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05.01.2021 | 04:50

BYD, Blackrock Gold, Xpeng – Elektroautos, wo ist das Limit?

  • Elektromobilität
Bildquelle: Blackrock Gold Corp.

Die disruptive Ablösung von Verbrennung- durch Elektromotoren ist in vollem Gange. Pioniere der E-Mobilität wie Tesla, BYD, NIO und bald Apple überrennen förmlich die traditionellen Autohersteller. Diese haben entweder die Entwicklung in den vergangenen Jahren unterschätzt oder verfügen nicht über das nötige technische Know-how. Sowohl an den Umsatzsteigerungen als auch den Börsenwerten lässt sich diese Entwicklung eindrucksvoll ablesen. Der Trend scheint ungebrochen und es spricht in naher Zukunft wenig für einen Wechsel.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA09258M1014 , CNE100000296 , US98422D1054

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Jerre Foo, Corporate Development Executive, Silkroad Nickel
"[...] China hat sich zur Produktionshauptstadt der Welt entwickelt, und aufgrund seiner Infrastruktur, Expertise und Fähigkeiten hat sich Silkroad Nickel strategisch positioniert, um mit chinesischen Unternehmen aus der Edelstahl- und Elektrofahrzeugindustrie zusammenzuarbeiten [...]" Jerre Foo, Corporate Development Executive, Silkroad Nickel

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Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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Unglaubliche Bewertungen

So ist Tesla mit 670 Mrd. USD der mit Abstand wertvollste Autobauer der Welt, gefolgt von Toyota mit 215 Mrd. USD und dem deutschen Aushängeschild Volkswagen mit vergleichbaren mickrigen 100 Mrd. USD. Rechnet man zur Tesla-Konkurrenz noch Fiat Chrysler, Daimler, General Motors, BMW, Honda und Hyundai dazu, liegt man zusammen mit knapp 670 Mrd. USD gleichauf mit dem von Stargründer Elon Musk geführten Unternehmen.

Dies spiegelt sich natürlich nicht in den tatsächlichen Umsatz- oder Gewinnzahlen wider. Hier liegt Tesla „noch“ weit hinter der Konkurrenz. Allein mit der Phantasie auf zukünftige Gewinne und einer absoluten Marktführerschaft lässt sich eine derart hohe Marktkapitalisierung erklären.

Rekordzahlen am Fließband

So konnte Tesla gestern abermals einen Rekordwert bei den Auslieferungen vermelden. Der US-Elektroautobauer brachte im vierten Quartal mehr als 180.000 Fahrzeuge an die Kundschaft. Das war besser als die von Analysten geschätzten 173.000 Autos. Im Gesamtjahr lieferte Tesla 499.550 Autos aus und verfehlte damit nur knapp sein selbstgestecktes Ziel von 500.000 Einheiten für 2020.

Im Vorjahr waren es noch 367.500. Zudem vermeldeten die US-Amerikaner, dass er Bau von zwei weiteren Produktionsanlagen planmäßig unterwegs ist - die Produktion in diesen soll noch 2021 gestartet werden. Neben dem Bau einer Gigafactory im US-Bundesstaat Texas entsteht nahe Berlin eine neue Gigafactory, die bis zu weiteren 500.000 Fahrzeuge pro Jahr herstellen soll. Ein noch stärkeres Wachstum wird auch in den nächsten Jahren bitter nötig sein. Der gleiche Firmenwert wie die der 10 größten Autobauer hinkt gewaltig.

Starke Konkurrenz

Ebenfalls Rekordergebnisse vermeldete die chinesische Konkurrenz NIO und Xpeng. So schaffte es NIO, sein Auslieferungsziel für das Schlussquartal zu toppen. In den letzten drei Monaten des Jahres wurden 17.353 Autos ausgeliefert - ein Plus von 111% im Vergleich zum Vorjahr. Im gesamten abgelaufenen Jahr lieferte das NIO rund 43.728 Fahrzeuge aus. Damit steigerte sich das Unternehmen um 112,6% gegenüber dem Vorjahr.

Ebenfalls stark steigende Auslieferungszahlen vermeldete Xpeng. Der chinesische Hersteller brachte im Gesamtjahr 2020 27.041 Fahrzeuge vom Fließband, eine mehr als 100%ige Steigerung zum Vorjahreszeitraum. Auch vom größten Konkurrenten Teslas, BYD, werden weitere Rekordzahlen erwartet. Die Aktien der Elektroautobauer starteten gestern mit zweistelligen Kursgewinnen in den Börsentag, gaben dann aber von den Höchstkursen deutlich ab. Es könnte etwas Luft aus den Bewertungen genommen werden, dies wäre langfristig nur gesund.

Aufstieg nach Korrektur

Korrigiert hatte in den vergangenen Monaten der Goldpreis. Nach seinem Hoch im August bei über 2.000 USD folgte eine mehrmonatige Konsolidierung unter 1.800 USD. Durch das dynamische Überwinden der 1.900er-Marke schielt das gelbe Edelmetall nun wieder auf die alten Höchstkurse. Ebenfalls gut korrigiert haben in letzter Zeit die Goldminenaktien, die für den Anleger wieder attraktiv werden. Ein interessantes Unternehmen ist der Goldexplorer Blackrock Gold, der an zwei sehr vielversprechenden Projekten im US-Bundesstaat Nevada arbeitet.

Beim ersten Projekt, Tonopah West, gab es Ende des vergangenen Jahres positive Neuigkeiten. Aufgrund positiver Ergebnisse musste der Golderzgang Victor um 480m vergrößert werden. Zudem lagen die Gold- und Silberfunde deutlich über den Erwartungen. Im Gesamtjahr 2020 wurden somit zusammen 14 Gold- und Silberfunde mit in der Spitze vierstelligen Ergebnissen im Verhältnis Gramm pro Tonne erreicht. Für 2021 stehen noch weitere Bohrergebnisse aus. Sollten dies ebenfalls positiv ausfallen, ist der Weg zum Edelmetallproduzenten nicht mehr weit.

Heißes Eisen im Feuer

Ähnlich erfolgreich verläuft das zweite Objekt von Blackrock Gold. Bei Silver Cloud konnten die Kanadier den Start eines 3.500 Meter umfassenden Bohrprogrammes vermelden. Das Gebiet ist deswegen interessant, da die Geologie viele Ähnlichkeiten mit der von Hecla Mining betriebenen Hollister-Mine aufzeigt. Hier wird gerade geprüft, ob Silver Cloud die Erweiterung der Hollister-Mine sein könnte.

Die Unternehmensführung plant zudem, das Projekt an eine neue Gesellschaft als Spin-off zu übertragen. Dies würde noch einmal deutliche Phantasie in den Aktienkurs bringen. Im Augenblick notiert Blackrock Gold bei rund 1,00 CAD. Das Hoch lag im August 2020 bei 1,62 CAD.


Der Autor

Stefan Feulner

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Interessenskonflikt & Risikohinweis

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