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Interview Silkroad Nickel: „Die Weichen für dynamisches Gewinnwachstum sind gestellt“


19.10.2020 | 05:50

Barrick Gold, SolGold, BP: lohnt es sich dabei zu sein?

  • Rohstoffe
Bildquelle: pixabay.com

Bei Rohstoffproduzenten gibt oft die Preisentwicklung des zugrundeliegenden Rohstoffs den Takt der Aktienkursentwicklung vor. Dennoch können Kostenposition und neue Potenziale diese Faustegel aushebeln. Aber auch die Diversifikation über mehrere Rohstoffklassen hinweg kann sich als vorteilhaft erweisen. Projektqualität und die Fähigkeit sich schnell an unterschiedliche Rahmenbedingungen anzupassen besitzen oberste Priorität. Wer hat seine Hausaufgaben gut gemacht?

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Carsten Mainitz

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Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG
"[...] Die Dominanz Chinas ist unter anderem ein Grund dafür, weswegen wir uns so stark auf dem Wolfram-Markt engagieren. Hier sind rund 85% der Produktion in chinesischer Hand. [...]" Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG

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Der Autor

Carsten Mainitz

Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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BARRICK GOLD – im Plan

Barrick Gold meldete Ende letzter Woche vorläufige Zahlen für das dritte Quartal. Am 5. November wird der Konzern den ausführlichen Quartalsbericht vorlegen. Laut den vorläufigen Eckdaten erzielte Barrick Verkäufe in Höhe von 1,25 Mio. Unzen Gold und 116 Mio. Pfund Kupfer im dritten Quartal. Die entsprechende Produktion lag bei 1,16 Mio. Unzen Gold und 103 Mio. Pfund Kupfer. Der durchschnittliche Marktpreis für Gold betrug 1.909,00 USD/Unze, während der durchschnittliche Marktpreis für Kupfer bei 2,96 USD/Pfund lag.

Die vorläufige Goldproduktion lag in Q3 etwas höher als in Q2 – trotz des Produktionsausfalls in Porgera (Papua-Neuguinea) aufgrund von Wartungsarbeiten. Ohne diesen Produktionsstopp hätte der Ouput um 3% höher gelegen. Die Projekte Carlin und Pueblo Viejo zeigten insbesondere eine gute Performance.

Die Goldproduktion in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte auf 3,6 Mio. Unzen gesteigert werden. Damit liegen die Kanadier im Plan, die Produktionsprognose für das Gesamtjahr zu erreichen. Barrick Gold ist und bleibt ein Basisinvestment im Rohstoffbereich. Die Anteilscheine legten um über 60% innerhalb eines Jahres zu.

SolGold – über viele Wochen guter Newsflow

In den letzten vier Wochen haben sich die Aktien von SolGold weiter positiv im Zuge von guten Unternehmensmeldungen entwickelt und legten um fast 40% zu. Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Kupfer-Gold-Projekten mit Weltklasse-Niveau in Ecuador. Seit 2012 ist die Gesellschaft im Land aktiv und fokussiert den ecuadorianischen Abschnitt des reichsten Kupfer-Gold-Gürtels der Welt, den Anden-Kupfergürtel.

Vor wenigen Tagen gab die Gesellschaft bekannt, dass man bei den Bemühungen die Aktionärsstruktur zu bereinigen einen Rückschlag erleiden musste. SolGold hatte versucht, den Besitzanteil am Flagschiff-Projekt Alpala von 85% auf 100% zu steigern. Alpala verfügt über eine Ressource von 21,7 Mio. Unzen Gold, 9,9 Mio. Tonnen Kupfer und 92,2 Mio. Unzen Silber. Laut einer aktuellen Studie (PEA) liegt der Wert des Projekts (NPV) bei 4,4 Mrd. USD.

Auch wenn SolGold vorläufig seinen Wunsch einer Anteilsaufstockung nicht realisieren konnte, ist das letzte Wort hier noch nicht gesprochen. Zudem verfügt die Gesellschaft über eine Pipeline von 14 vollständig im Besitz befindlichen und unbelasteten Projekten, die durch 75 erteilte Lizenzen abgedeckt sind und sich über 3.200 qm in ganz Ecuador erstrecken. Die Aktie bleibt sehr aussichtsreich.

