Menü

Aktuelle Interviews

Matthew Salthouse, CEO, Kainantu Resources

Matthew Salthouse
CEO | Kainantu Resources
3 Phillip Street #19-01 Royal Group Building, 048693 Singapore (SGP)

info@krl.com.sg

+65 6920 2020

Interview Kainantu Resources: „Wir haben den Schlüssel zu Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum“


Justin Reid, President und CEO, Troilus

Justin Reid
President und CEO | Troilus
36 Lombard Street, Floor 4, M5C 2X3 Toronto, Ontario (CAN)

info@troilusgold.com

+1 (647) 276-0050

Interview Troilus Gold: „Wir sind überzeugt, dass Troilus mehr als nur eine Mine ist“


John Jeffrey, CEO, Saturn Oil + Gas Inc.

John Jeffrey
CEO | Saturn Oil + Gas Inc.
Suite 1000 - 207 9 Ave SW, T2P 1K3 Calgary (CAN)

info@saturnoil.com

+1-587-392-7900

Saturn Oil + Gas CEO John Jeffrey: 'Die Akquisition hat die Förderung um 2.000% erhöht'


23.09.2020 | 04:50

Varta, United Internet, SolGold: Kupferknappheit wird zur Phantasie!

  • Kupfer
Bildquelle: pixabay.com

Eine von der International Copper Association (ICA) in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass bis 2030 mehr als 250.000 Tonnen Kupfer pro Jahr als Teil der Wicklungen in elektrischen Motoren in Fahrzeugen jeglicher Art verwendet werden. Hinzu kommt der normale Kupferbedarf in allen herkömmlichen Elektrogeräten, Strom-Speichern, Generatoren und nicht zuletzt im Bau, wenn es um die Patina von Dach- und Regenrohrkonstruktionen geht. Kupfer ist allgegenwärtig und trotzdem einer der seltensten Metalle auf diesem Globus. Die gegenwärtige Produktion liegt bei etwa 20 Mio. Tonnen Kupfer pro Jahr, bildet sich aber aufgrund von Minenausbeutung und Schließungen tendenziell um 5% pro Jahr zurück. In Südamerika wird am meisten Kupfer gefördert, nach offiziellen Ressourcenschätzungen liegen etwa 40% der gesamten Kupferlagerstätten weltweit in Süd- und Mittelamerika, vor allem in Chile. Der Spotpreis des seltenen Metalls stieg seit dem Corona-Einbruch im März um sagenhafte 55% und erreichte jüngst ein neues Jahreshoch. Zukünftige Knappheit zeichnet sich bereits ab.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: DE000A0TGJ55 , DE0005089031 , GB00B0WD0R35

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


Nick Mather, CEO, SolGold PLC
"[...] Wir wussten, dass die Welt sich rasch elektrifiziert und urbanisiert und dafür erhebliche Mengen an Kupfer benötigt. [...]" Nick Mather, CEO, SolGold PLC

Zum Interview

 

Der Autor

André Will-Laudien

Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

Mehr zum Autor


Der Trend zu dezentraler Energieversorgung beflügelt den Batterie-Hersteller

Die Aktie des Batterieherstellers VARTA mit Sitz in Ellwangen, Baden-Württemberg, zeigt sich aktuell sehr stark, obwohl Varta die verteuerten Rohstoffpreise für seine Stromspeicher-Anwendungen zahlen muss. Ende August erreichte der Kurs von Varta ein Hoch von 130,50 EUR, was gegenüber dem Märzeinbruch auch eine glatte Verdoppelung darstellt. Grund für den starken Anstieg sind die hervorragenden Zahlen.

Für 2020 wird ein Konzernumsatz zwischen 780 und 800 Mio. EUR erwartet. Das entspricht einem Umsatzwachstum zwischen 115% und 120% im Vergleich zum Vorjahr. Das organische Umsatzwachstum soll dabei zwischen 32% und 38% liegen. Das bereinigte Konzern-EBITDA wird 2020 in einem Korridor zwischen 175 Mio. EUR und 185 Mio. EUR erwartet und damit um 79% bis 90% im Vorjahresvergleich zulegen.

Durch die Pandemie sieht Varta weiterhin keine Einbußen. Im Gegenteil: Durch den starken Anstieg von Heimarbeit und den daraus ableitbaren, dezentralen Energiebedarf in Form von Akkus und Batteriespeicher führt zu einer Sonderentwicklung im Hause Varta. Der Kurs reflektiert die gute Geschäftslage bislang recht gut.

