Menü

Aktuelle Interviews

Florian Renner, Vorstand, BENO Holding AG

Florian Renner
Vorstand | BENO Holding AG
Kreuzstraße 26, 82319 Starnberg (D)

ir@beno-holding.de

+49 89 20 500 410

BENO Holding Vorstand Florian Renner über hohe Margen im Immobilienboom


Ryan Jackson, CEO, Newlox Gold Ventures Corp.

Ryan Jackson
CEO | Newlox Gold Ventures Corp.
60 Laurie Crescent, V7S 1B7 West Vancouver (CAN)

info@newloxgold.com

+1 778 738 0546

Newlox-CEO Ryan Jackson über den Aufbau eines grünen Goldproduzenten mit einem schnellen Wachstumskurs


Nick Mather, CEO, SolGold PLC

Nick Mather
CEO | SolGold PLC
1 King Street, EC2V 8AU London (GB)

emichael@solgold.com.au

+44 20 3823 2125

Nick Mather, CEO von SolGold, über den Aufbau eines großen Gold- und Kupferbergbauunternehmens


22.10.2020 | 05:00

JinkoSolar, Saturn Oil & Gas, Plug Power – Hier kommt die zweite Chance!

  • Energie
Bildquelle: pixabay.com

Die Märkte korrigieren auf breiter Front. Die seit Monaten haussierenden Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Aktien holen Luft. Das ist gut und ganz normal in einem langlaufenden Trend. Zeit, um sich neben dem charttechnischen Unterstützungszonen und Trendformationen auch noch einmal die fundamentalen Aspekte zu Gemüte zu führen. Einige Firmen haben es geschafft, sich breit aufzustellen und können in Zukunft weiter solide wachsen. Andere sind nur mit dem Strom geschwommen und werden bei Zeiten untergehen. Nun gilt es, die Perlen ins Depot zu legen. Frei nach Aschenputtel: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.“

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Feulner

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


 

Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor


Photovoltaik gefragter denn je

Glaubt man einer Prognose der der Internationalen Energieagentur (IEA) soll Photovoltaik in den nächsten Jahren weltweit der größte Stromerzeuger werden. Demnach soll die Solarbranche bis 2030 jedes Jahr um 13% wachsen. Dies wiederum heißt, dass 2030 die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen ein Drittel des weltweiten Strombedarfs decken wird.

Diese Annahme ist durchaus realistisch. Zum einen werden Investitionen in die Solarenergie von den Staaten endlich mehr gefördert, zum Anderen ist die Photovoltaik inzwischen günstiger, als aus Kohle oder Gas Energie zu erzeugen. Die internationale Energieagentur geht sogar so weit, dass Solarenergie die Wasserkraft überflügeln wird. Die zunehmende Trockenheit durch den Klimawandel und die preiswertere Technik seien hierfür die Hauptgründe.

Weltmarktführer weiter spannend

Der Weltmarktführer der Solarmodulhersteller musste gestern jedoch stark Federn lassen. Vom kurz nach Beginn der Sitzung erzielten Allzeithochs bei um die 90 USD stand phasenweise ein Minus von 12% zu Buche. Allerdings darf man nicht vergessen, dass JinkoSolar vor vier Wochen noch bei knapp 20 USD notierte, per Stand heute eine Vervierfachung markierte.

Dass die Aktie noch etwas Korrekturpotenzial besitzt, der Aufwärtstrend verläuft um die 70 USD, ist nicht von der Hand zu weisen. Von der fundamentalen Bewertung gegenüber der Peer-Group ist JinkoSolar jedoch alles andere als teuer.

Megaprojekt in Europa

Fundamental läuft es bei dem 2006 gegründeten chinesischen Unternehmen mit Sitz in Shanghai wie am Schnürchen. Anfang dieser Woche wurde ein Joint Venture mit Juwi verkündet. So liefert JinkoSolar 204 Megawatt bifaziale Module für ein Juwi-Projekt in Griechenland. Juwis griechische Tochtergesellschaft wird mit den Modulen den Kozani-Solarpark im Norden Griechenlands realisieren. Für Juwi ist es das bislang größte Photovoltaik-Projekt, das laut JinkoSolar nach Fertigstellung zudem einer der größten Solarparks mit bifazialen Modulen in Europa sein soll.

