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03.02.2026 | 05:00

Crash als Realitätscheck für AMD und First Majestic: Warum Silber und KI korrigieren, während Almonty dank steigender Wolframpreise zur Festung wird

  • Wolfram
  • Edelmetalle
  • Reale Verfügbarkeit
  • Marktkorrektur
  • Sicherheit
Bildquelle: KI

Am Markt hat der Wind zuletzt spürbar gedreht: Was als Gewinnmitnahmen begann, entwickelte sich zu einem echten Stresstest für die Nerven der Anleger. Insbesondere die gefeierten Sektoren der letzten Monate – KI-Aktien und Edelmetalle – kamen unter die Räder. Doch inmitten dieses Sturms zeigt sich ein Phänomen, das Investoren aufhorchen lassen sollte: Der Wolframmarkt entzieht sich der Gravitation des Crashs vollständig und markiert völlig unbeeindruckt von den Panikverkäufen an der Wall Street neue Höchststände. Wolfram, das unverzichtbare Rückgrat der westlichen Verteidigungs- und Schwerindustrie, wird teurer, während alles andere fällt. In diesem Umfeld kristallisiert sich Almonty Industries als ein Unternehmen heraus, das als Quasi-Monopolist beste Chancen hat, seine Aktionäre langfristig noch glücklicher zu machen.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , ADVANCED MIC.DEV. DL-_01 | US0079031078 , FIRST MAJESTIC SILVER | CA32076V1031

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Inhaltsverzeichnis:


    Die Anatomie des Ausverkaufs: AMD und First Majestic im Sturm

    Um die außergewöhnliche Stabilität von Almonty wirklich würdigen zu können, muss man das Chaos bei den Investorenlieblingen verstehen. AMD, einer der großen Gewinner des KI-Booms, musste zuletzt deutlich Federn lassen. Nach einer beeindruckenden Rallye von über 77 % im Jahr 2025 korrigierte die Aktie Ende Januar zweistellig. Fundamental hat sich wenig geändert, denn der Hunger nach Rechenleistung ist ungebrochen, doch der Markt preist hier die Sorge ein, dass die massiven Investitionen der Tech-Giganten kurzfristig für keine neuen Impulse sorgen könnten. Für langfristige Investoren ist das zwar eher ein Luftholen in einem Superzyklus als ein Abgesang, doch die Volatilität zeigt, wie ernst viele Anleger die Situation rund um KI nehmen.

    Noch dramatischer präsentierte sich die Lage bei Silber. Am vergangenen Freitag erlebten Anleger einen historischen Kursrutsch: Der Silberpreis stürzte in einer einzigen Sitzung um 30 USD ab, während auch Gold um annähernd 500 USD nachgab. Analysten führen diesen Absturz jedoch nicht auf eine plötzliche Schwemme an physischem Metall zurück, sondern auf die Exzesse im Papiermarkt. Wie in Foren kolportiert wurde, standen zeitweise 377 Papier-Ansprüche in Form von Futures und Derivaten jeder physisch vorhandenen Unze gegenüber. Als die Margin-Calls einsetzten, mussten Positionen zwangsliquidiert werden. Für First Majestic Silver ist das bitter, ändert aber nichts an der strategischen Weitsicht der jüngsten Gatos-Silver-Übernahme. Das strukturelle Defizit im Silbermarkt bleibt bestehen, sobald der Rauch der Spekulation verflogen ist, doch bis dahin dürfte es auch am Edelmetallmarkt volatil bleiben.

    Wolfram: Der Fels in der Brandung jenseits der Spekulation

    Während Silber-Trader ihre Wunden lecken und Tech-Investoren auf die nächsten Quartalszahlen schielen, blicken Wolfram-Produzenten wie Almonty Industries voller Freude auf die Marktpreise. Laut aktuellen Marktdaten erreichte der Preis für Ammoniumparatungstat (APT) – das globale Referenzprodukt für den Wolfram-Markt – am Freitag ein gemitteltes Niveau von 1.249 USD pro mtu. Das ist kein Zufall und auch kein kurzfristiger Ausreißer. Anders als Edelmetalle wird Wolfram kaum über spekulative Papiermärkte gehandelt. Es gibt keine ETFs, die den Preis künstlich treiben oder drücken, und keine Hochfrequenz-Algorithmen, die auf News-Headlines reagieren.

