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05.08.2022 | 05:32

Meta Materials, Jinkosolar, BioNTech - Smarte Technologien als Wachstumsbooster

  • BioNTech
  • CleanTech
  • Solaranlagen
Bildquelle: pixabay.com

Solar- und Photovoltaik-Unternehmen sind seit den Verschiebungen am Energie-Markt heiß im Rennen an den Finanzmärkten. So startet der chinesische Anbieter Jinkosolar nun mit Solarbatterien für den Hausgebrauch. Smarte Gebäude sind ein wichtiger Bestandteil in der urbanen Städteplanung. Dort, wo viel Sonne vorhanden ist, wird dessen Energie für den eigenen Bedarf umgewandelt und australische Bewohner profitieren von der Jinkosolar-Technik. Um solche Energieträger effizienter zu machen, bietet Meta Materials innovative Lösungen, die Solaranlagen noch kostengünstiger werden lassen. Dank zahlreicher Patente verfügt das Unternehmen auch über ein für langfristige Anleger interessantes sowie auf Wachstum ausgelegtes Geschäftsmodell. Eher unerfreulich sind hingegen die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung für den kommenden Herbst und Winter. Maske oder Impfung - so lautet das Kalkül, das zumindest BioNTech-Aktionären etwas Freude bringen wird.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: Meta Materials Inc. | US59134N1046 , JINKOSOLAR ADR/4 DL-00002 | US47759T1007 , BIONTECH SE SPON. ADRS 1 | US09075V1026 , MODERNA INC. DL-_0001 | US60770K1079

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Inhaltsverzeichnis:


    Hans Hinkel, CEO/COO, BioTec CCI AG
    "[...] Wir wollen uns an Unternehmen beteiligen, die oftmals an lebensverlängernden oder -rettenden Innovationen arbeiten und auf die Privatanleger sonst keinen Zugriff hätten. [...]" Hans Hinkel, CEO/COO, BioTec CCI AG

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    Meta Materials - die Zukunft der Energieversorgung im urbanen Raum

    Wie Energieversorgung in Städten der Zukunft aussieht, erforschen Studenten der TU Delft. Im Masterprogramm lernen die angehenden Architekten, wie urbane Räume durch intelligente Fassaden Klima und Energieversorgung beeinflussen. Die bisherige Stadtplanung hat Innenstädte zu Betonwüsten werden lassen. Doch kommerziell genutzte Gebäude bieten als Smart Buildings einen wahren Schatz an Möglichkeiten.

    Smart Buildings sind Gebäude, die mit einer intelligenten Gebäudetechnik und Gebäudeautomation ausgestattet sind. Durch die Verknüpfung der einzelnen Komponenten in einem Netzwerk, können diese miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Dadurch wird das Gebäude "smart" und kann auf die Bedürfnisse der Nutzer flexibel reagieren. So können ganze Fassaden zukünftig mit Solarschichten überzogen werden, um Energieversorgung zu sichern.

    Das Unternehmen Meta Materials hat sich diesem innovativen Bereich voll und ganz verschrieben. Meta stammt aus dem Griechischen und bedeutet “einen Schritt weiter sein, darüber hinausgehen. Metamaterialien sind eine neue Klasse von Funktionswerkstoffen, die aufgrund ihrer einzigartigen Struktur mit Licht und anderen Energieformen interagieren können, was so in der Natur nicht existiert. Diese Materialien sind quasi eine Evolutionsstufe weiter. Meta Materials positioniert sich als Plattform-Technologie-Anbieter und steht Industriepartnern in den Bereichen Clean Energy, Automotive, Telekommunikation und Medizin zur Seite.

    Das kanadische Unternehmen befindet sich in einem frühen Stadium der Entwicklung neuer Solarfolien, die die Effizienz von Solarzellen erheblich steigern werden. Durch das Sammeln und Absorbieren von Licht aus allen Winkeln wird die Technologie von Meta Materials in der Lage sein, die Absorption von Sonnenlicht in Solarzellen zu maximieren - ganz ohne Konzentratoren oder Nachführsysteme. Diese neue Technologie wird die Gesamtleistung von Solarzellen erhöhen und damit die Kosten für jedes erzeugte Kilowatt Energie senken. Der Einsatz dieser Technologie geht über die Clean-Tech-Industrie hinaus und bietet hohes Wachstumspotenzial. Meta Materials sichert sich kontinuierlich weitere Patente in diesem Bereich, deren Nutzung sie dann lizenzieren.

    Jinkosolar - Solarspeicher für den Hausgebrauch eingeführt

    Auch bestehende Gebäude können zu Smart Buildings werden. Um ein Smart Building zu erschaffen, werden Bewohner und Geräte miteinander vernetzt. Dabei wird eine intelligente Plattform mit zentraler Steuerung verwendet. Heizungs- und Beleuchtungsanlagen oder Brandmeldevorrichtungen werden durch dieses System sinnvoll modernisiert und die technische Lebensdauer des Gebäudes verlängert.