BP PLC – wann dreht das Sentiment?

Das Umfeld für große Erdöl- und Gasproduzenten ist denkbar schlecht. Die Aussichten für die Weltkonjunktur sowie der Paradigmenwechsel hin zu grünen Energiequellen belasten die Kurse. Auch die Meldungen, dass sich die OPEC- Staaten Irak und Libyen nicht an Förderkürzungen halten sowie Befürchtungen einer heftigen Hurricane-Saison drücken das Sentiment.

Es ist daher kein Wunder, dass sich die BP-Aktie nicht dem Sog der negativen Ölpreisentwicklung entziehen konnte. Die Anteilscheine weisen in den letzten 12 Monaten einen Kursrückgang von fast 60% auf, dieser fällt damit doppelt so hoch aus wie der des Ölpreises.

Es ist viel Negativität im Kurs eingepreist. Gerade wenn das Sentiment so schlecht ist, ergeben sich oft Chancen für Anleger, die gegen den Strom schwimmen. Am 27. Oktober veröffentlicht der Konzern Quartalsergebnisse samt Aussage zu Dividendenzahlungen.


Der Autor

Carsten Mainitz

Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Erdöl – Fossiler Energieträger, welcher als ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen in der Erdkruste vorkommt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Die Preise in den USA sind im März im Vergleich zum Vormonat um 0,6% gestiegen. Die Teuerungsrate lag bei 2,6%. Grund sind sowohl Engpässe bei der Produktion sowie im Transportgewerbe, aber auch steigende Rohstoffpreise. Zu diesem Schluss kommen die Ökonomen der Commerzbank. Entgegen der historischen Politik der US-Notenbank FED, der steigenden Inflation durch Zinsenerhöhungen Einhalt zu gebieten, hat Notenbankchef Powell bekräftigt, dass man angesichts der aktuellen Schwierigkeiten in der Corona-Pandemie keine Absichten habe, die lockere Geldpolitik einzuschränken. Im Allgemeinen profitieren Unternehmen aus dem Rohstoff- und Edelmetallsektor von einer (erwarteten) Inflationssteigerung. Bei Industriemetallen und kritischen Rohstoffen mit einer speziellen Nachfrage- und Angebotssituation lohnt ein genauerer Blick. Ebenso bei Edelmetallaktien, die oft als Hebel der „glänzenden Krisenwährungen“ dienen. Hier sind drei Investmentideen. Wer macht das Rennen?

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Einer der letzten Rohstoffe, der noch zur Höchstform aufläuft, ist Öl. Am Dienstag präsentierte Ölriese Saudi Aramco seine Zahlen für das jüngst abgelaufenen Quartal. Der Nettogewinn des größten Ölproduzenten der Welt kletterte im ersten Quartal 2021 dank steigender Ölpreise gegenüber dem Vorjahresquartal um 30% von 16,7 auf 21,7 Mrd. USD. Beim Umsatz wies der Ölgigant ein Plus von 20,6% auf 72,6 Mrd. USD aus. Solche Zahlen hören wir selten, aber unter den Ölförderern macht sich weltweit wieder Optimismus breit.

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Gestern kam es zu einer ersten schärferen Korrektur. Die großen Indizes verloren zwischen 1 und 4% - am stärksten erwischte es den TecDax mit einem Minus von 3,7% in der Spitze. Ist das die Kehrtwende von oben? Nein, sagen die Charttechniker. Noch ist Hopfen und Malz nicht verloren, denn die Indizes hatten weit Monaten förmlich nach einer Korrektur verlangt. Seit März 2020 gab es in den meisten Aktien kaum wesentliche Korrekturen. Ende Januar fingen dann die Wasserstofftitel an zu fallen, nun wird in der Breite mal Kasse gemacht. Kein Beinbruch…die Selektion von guten Titeln ist jetzt Trumpf.

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