Menü

Aktuelle Interviews

Dr. Andreas Beyer, Geschäftsführer, Fonterelli GmbH & Co. KGaA

Dr. Andreas Beyer
Geschäftsführer | Fonterelli GmbH & Co. KGaA
Waldhornstr. 6, 80997 München (D)

info@fonterelli.de

+49 89 81 00 91 19

Dr. Andreas Beyer von Fonterelli: Wir haben Cashflows im Fokus!


Matthew Salthouse, CEO, Kainantu Resources

Matthew Salthouse
CEO | Kainantu Resources
3 Phillip Street #19-01 Royal Group Building, 048693 Singapore (SGP)

info@krl.com.sg

+65 6920 2020

Interview Kainantu Resources: „Wir haben den Schlüssel zu Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum“


Justin Reid, President und CEO, Troilus

Justin Reid
President und CEO | Troilus
36 Lombard Street, Floor 4, M5C 2X3 Toronto, Ontario (CAN)

info@troilusgold.com

+1 (647) 276-0050

Interview Troilus Gold: „Wir sind überzeugt, dass Troilus mehr als nur eine Mine ist“


17.02.2020 | 05:50

BMW, Daimler, Tesla – wer schluckt wen und warum kommt alles anders?

  • Mobilität
Bildquelle: pixabay.com

Der Unternehmer Elon Musk hat mit seinem Batterieautohersteller Tesla seit der Gründung zahlreiche existentielle Nahtoderfahrungen gesammelt. Verschuldungen, Verschiebungen und Qualitätsmängel gehörten zu den Gründen, weshalb das US-Unternehmen in der Vergangenheit oft dem Aus näher als einem Durchbruch war. Aber irgendwie gelang es Musk immer wieder Geld aufzutreiben und die Investoren emotional mitzuziehen. Bei BMW und Daimler lebt die Führungsriege wesentlich entspannter - noch.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE0005190003 , DE0007100000 , US88160R1014 , CA26780A1084

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor


Patriarchen bewegen mehr

Ob man Ferdinand Piech und Elon Musk auf eine Stufe stellen kann, wäre vielleicht zu viel, aber die beiden haben eines gemeinsam, sie leb(t)en ihren Autobauer. Die deutschen Konzerne werden mittlerweile von Tesla, den Investoren und der Politik vor sich hergetrieben. Es ist de facto ein Kampf ungleicher Gegner. Die Vorstände von BMW, Daimler und so weiter sind Angestellte und Elon Musk ist Gründer und Großaktionär von Tesla.

Die jüngste Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Kursanstieg dürfte niemanden überraschen. Verwundern dürfte nur, warum Musk nicht viel mehr als nur die zwei Mrd. USD Cash in die Bilanz nimmt.

Warum eine Akquisition Sinn macht

Während die Medien darüber spekulieren, dass Google Interesse an Tesla haben könnte, wäre es für Musk’s Ego ein Rückschlag. Spannender wäre es doch, wenn Tesla nun im Hype und im Zusammenhang mit dem Bau der Giga-Factory im Berliner Standrand die Übernahme von BMW oder Daimler verkünden würde. Klingt vielleicht absurd, aber so ein Szenario würde derzeit wahrscheinlich sogar auf eine breite Unterstützung treffen.

Ein Macher würde die Aktionäre von BMW oder Daimler erlösen und der Batterieautohersteller würde über Nacht ein richtiger Autobauer mit großen Stückzahlen werden. Die Bezahlung könnte z.B. mit Aktien von Tesla geschehen.

Deutschland vor der Energiekrise?

Die Welt ist allerdings nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern auch jede Menge Grau. Ob Batterieautos in Deutschland eine gewisse Akzeptanz in der Bevölkerung jemals erreichen werden hängt vor allem davon ab, woher der Strom zukünftig kommen soll. Wenn simultan Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden sollen und erneuerbare Energien noch nicht ausreichend vorhanden sind?

