picking – das Finden von „verborgenen Schätzen“ am Aktienmarkt.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA09258M1014 , KYG9830T1067 , US62914V1061

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Inhaltsverzeichnis:


    Die zwei Felsen

    Stock Picking ist auch bei Goldminenaktien wichtig. Nachdem der Goldpreis seit August von über 2.000 USD auf aktuell 1.800 USD korrigierte, stehen die Chancen umso besser, auch hier auf „verborgene Schätze“ zu stoßen. Ein äußerst interessantes Unternehmen ist der kanadische Explorer Blackrock Gold, der an zwei sehr aussichtsreichen Edelmetallprojekten im US-Bundesstaat Nevada arbeitet. Beim Größten, von Blackrock Gold zu 100% kontrollierten Projekt Tonopah West im Trend Walker Lane im Westen Nevadas, vermeldeten die Kanadier vergangene Woche die Entdeckung einer neuen Erzgangzone auf dem Ziel Victor sowie zahlreicher hochgradiger Gold- und Silberabschnitte.

    Erwartungen übertroffen

    Andrew Pollard, der CEO von Blackrock Gold, kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „Bei unseren Bohrungen, die die mineralisierte Zone auf dem Ziel Victor erweitern, treffen wir weiterhin auf absolut phänomenale Werte, und eine neue hochgradige Erzgangzone wurde identifiziert. Wir sind die ersten, die diese historische Mine seit ihrer Schließung im Jahre 1930 aufgrund niedriger Metallpreise im Fokus haben, und haben unser geologisches Modell der mächtigen mineralisierten Struktur, auf die das Bohrloch TW20-001 (29 Meter mit einem Gehalt von 965 g/t AgÄq) traf, präzisiert.“ Da bei einigen abgeschlossenen Bohrlöchern aus zahlreichen Zielgebieten die Ergebnisse ausstehen, ist bis zum Jahresende mit einem weiter positiven News Flow zu rechnen.

    Spin-off Phantasie

    Bereits Anfang November konnten die Kandier beim zweiten Projekt, dass in ihrem Konzessionsgebiet Silver Cloud liegt, den Start eines 3.500 Meter umfassenden Bohrprogrammes vermelden. Das Gebiet ist deswegen interessant, da die Geologie viele Ähnlichkeiten mit der von Hecla Mining betriebenen Hollister-Mine aufweist. Bis zum Jahresende soll erforscht werden, ob Silver Cloud die westliche Erweiterung der Lagerstätte isein könnte. Im Moment wird vom Management geprüft das Silver Cloud Projekt an eine neue Tochtergesellschaft als Spin-off zu übertragen, was noch einmal Phantasie in die Aktie bringen könnte. Der Börsenwert liegt aktuell bei knapp 30,0 Mio. EUR. Seit August verlor Blackrock Gold mehr als 50% und notiert aktuell bei 0,66 CAD. Durch die sehr positive Entwicklung ist erheblich Phantasie gegeben.

    Goldman wacht auf

    Eine derartige Hochstufung wie gestern beim Elektroauto-Hersteller Nio sieht man selten. So stufte kein geringerer als Goldman Sachs das Papier von „sell“ auf nun „neutral“. Das Kursziel wurde von 7,70 USD auf jetzt 59 USD angehoben- eine unglaubliche Steigerung. Den positiven Trend belegen die gestern erschienen November-Absatzzahlen. So lieferte Nio insgesamt knapp 5.300 Elektro-SUVs aus, was mehr als eine Verdopplung zum November 2019 bedeutet. Im Vormonat lagen die Auslieferungen bei 5.055 Units. Der Elektroauto-Produzent hatte seine Produktionskapazität im Monat September 2020 auf rund 5.000 Fahrzeug-Einheiten erhöht. Negativ war jedoch, dass der Absatz sowohl beim SUV- Modell ES6 als auch beim ES8 schwächer ausfiel. Grund dafür war der Verkaufsstart des neuen Modells EC6 im September.

    Aktie sackt ab

    Aufgrund der Kannibalisierung der verschiedenen Nio-Modelle als auch einer Verlangsamung der Dynamik der Absatzzahlen wurde die Nio-Aktie an der Börse zu Handelsbeginn mit einem Verlust von mehr als 10% abgestraft und notierte teilweise unter 40 USD. Im Tagesverlauf drehte das Papier und stand mit 47 USD bereits wieder 3% im Plus. Ebenfalls mit bis zu 12% deutlich ins Minus rutschte der Smartphone Hersteller Xiaomi. Auslöser war die größte Aktienplatzierung eines börsennotierten Unternehmens, die je an der Hongkonger Börse durchgeführt wurde.

    Momentum genutzt

    Grund für diesen plötzlichen Schachzug waren die in den vergangenen Monaten stark wachsenden Umsatz- und Ertragszahlen. Xiaomi konnte zuletzt den Unternehmensumsatz im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel steigern, der Löwenanteil stammte aus dem Verkauf von Smartphones. Auch das operative Ergebnis wuchs überproportional. Profitieren konnte Xiaomi durch die Verschärfung der US-amerikanischen Sanktionen gegen den Konkurrenten Huawei. Allerdings könnte sich dieser Umstand schnell ändern, sollte der neue Präsident Biden sich dem Reich der Mitte wieder annähern. Deswegen besorgte man sich rasch am Kapitalmarkt in einer Mischung aus Aktien und Anleihen insgesamt 4 Mrd. USD. Auch wenn die Aktien am unteren Ende der Preisspanne ausgegeben wurden – ein cleverer Schachzug!


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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