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23.09.2021 | 05:08

Kodiak Copper, Nordex, E.ON – Noch ist es nicht zu spät!

  • Kupfer
  • Erneuerbare Energien
  • Strom-Infrastruktur
Bildquelle: pixabay.com

Zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und des Ausrollens der Elektromobilität müssen bestimme Rahmenbedingungen gegeben sein. Erstens, es muss ausreichend Strom aus Erneuerbaren Energien produziert werden. Zweitens, muss eine leistungsfähige Energie-Infrastruktur aufgebaut werden und drittens sind große Mengen relevanter Rohstoffe wie etwa Kupfer notwendig. Die drei nachfolgenden Unternehmen decken die zentralen Felder ab und sollten somit zu den Gewinnern gehören. Wer macht das Rennen?

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: KODIAK COPPER CORP. | CA50012K1066 , NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554 , E.ON SE NA O.N. | DE000ENAG999

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Inhaltsverzeichnis:


    Kodiak Copper – Gute Fortschritte beim Bohrprogramm

    Das Industriemetall Kupfer ist unumstritten ein wichtiger Rohstoff der Energiewende. Die Nachfrage steigt enorm, der Kupferpreis hat in den letzten Quartalen deutlich zugelegt. Mehrere Experten gehen davon aus, dass in den nächsten 25 Jahren mehr Kupfer benötigt wird, als in den letzten 500 Jahren verbraucht wurde. Aktuell fragt die Automobilindustrie fast 10% der jährlichen Kupferproduktion nach und der Hunger steigt weiter. Denn die Herstellung eines reinen E-Autos verschlingt rund viermal so viel Kupfer wie die Herstellung eines Verbrenners. Zudem wird durch den Aufbau neuer Stromnetze und Smart-Grids für die dezentralisierte, nachhaltige Stromproduktion die Nachfrage weiter angeheizt. Das sind gute Rahmenbedingungen für (angehende) Kupferproduzenten.

    Ein aussichtsreiches Unternehmen ist Kodiak Copper. Der kanadische Explorer verfügt über zwei, zu 100% im Eigenbesitz befindliche, vielversprechende Kupferprojekte in British Columbia (Kanada) und Arizona (USA), für die Ressourcenschätzungen angestrebt werden. Insbesondere das kanadische MPD Kupfer-Gold-Projekt erlangte durch hochgradige Bohrergebnisse im letzten Jahr große Aufmerksamkeit. Der Einstieg des größten kanadischen Kupferproduzenten Teck Resources sicherte zudem die Komplettfinanzierung des aktuellen, 30.000m umfassenden Bohrprogramms im MPD-Projekt. Das Projekt befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den produzierenden Minen von Copper Mountain, Highland Valley und New Afton.

    Jüngst berichtete die Gesellschaft über die laufenden Explorationsarbeiten auf dem 14.716 Hektar großen Kupfer-Gold-Porphyr-Projekt MPD. Per 1. September konnten bereits 25 Bohrlöcher über insgesamt 13.600m abgeschlossen werden, nun erfolgt die Auswertung von Bohr- und Gesteinsproben. Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Mit den durchgeführten Bohrungen wurde bisher die Nord-Süd-Ausdehnung der Zone Gate mit vielversprechendem sulfidhaltigen, alterierten porphyritischen Muttergestein von 125m auf 950m erweitert. Es wurde eine bedeutende Kupfer-Gold-Mineralisierung mit einer Mächtigkeit von 350m (Ost-West-Richtung) und bis in eine Tiefe von 800m durchteuft, die in alle Richtungen offen ist.

    Kodiak verfügt über eine spannende Investmentstory. Die Aktie wird von weiteren Projektfortschritten und einem steigenden Kupferpreis profitieren. Die zu erwartenden News bezüglich der Bohrergebnisse in den nächsten Wochen könnten hier deutliche Impulse geben. Aktuell ist die Gesellschaft mit 64 Mio. CAD bewertet.

    NORDEX SE – Kommt jetzt die Gegenbewegung?