Plug Power- Vorsicht

Ebenfalls weiter im Korrekturmodus befinden sich die Papiere von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Werten. Der sehr gut aufgestellte US-Hersteller Plug Power kommt nun in die breite, wichtige Unterstützungszone um die 14 USD. Hier sollte man das Kursverhalten genauestens beobachten. Der langfristige Aufwärtstrend ist aber weiterhin in Takt.

Auf der Suche nach günstigen Einstiegschancen

Antizyklisch investieren gehört zur Geschäftsstrategie von John Jeffrey, dem erfahrenen CEO und Chairman von Saturn Oil & Gas. Er ist, spätestens seit dem Kollaps am Ölmarkt im März 2020, auf der Suche nach weiteren Akquisitionen. Der Vorstandsvorsitzende ist der Auffassung, dass ein Zukauf von Wettbewerbern deutliche Vorteile gegenübereinem eigenem Bohrprogramm biete. Man darf gespannt sein, ob in den nächsten Wochen die ersten Erfolge aufgezeigt werden können.

Organisch auf der Spur

Im Alltagsbusiness lief es bis zur Corona-Delle äußerst vielversprechend. So war Saturn Oil & Gas im Produktionsjahr 2019 der mit Abstand günstigste Ölproduzent Kanadas. Mit nur ca. 12 USD je Barrel Öl waren die Produktionskosten deutlich niedriger als bei den großen bekannteren Erdölplayern, die allesamt weit über 30 USD je Barrel Produktionskosten hatten. Die größten Liegenschaften des Unternehmens sind in West-Zentral Saskatchewan. Die Ölfelder bieten guten Zugang zu den unterirdischen Lagerstätten mit Viking Light Oil.


Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Carsten Mainitz vom 31.08.2020 | 05:50

Varta, Saturn Oil & Gas, Plug Power – für jeden Geschmack etwas

  • Energie

„Die Geschmäcker sind verschieden“ - das trifft auf viele Bereiche des Lebens zu. In Bezug auf Geldanlage und Investments existiert eine riesige Bandbreite von Investmentmethoden und Anlagestrategien. Aktien, die neue Hochstände erklimmen, liefern in der Charttechnik Kaufsignale und machen weiter steigende Kurse wahrscheinlich. Dann ist da noch die breite Masse an Titeln, die konsolidieren und wieder durch gute Unternehmensentwicklungen wachgeküsst werden müssen und sich dann wieder an das Erklimmen neuer Allzeithochs machen. Hier sind drei Aktien für alle Geschmäcker.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 31.07.2020 | 05:50

dynaCERT, NEL ASA, Saturn Oil & Gas - richtig gute Unternehmen mit Potenzial

  • Energie

Stellen Sie sich mal vor, dass Sie beim nächsten Mal an der Tankstelle angeben dürfen, woher der Treibstoff kommen soll. Würden Sie lieber Kanada wählen oder ein Land, das mit den Erlösen aus Öl-Geschäften Waffen kauft, um die heimische Bevölkerung oder Nachbarn bedroht? Die Menschen streben stets nach einer Verbesserung der Lebensqualität und Sicherheit. Verschiedene Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen können dazu beitragen, dass die Welt jeden Tag ein Stückchen besser wird und Investoren haben die Möglichkeit davon zu profitieren.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 06.04.2020 | 05:50

NEL ASA, Saturn Oil & Gas, Varta - wer hat das höchste Aufholpotenzial?

  • Energie

Die Aktienkurse von den meisten Unternehmen rund um den Globus befinden sich seit Februar 2020 und dem Ausbruch der Corona Pandemie im Sinkflug. Egal ob Wasserstoff, Erdöl oder Batterien, es hat jeden erwischt. Die Gründe sind ganz unterschiedlich, aber hängen dennoch miteinander zusammen. Die Globalisierung hat nicht nur Preisvorteile, sondern die Abhängigkeiten von Lieferketten können zu schmerzhaften Engpässen führen. Am deutlichsten wird die aktuelle Situation an dem Beispiel Schutzkleidung, die überwiegend in China produziert und auch dort im Ursprungsland von Covid-19, benötigt wird. Der Rest der Welt ist nun mit Lieferengpässen konfrontiert.

Zum Kommentar