    Das chinesische Solarzellen-Unternehmen Jinkosolar geht den Schritt der intelligenten Vernetzung. JinkoSolar bringt mit dem neuen SunTank-Batteriesystem die Innovation nach Australien. Das modulare System ist speziell für den Einsatz in Wohnhäusern konzipiert und besteht aus einer Lithium-Eisenphosphat-Speicherlösung. Dank der Kombination mit einem Solarmodulsystem ist das Batteriesystem perfekt für den täglichen Gebrauch geeignet. APAC Country-Manager Thomas Bywater erklärt, dass das Suntank-System eine effiziente Lösung für Eigentümer ist, die effektives Energiemanagement in ihren Haushalten umsetzen wollen. Durch die Nutzung des Systems können sie Kosten senken, die Nachfrage steuern und den Eigenverbrauch der Stromerzeugung maximieren. "Als einer der reifsten Photovoltaik-Märkte der Welt glauben wir, dass die Energiespeicherung ein unverzichtbarer Bestandteil des australischen Marktes sein wird", betont er.

    In den kommenden Jahren werden die Solarmodul-Hersteller zweifellos an Bedeutung gewinnen, da die reichen Industriestaaten immer mehr Solaranlagen errichten, um ihre Treibhausgasemissionen zu senken. Dieses Rennen hat in diesem Jahr neue Dynamik erhalten, nachdem Russland in die Ukraine einmarschiert ist, was den Westen noch stärker dazu veranlasst hat, auf Erneuerbare Energien umzusteigen und sich vom russischen Öl abzuwenden.

    BioNTech - der deutsche Sonderweg zur Impf-Auffrischung geht über die Maske

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat es geschafft, mit der Verabschiedung des angepassten Infektionsschutzgesetzes die Bürger in Deutschland mit zahlreichen Impfungen zu versorgen. So garantiert eine stete aufgefrischte Impfung, die weniger als drei Monate her ist, den maskenfreien Restaurant-Besuch im Herbst 2022. Eine Rückkehr zur Normalität, wie es im Nachbarland Frankreich der Fall ist, scheint unter der aktuellen Bundesregierung ausgeschlossen.

    Man stelle sich das in Deutschland einmal vor: es ist Oktober 2022 und Sie sind frisch geimpft mit einem BioNTech Vakzin, was gegen die aktuelle Virus-Variante nicht viel ausrichten kann. Daher dürfen Sie das Restaurant ohne Maske betreten. Ihre Verabredung hat nicht an der Booster-Auffrischung teilgenommen und muss mit Maske das Restaurant betreten. Am Tisch nehmen alle die Maske ab. Wenn Sie zum WC gehen, dürfen Sie das ohne Maske. Ihre Begleitung muss den medizinischen Mund-und Nasenschutz hingegen aufsetzen.

    Eine wissenschaftliche Erklärung findet sich im aktuellen Infektionsschutzgesetz dazu nicht. Komme, was wolle, die für 830 Mio. EUR von Lauterbach eingekauften Impfstoffe müssen unter das Volk. Mit Wissenschaft haben die gesetzlich beschlossenen Maßnahmen wenig zu tun.

    Die Unternehmen BioNTech und Pfizer kann so eine politisch verordnete Willkür nur freuen. Mit Regierungen machen sie bisher die besten Geschäfte. So kauften die USA bereits 105 Mio. Dosen des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech, die bis zum vierten Quartal dieses Jahres geliefert werden sollen.

    Novavax ist erst seit Ende letzten Jahres auf dem Markt und rechnet in diesem Jahr bereits mit Einnahmen von 4 bis 5 Mrd. USD. BioNTech und sein Partner Pfizer sagen für den gleichen Zeitraum einen Umsatz von 32 Mrd. USD voraus. Moderna prognostiziert für 2022 Einnahmen in Höhe von 21 Mrd. Dollar. So kann ganz saisonal betrachtet ab Herbst neben einer neuen Coronawelle auch mit einem Kursschwung bei den Impfstoff-Aktien gerechnet werden.


    Der Run auf alternative Energien und smarte Lösungen bewegt die Finanzmärkte. Mit Meta Materials als Plattformtechnologie-Anbieter für intelligente Oberflächen bietet sich Investoren ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell in Schlüsselindustrien wie Solar, Medizin, Automotive und Telekommunikation. Smarte Gebäude im urbanen Raum bieten Bewohnern in Australien schon jetzt die Möglichkeit, Sonnenenergie lokal abzuspeichern. Dank Jinkosolar steht den Haushalten diese innovative Technik schon jetzt zur Verfügung. Beim Dauerbrenner Pandemie hat BioNTech mit Partner Pfizer die Nase vorn. Die Geschäfte mit Regierungen weltweit laufen gut und insbesondere in Deutschland kann man sich auf eine Auffrischung im Drei-Monats-Takt freuen, wenn man den Regeln des Bundesgesundheitsministers folgt.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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    Lexikon:

    1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

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    Kommentar von Armin Schulz vom 17.06.2022 | 06:00

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    Ein Blick auf den NASDAQ Biotechnology Index zeigt, dass der große Hype auf Biotech-Unternehmen erst einmal vorbei zu sein scheint. Seit September 2021 geht der Index in die Knie und markiert dabei immer wieder neue Tiefs. Diesen Rückgang kann man aber auch als Chance sehen, denn die Aussichten für die Branche sind langfristig gut. Die Menschen werden immer älter und mit dem Alter kommen die Krankheiten, die bekämpft werden wollen. Wir sehen uns heute drei Unternehmen an, die viel Potential haben.

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    • Elektromobilität
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