Menü

Aktuelle Interviews

Matthew Salthouse, CEO, Kainantu Resources

Matthew Salthouse
CEO | Kainantu Resources
3 Phillip Street #19-01 Royal Group Building, 048693 Singapore (SGP)

info@krl.com.sg

+65 6920 2020

Interview Kainantu Resources: „Wir haben den Schlüssel zu Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum“


Justin Reid, President und CEO, Troilus

Justin Reid
President und CEO | Troilus
36 Lombard Street, Floor 4, M5C 2X3 Toronto, Ontario (CAN)

info@troilusgold.com

+1 (647) 276-0050

Interview Troilus Gold: „Wir sind überzeugt, dass Troilus mehr als nur eine Mine ist“


John Jeffrey, CEO, Saturn Oil + Gas Inc.

John Jeffrey
CEO | Saturn Oil + Gas Inc.
Suite 1000 - 207 9 Ave SW, T2P 1K3 Calgary (CAN)

info@saturnoil.com

+1-587-392-7900

Saturn Oil + Gas CEO John Jeffrey: 'Die Akquisition hat die Förderung um 2.000% erhöht'


10.03.2021 | 04:50

Nio, Defense Metals, Baidu – es ist fünf vor zwölf!

  • Metalle
Bildquelle: pixabay.com

Ob Solaranlagen, Windräder oder Elektroautos. Der Wechsel von fossilen Energieträgern zu einer nachhaltigen Energieversorgung mittels erneuerbarer Energie benötigt vor allem viele Metalle. Diese werden durch die steigende globale Nachfrage immer knapper. Hinzu kommt, dass der durch die Trump-Präsidentschaft angezettelte Handelskrieg höchstwahrscheinlich auch durch den neuen Machthaber Joe Biden nicht kurzfristig beigelegt werden kann. Im Gegenteil, im Augenblick scheinen sich die Fronten zu verhärten. Es ist ein Kampf um die Ressourcen. Die Uhr tickt!

Lesezeit: ca. 3 Minuten. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA2446331035 , US62914V1061 , US0567521085

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


David Mason, Managing Director, CEO, NewPeak Metals Ltd.
"[...] Wir können mit wenig Kapital große Werte schaffen. [...]" David Mason, Managing Director, CEO, NewPeak Metals Ltd.

Zum Interview

 

Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor


Zwei Probleme, keine Lösung

Eigentlich hätte man in der westlichen Welt bereits 2010, als China zum ersten Mal die Exportmengen für seltene Erdmetalle begrenzte, handeln müssen. Die Preise schossen damals in die Höhe und die deutsche Bundesregierung wollte eine Rohstoffstrategie angehen. Aktuell sehen wir ja im Hinblick auf Masken, Impfprogramm und Schnelltests bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, wie lange so etwas dauern kann. Nun, im Jahre 2021, stehen wir weltweit vor der gleichen Herausforderung, das Problem ist allerdings noch bedeutend größer geworden. So ist zum einen die Tatsache, dass die weltweite Nachfrage nach seltenen Erdmetallen drastisch steigt. Allein die Elektroautomobilindustrie verzeichnete im vergangenen Jahr Absatzzahlen von knapp 100%. In dieser Branche benötigt man seltene Erdmetalle für Permanentmagnete, die Elektromotoren antreiben.

Druck aus China

Verstärkt wird diese Knappheit zudem durch den Handelskrieg zwischen China und den USA. Die Produktion der seltenen Erden findet im Augenblick zu 80% in China statt, das Land besitzt quasi ein Monopol. Bereits seit längerem schränkte das Land der Mitte das Angebot für den Export ein. Nun wollen die Chinesen im Hinblick auf Sanktionen gegen die USA einen Schritt weitergehen. So ist der Plan, Exportkontrollen für 17 Metalle der seltenen Erdmetalle einzurichten. Ziel ist es, die Produktion von US-Kampfjets zu bremsen. Ebenso soll eine schwarze Liste entstehen, die vor allem Rüstungsfirmen wie Lockheed Martin, Boeing oder Raytheon auflistet, welche Waffenlieferungen nach Taiwan tätigen. Die USA allein investierte 2019 rund 732 Mrd. USD in die Rüstung.

Alternativen gesucht

Doch nicht nur die Rüstungsindustrie ist vom Export aus China abhängig. So wird die Knappheit für die neuen Technologien in den nächsten Jahren dramatisch. Es werden dringend Alternativen außerhalb Chinas gesucht, die bereits von den Regierungen subventioniert werden. So muss das Ziel sein, eine sichere Versorgungskette für Seltene Erden außerhalb Chinas zu gewährleisten. Mit dem Wicheeda-Seltene-Erden-Projekt bietet das Mineralexplorationsunternehmen Defense Metals eine der aussichtsreichsten Alternativen. Innerhalb weniger Jahre konnten die Ressourcen und damit auch der Wert der Lagerstätte nahezu verdoppelt werden. Das Projekt bietet eine herausragende Infrastruktur und glänzt mit niedrigen Pilot- und Bohrkosten.