Die Partnerschaft mit Telefónica bereitet Schwierigkeiten

Der Internet- und Telekommunikationskonzern United Internet sowie dessen Mobilfunktochter 1&1 Drillisch haben seit Montagmorgen teilweise mehr als 25% eingebüßt. Grund waren die höheren Preisforderungen des Partners Telefónica Deutschland für die Nutzung des ehemaligen E-Plus/O2-Netzes. Die Vereinbarung zwischen United Internet, seiner Mobilfunktöchter und Telefónica war einst Auflage für die damalige kartellrechtlichen Zustimmung zur Fusion von E-Plus und O2.

Der Gewinn wird sich zwar insgesamt nur um 6% ermäßigen, trotzdem ist der Kursausschlag nach unten erheblich. An der Börse war United Internet in den letzten Monaten sehr gefragt und legte im laufenden Jahr bereits über 30% zu. Die COVID-Pandemie hatte Anleger auf Service-Dienstleister rund um Telekommunikation und Internet aufspringen lassen, da die Netznutzung auch aufgrund von Streamingdiensten sehr stark angewachsen ist.

Wiederum ein Knappheitsthema, was im netzschwachen Deutschland immer wieder zu öffentlichen Diskussionen führt. Für einen breitbandigen Ausbau der Netze in Deutschland braucht es nach wie vor eine Menge Kupfer, denn die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser wird noch auf sich warten lassen. Somit ist wohl jedes Infrastrukturthema und die weithin propagierte Digitalisierung automatisch ein Trigger für die vorgelagerte Rohstoffindustrie.

Kupfer- und Goldlagerstätten in Ecuador

Ganz und gar nicht knapp sind die Kupfer-Konzessionen von SolGold Plc, ein in Australien ansässiges Kupfer- und Goldexplorationsunternehmen. Das Unternehmen konzentriert sich hauptsächlich auf die Rohstoffstätten des nördlichen Andenkupfergürtels in Ecuador und verfügt dort über mehrere Sektionen von kontinuierlichen Kupfer- und Goldmineralisierungen aus seinem Hauptprojekt Cascabel.

Daneben besitzt man Vermögenswerte auf den Salomonischen Inseln und Australien. Das Cascabel-Projekt des Unternehmens ist eine Porphyr-Kupfer-Gold-Lagerstätte in der Provinz Imbabura im Nordwesten Ecuadors. Eine umfassende, landesweite Studie wurde jüngst von unabhängigen Experten durchgeführt, um die topographischen, geologischen und chemischen Daten des Projekts zu analysieren. Im Ergebnis wurden die Mineralisierungen als „erheblich“ eingestuft, auch die geologische Abbaufähigkeit ist umfassend gegeben.

Als Reaktion auf diese Studie gründete und finanzierte das Unternehmen zunächst vier neue Tochtergesellschaften in Ecuador, namentlich Carnegie Ridge Resources S.A., Green Rock Resources S.A., Cruz del Sol S.A. und Valle Rico Resources S.A. Diese Tochtergesellschaften halten derzeit 72 Mineralkonzessionen in einer lokalen Ausdehnung von rund 3.200 Quadratkilometern. Die Muttergesellschaft Exploraciones Novomining S.A. mit Sitz in Equador hält alle Cascabel-Konzessionen und gehört SolGold (85%) und Cornerstone (15%). Wegen der guten Kapitalausstattung der beteiligten Unternehmen rechnen wir mit einem baldigen Start der Kupferproduktion.

SolGold ist vor dem oben beschriebenen Szenario mit rund 582 Mio. EUR im Vergleich zu den großen Kupfer-Produzenten wie Rio Tinto oder BHP Billiton sehr gering kapitalisiert. Angesichts der Größe allein der Kupferprojekte, sind die Goldaktivitäten fast geschenkt. Per Ende Juni 2020 befanden sich noch rund 46 Mio. USD in der Kasse und man versuchte auch schon den Mitstreiter Cornerstone Capital Resources zu übernehmen.