    Ende 2022 wird Deutschland aus der Kernkraft ausgestiegen sein und damit werden mehr als 10% der nationalen steuerbaren Stromversorgung wegfallen. Bis zum Jahr 2025 sollen laut Plänen der Bundesregierung 40 bis 45% des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien stammen. 2020 betrug die installierte Leistung der Windenergieanlagen an Land 54,4 Gigawatt und auf See 7,75 Gigawatt. An Land wurden rund 103,7 TWh und auf See rund 27,3 TWh erzeugt. Windenergieanlagen spielen somit mit knapp 24% des deutschen Bruttostromverbrauchs eine große Rolle.

    Die Nordex Group gehört zu führenden integrierten, global aufgestellten Herstellern von Onshore-Windenergieanlagen und hat bereits mehr als 32 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten installiert. Im ersten Halbjahr 2021 konnte der Konzern einen Umsatz- und Ergebniszuwachs ausweisen und schlug sich zudem besser als die Konkurrenz. Die im laufenden Jahr durchgeführte Kapitalerhöhung verbesserte das Bilanzbild und dient der weiteren Expansion. Seit Jahresanfang hat die Aktie um 30% korrigiert. Der Titel ist mit einem 2022er KGV von 20 moderat bewertet. Einige Analysten sehen bei der Aktie ein Aufwärtspotenzial von über 50%.

    E.ON SE - Société Générale hebt Kursziel an

    Das Rückgrat der Energiewende ist eine leistungsfähige und intelligente Strom-Infrastruktur für die immer dezentraler werdende Energieeinspeisung. Eon leistet hierfür einen wichtigen Part. Zuletzt brachten die Essener zusammen mit VW eine Schnellladesäule mit Speicher-Batterie auf den Markt. Die Schnellladesäule, die von VW entwickelt und produziert wurde, kommt ohne Tiefbau und Anpassung des Netzanschlusses aus und ist schnell zu installieren. Das ermöglicht es, zügig ein dichtes, öffentliches Netz aufzubauen. Der Strom wird aus einem integrierten Batteriespeicher bezogen anstatt aus dem Stromnetz. Die Anteilsscheine legten seit Jahresbeginn rund 20% zu und performten damit rund zehn Prozentpunkte besser als der DAX. Zuletzt erhöhten die Analysten der Société Générale das Kursziel für die Aktie auf 13,90 EUR – das ist ein Aufwärtspotenzial von gut 25%.


    Energiewende und Elektromobilität sind Megatrends. Mit den vorgestellten Aktien können Anleger verschiedene Bereiche abdecken: Energie (Nordex), Strom-Infrastruktur (E.ON) und Kupfer (Kodiak Copper). Die spannendste Investment Story, auch unter Timing-Gesichtspunkten, besitzen unserer Meinung nach die Kanadier.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    • Erneuerbare Energien
    • Wasserstoff
    • Energie

    Die Sicherung von Kupfer und Platingruppenmetallen (PGM) wird immer wichtiger, da diese Elemente sowohl für die Energieinfrastruktur als auch für die Wasserstoffwirtschaft unverzichtbar sind. Analysen von S&P Global und McKinsey prognostizieren einen Anstieg der Kupfernachfrage auf 42 Mio. t bis zum Jahr 2040, was einem Zuwachs von 50 % gegenüber 2025 entspricht. Gleichzeitig berichtet die Internationale Energieagentur (IEA), dass die Nachfrage nach Wasserstoff im Jahr 2024 bereits satte 100 Mio. t umfasste, was den Bedarf an Platin und Palladium für Elektrolyseure treibt. Während Großkonzerne wie Rio Tinto ihre Marktführerschaft durch Investitionen in riesige Kupferprojekte absichern, um den langfristigen Bedarf der Industrie zu decken, konzentriert sich der PGM-Spezialist Sibanye-Stillwater verstärkt auf die Diversifizierung seines Portfolios in Richtung polymetallischer Lagerstätten in stabilen Jurisdiktionen. In diesem Umfeld operiert Power Metallic Mines mit seinem Nisk-Projekt im kanadischen Distrikt Québec. Kürzliche Entdeckungen in der Lion Zone bestätigten außergewöhnliche Kupfergrade von über 10 % sowie signifikante PGM-Beiprodukte. Diese Qualität in einer erstklassigen Bergbauregion macht das Unternehmen interessant - für Anleger, die auf strategische Konsolidierungen spekulieren und für Großkonzerne auf der Suche nach erstklassigen Ressourcen.

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