Herausragende Stellung

Anfang März wurden zudem äußerst positive Ergebnisse bei hydrometallurgischen Tests mit Flotationskonzentrat im Vorfeld der Pilotstudie mit einer hohe Ausscheidungsrate von Verunreinigungen bei minimalem Verlust an Seltenen Erden vermeldet. Als nächstes Ziel steht die Fertigstellung der hydrometallurgischen Pilotanlage an. Im dritten Quartal soll außerdem ein Bohrprogramm zur weiteren Aufwertung und Vergrößerung der Lagerstätte starten. Anhand der überaus positiven Ergebnisse und der guten Infrastruktur des Projekts in Kanada trauen wir Defense Metals zu, einer der wichtigsten Player im Markt der seltenen Erdmetalle zu werden. Der Konkurrent US Rare Earth soll mit einer Bewertung von einer Mrd. USD an der Börse gelistet werden. Natürlich sind diese bereits einen Schritt weiter, die Wachstumsaussichten sind jedoch ähnlich. Der Börsenwert von Defense Metals liegt aktuell bei 17,47 Mio. EUR. Die Aktie wird in Toronto und Deutschland gehandelt.

Probleme bei China-Unternehmen

Natürlich kann man die aktuellen Kursverluste auf die laufende Korrektur der Technologiewerte weltweit schieben. Auffällig ist jedoch, dass chinesische Aktien wie Baidu, Nio oder Alibaba in den letzten Handelstagen überproportional an Wert einbüßten. Beim Smartphone-Hersteller Xiaomi, der noch immer auf der schwarzen Liste der US-Regierung steht und gerichtlich dagegen vorgeht, kommt noch dazu, dass der Indexanbieter FTSE Russell den chinesischen Smartphone-Hersteller zum Ende der Woche aus seinen globalen und chinesischen Indizes streichen will. Doch nicht nur auf Investorenseite kommt es aktuell knüppeldick.

So hat die chinesische Regierung die Tech-Giganten aufgefordert, ihre Schlüsseldaten zu teilen, um die Datenhoheit zu gewährleisten. Ziel der Politik ist, unlauteren Wettbewerb aufgrund der Monopolstellungen der einzelnen Unternehmen zu unterbinden. Sollten strengere Regeln aufgestellt werden, würde dies natürlich an den Gewinnen der beteiligten Gesellschaften zehren. Aktuell drängt sich deswegen kein Investment auf.


Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von André Will-Laudien vom 15.07.2021 | 04:32

Defense Metals, Varta, Nordex – Knappe Metalle sind das neue Gold!

  • Rohstoffe
  • Metalle
  • Seltene Erden

Ob Gallium, Chrom oder Seltene Erden – viele Metalle sind für die moderne Technik unverzichtbar. Wo Nachschub-Engpässe oder Knappheit drohen, haben nun Forscher in der bisher umfassendsten Analyse die Kritikalität von 62 Elementen ermittelt. Wie sich darin zeigt, ist das Versorgungsrisiko vor allem bei den Metallen hoch, die für die hochspezialisierten Aufgaben in Hightech-Geräten benötigt werden. Eisen, Kupfer, Nickel und Zinn, aber auch nahezu alle anderen Metalle des Periodensystems, machen unsere moderne Zivilisation erst möglich. Denn ohne sie gäbe es die meisten technischen Anwendungen nicht – vom Auto über Computer bis zu Fernsehern oder Handys. Wie gehen Unternehmen mit den fragilen Lieferketten und Knappheiten um?

Zum Kommentar

Kommentar von Stefan Feulner vom 11.05.2021 | 05:05

First Majestic Silver, Blackrock Silver, Xiaomi – Die Wiederauferstehung

  • Metalle

Gold und Silber feiern seit Ihrem Korrekturtief im März ein Comeback. Die Angst vor einer drohenden Inflation kommt nun langsam in das Bewusstsein der Anleger. Silber dient nicht nur als sicherer Hafen, sondern wird in Zeiten der Energiewende als der 'kleine Bruder' von Gold immer wichtiger. Immerhin ist das Weißmetall etwa für die Produktion von Solarpaneelen, Sensoren für Windturbinen, in der gesamten E-Mobilität und beim Aufbau des 5G-Netzes unverzichtbar. Anleger sollten die noch günstige Gelegenheit nutzen und von dieser Entwicklung profitieren.

Zum Kommentar

Kommentar von Stefan Feulner vom 19.04.2021 | 04:50

NIO, NewPeak Metals, Barrick Gold – Die Ruhe vor dem Sturm!

  • Metalle

Noch immer sind die Aktienindizes in Feierlaune. Sowohl beim DAX als auch beim Leitindex Dow Jones wurden in der vergangenen Woche erneut historische Höchststände erreicht. Zu aller Euphorie gesellte sich das erfolgreiche Börsendebüt der Krypto-Börse Coinbase, das Bitcoin, Etherum & Co ebenfalls zu neuen Allzeithochs verhalf. Erste Lebenszeichen kamen unterdessen erstmals seit Monaten von den Edelmetallen. Gold konnten seinen seit Jahresanfang laufenden Verlusttrend stoppen und dürfte aufgrund der Fundamentaldaten wieder interessant werden. Profitieren Sie von den günstigen Einstiegschancen!

Zum Kommentar