Unseres Erachtens lohnt sich ein spekulativer Blick in die Kupferprojekte von SolGold, überdies werden 21,7 Mio. Unzen Gold und 92,2 Mio. Unzen Silber noch mitgeliefert. Die Investition passt vom Timing genau in die Rohstoffneubewertung, die sich seit März 2020 in den Marktpreisen niedergeschlagen hat. Der SolGold-Kurs der in London, Toronto und Frankfurt notierten Aktien hat sich seit März zwar verdoppelt, dennoch steht die starke operative Entwicklung von SolGold erst noch am Anfang.


Der Autor

André Will-Laudien

Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Armin Schulz vom 30.07.2021 | 05:30

Barrick Gold, Theta Gold Mines, Rio Tinto – Gold zieht wieder an

  • Gold
  • Goldmine
  • Kupfer
  • Eisenerz
  • Barrick Gold
  • Theta Gold Mines
  • Rio Tinto

Nach der FED-Sitzung konnte der Goldpreis deutlich zulegen. Sowohl die niedriger notierten Anleiherenditen, als auch der schwächelnde USD halfen dem Goldpreis auf die Sprünge. Die FED stellte eine Reduzierung der Anleihekäufe in Aussicht, gab aber keinen fixen Termin an. Die weltweite Goldnachfrage hat sich gegenüber den vergangenen Quartalen deutlich aufgehellt. Einzig die Schmucknachfrage liegt deutlich unter den Niveaus der Vor-Corona-Zeit. Die Zentralbanken haben dagegen dreimal mehr Gold gekauft als sonst im Quartal, nämlich 200 Tonnen. Gold könnte sich nun zu neuen Hochs aufschwingen.

Zum Kommentar

Kommentar von Carsten Mainitz vom 30.07.2021 | 05:08

First Majestic Silver, Kodiak Copper, Orocobre – Metalle für E-Mobilität bieten großes Wachstumspotenzial

  • Kupfer
  • Silber
  • Gold
  • Lithium

Tesla, Nio, Polestar – die Pioniere der E-Mobilität. Doch die weltweite Klimakrise und die Einsicht, dass deren Bekämpfung nur mit Hilfe einer konsequenten Reduktion von Treibhausgasen Einhalt geboten werden kann, hat, nicht zuletzt durch gesetzliche Vorgaben, auch bei den traditionellen Automobilherstellern zu der Einsicht geführt, dass alternative Antriebskonzepte notwendig sind. Dabei hat sich die Elektromobilität aktuell als die vielversprechendste Variante etabliert. Hastig versuchen die Hersteller nun ihre Produktentwicklung in diese Bahnen zu lenken und überschlagen sich mit Ankündigungen zum Aus des Verbrennermotors: Jaguar will bis 2025 aussteigen, Fiat, Volvo und Ford haben das Aus für das Jahr 2030 verkündet. VW hat sich den Zeitraum zwischen 2033 und 2035 zumindest für Europa als Ziel gesetzt, Audi will bis dahin komplett aussteigen. Auch Mercedes schwebt ein ähnliches Datum vor. Allen E-Autos ist jedoch eins gemeinsam: sie haben einen großen Rohstoffhunger. So benötigt ein E-Auto etwa viermal so viel Kupfer wie ein Verbrenner. Auch der Verbrauch von Gold und Silber (Bordelektronik) und Lithium (Batterien) wird signifikant ansteigen.

Zum Kommentar

Kommentar von André Will-Laudien vom 20.07.2021 | 04:35

BYD, Volkswagen, Kodiak Copper: Die 1.000 US-Dollar Korrektur!

  • Kupfer
  • e-Mobilität

Der Kupferpreis hatte im Mai 2021 seinen vorläufigen Höchststand bei etwa 10.500 USD erreicht. Seitdem erleben wir eine normale Konsolidierung von 10-15%, das ist im Aufwärtstrend kein ungewöhnlicher Vorgang. Der Anstieg seit Anfang 2020 beträgt über 100%. Kupferminen konnten in der gleichen Zeit ein Vielfaches dieser Performance für sich verbuchen, die jüngste Korrektur fiel dementsprechend etwas höher aus. Für viele Marktteilnehmer ist das mittelfristige Szenario für das Industriemetall jedoch gesetzt. Denn seit dem politischen Schulterschluss zur e-Mobilität, schießt die Nachfrage nach Kupfer und Batterie-Metallen durch die Decke. Minenbetreiber weltweit sind alarmiert, die aktuell förderbaren Kapazitäten decken gerade mal 85% des Bedarfs ab 2022 ab. Wer kann die Lücke schließen?

Zum Kommentar