    Der Preis für Wolfram wird ausschließlich durch die physische Verfügbarkeit diktiert. Und diese ist knapp, alarmierend knapp sogar. Da China als dominanter Marktführer Exportkontrollen verhängt hat und die westliche Rüstungsindustrie auf Hochtouren läuft, diktiert die reale Nachfrage den Preis. Panzerbrechende Munition, Werkzeugstahl für die Zerspanung und perspektivisch auch Hitzeschilde für Fusionsenergien benötigen Wolfram zwingend. Es gibt in den meisten Fällen keinen Ersatz. Der Wolfram-Markt ist also authentisch, wie es Edelmetall-Märkte aufgrund der Vielzahl an Derivaten längst nicht mehr sind.

    Almonty Industries: Sicherheit durch strategische Marktmacht

    Genau hier liegt der ökonomische Burggraben von Almonty Industries. Das Unternehmen ist kein Spielball von Algorithmen, sondern Eigentümer der strategisch wichtigsten Wolfram-Mine der westlichen Welt: Sangdong in Südkorea. In einem Umfeld, in dem der APT-Preis ausgehend von 330 USD Anfang 2025 stetig in Richtung 1.250 USD und darüber hinaus klettert, hebeln die Preise direkt die operative Marge von Almonty, ohne dass das Management dafür auch nur einen Finger rühren muss. Jeder Dollar Preisanstieg beim APT fließt fast ungefiltert in den Cashflow, da die Kostenbasis der Mine weitgehend fix ist. Auch die nächste Wolfram-Mine, die im globalen Westen in Produktion geht, gehört Almonty – mit dem Gentung-Browns-Projekt im US-Bundesstaat Montana soll bis Ende des Jahres die erste US-Mine seit vielen Jahren den Abbau beginnen.

    Starke Ausgangslage: Die Aktie von Almonty entwickelt sich dynamisch.

    Dank dieser Ausgangslage ist Almonty nahezu konkurrenzlos und erinnert strukturell an Marktführer wie Amazon oder Nike. Während AMD sich in einem brutalen Wettbewerb mit Nvidia und Intel messen muss und First Majestic vom Silberpreis abhängt, den es nicht kontrollieren kann, sitzt Almonty auf einem Asset, das die westlichen Regierungen um jeden Preis sichern müssen. Die Sangdong-Mine verfügt über Erze mit Gehalten und Volumina, die außerhalb der chinesischen Einflusssphäre ihresgleichen suchen.

    Der Faktor Geopolitik: Warum 1.249 Dollar erst der Anfang sind

    Investoren müssen verstehen, dass der aktuelle Preis von 1.249 USD wahrscheinlich erst der Anfang einer langfristigen Neubewertung ist. Die geopolitische Fragmentierung der Weltwirtschaft spielt Almonty direkt in die Karten. Regierungen in Washington, Brüssel und Seoul haben erkannt, dass Versorgungssicherheit wichtiger ist als der billigste Preis. Almonty bietet genau diese Sicherheit: Wolfram aus einer demokratischen, stabilen Jurisdiktion, gefördert nach höchsten ESG-Standards. Almonty profitiert doppelt: Sollte die Weltwirtschaft boomen, braucht die Industrie Wolfram für Werkzeuge und Maschinen. Sollte die Weltwirtschaft kriseln und geopolitische Spannungen zunehmen, braucht der Verteidigungssektor Wolfram für Rüstungsgüter. Almonty ist damit eine der wenigen Aktien, die in beiden Szenarien fundamental unterstützt sind.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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    • Wolfram
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    • Rüstung
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    Künstliche Intelligenz frisst Chips, Kernfusion verschlingt Hitze, und die Halbleiterindustrie kämpft mit physikalischen Grenzen. Alle drei Zukunftsfelder haben eines gemeinsam: Sie brauchen Wolfram. Das härteste Metall der Welt kühlt KI-Rechenzentren, verkabelt Nanometer-Chips und hält Fusionsreaktoren stand. Doch China kontrolliert etwa 83 % des Angebots und drosselt die Ausfuhren. Genau hier öffnet sich ein Fenster für westliche Produzenten. Das Metall lasse sich praktisch nicht ersetzen, warnen Branchenkenner. Almonty Industries hat die Weichen gestellt und fährt in Südkorea die größte Wolframmine außerhalb Chinas hoch. Damit wird ein Rückgrat der westlichen Versorgung aufgebaut.

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