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10.05.2022 | 05:08

Zalando, Aspermont, SAP – Einmal Corona und zurück, jetzt kommt der Aktien-Rebound!

  • Digitalisierung
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Bildquelle: pixabay.com

Wie würden Gesellschaft und Wirtschaft ohne Digitalisierung aussehen? Internet, Software und Smartphone sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden und bilden die Basis für Kommunikation und Interaktion. Corona war in vielerlei Hinsicht ein Beschleuniger. Auf der anderen Seite führen uns Pandemie und Krieg ganz klar die Grenzen eines vermeintlich planbaren Wachstums mit Knappheitspreisen und Störungen von Lieferketten vor Augen. Auf ermäßigtem Kursniveau lohnt sich der Blick auf chancenreiche „Digitalisierungs-Aktien“.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ASPERMONT LTD | AU000000ASP3 , SAP SE O.N. | DE0007164600 , ZALANDO SE | DE000ZAL1111

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Inhaltsverzeichnis:


    Zalando – Corona-Tief rückt näher

    Noch im Sommer letzten Jahres mussten für eine Zalando-Aktie gut 100 EUR auf den Tisch gelegt werden. In diesem Bereich wurde charttechnisch dann auch ein Doppel-Topp ausgebildet. Jetzt liegt der Kurs bei rund 33 EUR und die Corona-Tiefs um die 30 EUR-Marke sind nicht mehr weit entfernt. Hier könnte sich bald eine charttechnische Unterstützung etablieren.

    Zalando ist Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle, die heute rund 45 Mio. Kunden in 23 Ländern Produkte zur Verfügung stellt. Neben etablierten werden auch lokale Marken aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik angeboten.

    Die Zahlen des ersten Quartals, die die Berliner vor wenigen Tagen veröffentlichen, fielen erwartungsgemäß mau aus. Die Erlöse gingen leicht um 1,5% auf 2,2 Mrd. EUR zurück. Sowohl operativer Ertrag (EBIT) als auch Nettoergebnis waren negativ. Mehr Gewicht besaß hingegen die Bestätigung der Guidance für das Gesamtjahr.

    Das EBIT soll danach bei 430 bis 510 Mio. EUR liegen. Zudem will der Konzern zwischen 400 und 500 Mio. EUR in die Weiterentwicklung des Geschäfts investieren. Die Analysten von Berenberg haben die Kaufempfehlung der Aktie bestätigt, das Kursziel jedoch auf 91 EUR angepasst.

    Aspermont – Multibagger-Potenzial!

    Jüngst bestätigten die Analysten von GBC das große Kurspotenzial der Anteilsscheine. Nach guten Halbjahreszahlen seien die Australier auf einem sehr guten Weg ein eindrucksvolles Geschäftsjahr hinzulegen. Mit dem Mining Journal und dem Mining Magazine, die seit weit mehr als 100 Jahren veröffentlicht werden, ist Aspermont die führende Branchenadresse. Die Musik spielt aber schon längere Zeit im vorwiegend digitalen Dienstleistungsgeschäft.

    Auf Basis eines XaaS-Modells vertreibt Aspermont hochwertige Inhalte an eine wachsende Gruppe von Firmenkunden. Im Bereich „Daten“ werden die Verhaltensmuster der User vermarktet und Leads generiert. Im Bereich „Services“ bietet die Gesellschaft Dienstleistungen wie Content-Erstellung, Werbung, Sponsoring oder Events an. Ein Abo-Modell ermöglicht planbare Cashflows, zusätzlich stehen Premium-Inhalte auf der Angebotspalette. Entscheidendes Asset ist der gesammelte Datenbestand von rund 8 Mio. Entscheidern aus der Bergbau-, Energie- und Landwirtschaftsbranche.

    Ende März konnte die Gesellschaft mit der Organisation der „Future of Mining“ wieder zu physischen Konferenzformaten zurückzukehren, wodurch Aspermont 2022 mit einem Umsatzbeitrag von 1 Mio. AUD rechnet. Mit großer Spannung erwarten Anleger die ersten Deals im Rahmen des Joint Ventures „Blue Horseshoe“. Mit dieser digitalen Plattform für die Kapitalbeschaffung wurde der Einstieg ins Fintech-Geschäft vollzogen. Institutionelle Anleger erhalten hier die Möglichkeit in Unternehmen zu investieren.

    Ein ausführliches Update zum Unternehmen und den veröffentlichten Quartalsdaten finden Sie hier.

    Am 19. Mai wird die Gesellschaft im Rahmen des virtuellen International Investment Forum Anleger über die neuesten Entwicklungen informieren. Die kostenlose Anmeldung ist hier möglich.

    Momentan sind die Australier bei einem Kurs von 0,02 AUD an der Börse mit rund 51 Mio. AUD bewertet. GBC bescheinigt den Anteilsscheinen ein Aufwärtspotenzial bis 0,11 AUD.

    SAP – Anleger sind ungeduldig

    Schwache Quartalszahlen, in der Folge negative Reaktionen von Analysten und Anlegern führten zuletzt erneut zu schwächeren Kursen der Aktie. Zwar wächst SAP im Bereich Cloudsoftware, jedoch belasteten hohe Investitionen und der Rückzug aus Russland das Ergebnis des ersten Quartals.

    Der Konzern-Umsatz legte um 11% auf 7,1 Mrd. EUR zu. Jedoch sank das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis um 4%.

    Wesentlich mehr interessierten sich Anleger für die Zahlen des Cloud-Geschäfts. Hier stiegen die Erlöse um 31% auf 2,8 Mrd. EUR, was über den Markterwartungen lag. Mit einem Margenrückgang von 3,7 Prozentpunkten auf 23,7% enttäuschte Europas größte Softwareschmiede jedoch deutlich.

    Skalierbaren und digitalen Geschäftsmodellen gehört die Zukunft. Zalando und SAP gehören zu den führenden Anbietern Ihrer Branchen. Ebenso ist Aspermont führend in seinem Segment. Insbesondere die Ertragspotenziale der neuen Investmentplattform sprechen für die Australier. Zudem bescheinigen die Analysten von GBC der Aktie ein hohes Aufwärtspotenzial.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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