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15.01.2021 | 04:50

dynaCERT, wallstreet:online, Rock Tech Lithium – es geht erst richtig los!

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Die Welt ändert sich schnell und stetig. So wird spätestens seit der Corona-Pandemie jedem klar, dass man sich an die Gegebenheiten anpassen sollte. Unternehmen, die Ihre Geschäftsmodelle für die Zukunft anpassen und innovativ ausbauen, werden als Sieger vom Platz gehen. Andere, die krampfhaft an alten Strukturen und Technologien festhalten, werden verschwinden, ganz egal in welcher Branche.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: DE000A2GS609 , CA26780A1084 , CA77273P2017

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Inhaltsverzeichnis:


    Die clevere Alternative

    Durch die Erfindung der Technologie „HydraGEN“ von dynaCERT dürften alle Fuhrparkbetreiber aufatmen. Anstatt Millionen in neue Flotten zu investieren, ist es durch das patentierte Elektrolysesystem auf Wasserstoff-Basis möglich, Kraftstoffverbrauch und Emissionen bei großen Diesel-Motoren um bis zu 20% zu reduzieren. Aktuell ist das System der Kanadier nur für schwere Maschinen vorgesehen. Neben LKWs beschäftigt sich das Vertriebsteam mit Logistikern, schweren Baumaschinen, Bergbauausrüstungen sowie Dieselgeneratoren in Schiffen und Zügen. Langfristig soll laut Jim Payne, dem CEO von dynaCERT, jeder Besitzer eines Dieselmotors weltweit dazu gebracht werden, dass System der Kanadier zu nutzen. Zumindest die Technologie funktioniert bereits jetzt bei Diesel-PKWs.

    Intelligente Software begeistert Analysten

    Neben „HydraGEN“ hat dynaCERT eine intelligente Software programmiert, welche bereits in mehr als 400 Fahrzeugen in Probeläufen eingesetzt wird. Mit „HydraLytica“ ist es möglich, die Kraftstoffeinsparungen aufzuzeichnen und zu analysieren. Daneben kann der Fuhrparkmanager Features wie Flottenmanagement, Routenplanung, Fahrersicherheit sowie Lastmanagement dazubuchen. Begeistert von der seit 16 Jahren entwickelten Technik zeigen sich die Analysten von Haywood Capital Markets und setzten das Unternehmen auf die Liste der Top-Picks für 2021. Das Kursziel der Experten liegt bei 2,20 CAD. Gestern notierte dynaCERT noch bei unter 0,90 CAD.

    Jetzt wird geerntet

    Die größte Finanzcommunity wird erwachsen. Bis Dezember 2019 war die wallstreet:online Gruppe unter der Führung des cleveren Firmengründers André Kolbinger bekannt, aggressiv den Markt der Finanzseiten zu beackern. So wuchs man sowohl organisch als auch durch Übernahmen von Seiten wie finanznachrichten.de, Boersennews.de und Ariva.de zur unumstrittenen Nummer eins in diesem Segment. Nach dem Erreichen einer kritischen Masse kam in der Hauptstadt der Plan auf den Tisch, einen Onlinebroker zu gründen. Dieser Plan wurde bis Dezember 2019 umgesetzt, rechtzeitig zum Beginn der Corona-Krise.

    Der Null-Euro Broker

    Die steigende Tradeaktivitäten während der Lockdowns sowie die Strategie, Trades ab null Euro anzubieten, brachten per Ende Dezember 2020 mehr als 70.000 Depoteröffnungen und ein zu verwaltendes Vermögen von über 2 Mrd. EUR ein. Langfristig soll der Smartbroker noch stärker mit den eigenen Börsenportalen verknüpft werden. Im besten Fall findet der Leser eine Analyse, Meldung oder einen Chart zu einer ganz bestimmten Aktie auf wallstreet-online.de, finanznachrichten.de oder ariva.de und kann sofort aus dem Portal heraus handeln. Der Konzernumsatz über alle Geschäftsbereiche soll im Jahr 2021 auf 24,5 Mio. EUR bis 29,9 Mio. EUR (bisher zirka 26 Mio. EUR) steigen. Das operative Ergebnis) soll auf bis zu 5,0 Mio. EUR wachsen, nach bis zu 3,6 Mio. EUR im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Smartbroker gehört zur wallstreet:online capital AG, an der wiederum die wallstreet:online AG mit rund 43% beteiligt ist und künftig die Mehrheit halten soll.

    From „Zero to one“

    Das dachte sich wohl Starinvestor Peter Thiel, als er diese Woche 5% in die kanadische Bergbaugesellschaft Rock Tech Lithium investierte, mit einer Option für weitere 5%. Rock Tech Lithium will 400 Mio. USD für den Bau einer Lithium-Raffinerie in Deutschland beschaffen. Laut Unternehmensführung befindet man sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit Anlegern und sieht Brandenburg und Sachsen-Anhalt als mögliche Standorte für die Raffinerie. Praktisch in der Nachbarschaft baut Elon Musk, ein Weggefährte aus gemeinsamen Paypal-Zeiten, seine Gigafactory.

    Kooperation mit Big Player

    So wurde auch explizit erwähnt, dass Tesla als strategischer Partner in Frage kommen könnte. Zudem ist eine Kooperation mit der Volkswagen AG denkbar, die ihr E-Autowerk in Zwickau unterhält. Neben Thiel warf der britische Hedgefonds-Manager Alan Howard mit einer Minderheitsbeteiligung seinen Hut in den Ring. Mit knapp 20% ist der umtriebige Seriengründer Christian Angermayer an Bord. Die Aktie von Rock Tech Lithium konnte sich seit Dezember mehr als verzehnfachen. Die Investmentstory ist auf jeden Fall mehr als intakt.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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