Der Strompreis in Deutschland belegt schon heute einen Platz an der Spitze im globalen Wettbewerb. Vor diesem Hintergrund macht es für Tesla auch Sinn, einen traditionellen deutschen Autobauer zu erwerben.

dynaCERT macht Diesel grün

Die Branche rund um Verbrennungsmotoren entwickelt sich ebenfalls weiter. Weltweit sind etwa eine Mrd. Dieselmotoren im Einsatz und können zukünftig mit der Wasserstoff-Technologie von dynaCERT nachgerüstet werden. Die Innovation HydraGEN von dynaCERT macht den Dieselmotor grüner und sorgt für wirtschaftliche Vorteile.

Der Ausstoß von Treibhausgasen wird deutlich reduziert, weil die Verbrennung durch einen höheren Wirkungsgrad sauberer wird. Die deutsche Automobil-Logistiker Mosolf Group hat das Potenzial dieser Technologie erkannt und eine Zusammenarbeit wurde vereinbart.

Laut Werbung von Smartbroker sind die Aktien von BMW, Daimler, dynaCERT und Tesla für 4,00 EUR pro Order und ohne Depotgebühr in Deutschland handelbar.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Kapitalerhöhung – Erhöhung des Eigenkapitals eines Unternehmens
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von André Will-Laudien vom 16.07.2021 | 04:31

Microsoft, Daimler, Mineworx Technologies – Marktführer im Steigflug!

  • Umweltschutz
  • Mobilität

Den Anspruch der Marktführerschaft kann jenes Unternehmen für sich in Anspruch nehmen, welches im Vergleich mit den anderen Marktteilnehmern den größten Marktanteil vorweisen kann. Das Maß des Marktanteils orientiert sich entweder am Marktvolumen oder am Marktabsatz in Stückzahlen. Typische Attribute sind: Marktführer in Deutschland, europäischer Marktführer oder Weltmarktführer auf einem relevanten Produkt-Absatzmarkt. Natürlich ist die Marktführerschaft gerade aus subjektiver Sicht nicht unstrittig. Ein erweiterer Fokus ist nötig, um klar zu bestimmen, wer den Ton angibt.

Zum Kommentar

Kommentar von Stefan Feulner vom 16.06.2021 | 05:10

Nel Asa, Pure Extraction Corp., Ballard Power – Vorteil Wasserstoff!

  • Wasserstoff
  • Mobilität

Während die Börsenlieblinge des vergangenen Jahres, die Wasserstoffaktien, nach heftigen Kursverlusten im Frühjahr noch an ihrer charttechnischen Bodenbildung arbeiten, steht das Thema in der Politik mit Blick auf die Energiewende mitten im Zentrum. Laut Wirtschaftsministerium sei Wasserstoff das fehlende Puzzleteil, damit Klimaschutz in der Industrie wirklich gelingen könne und die Wirtschaft zugleich wettbewerbsfähig bleibe. Allein diese Woche gab der Bund für die Förderung von sechs Wasserstoffprojekten in Bayern 1 Mrd. EUR frei.

Zum Kommentar

Kommentar von André Will-Laudien vom 27.05.2021 | 04:05

NEL, Plug Power, FuelCell, dynaCERT: Wasserstoffaktien – Gibt es ein Comeback?

  • Wasserstoff
  • Mobilität

Zu Jahresanfang waren hitverdächtige Aktien insbesondere die Wasserstoffwerte. Der Markt erwartete, dass Regierungen künftig neben Elektromobilität auch stark Wasserstofftechnologie fördert, um einer weiteren grünen Alternative zum Verbrennungsmotor auf die Beine zu helfen. Der Gedanke war gut, scheiterte nur an einem Punkt: Batteriebetriebene Fahrzeuge gibt es bereits in großer Auflage, massenfertigungstaugliche H2-Fahrzeuge jedoch noch nicht. Bei fehlenden Produkten können auch keine Steuernachlässe oder Ähnliches gewährt werden. Der private Konsument kann sich heute einzig für eine grüne Antriebstechnologie entscheiden, den Elektro- bzw. Hybridantrieb. Gibt es für die Wasserstoffwerte dennoch eine Zukunft?

Zum Kommentar